5 Erkenntnisse über die Fashion Week im Januar 2017

Meine zweite Fashion Week liegt nun knapp eine Woche zurück und ich habe mindestens genauso viele Impressionen und Erfahrungen sammeln bzw. machen können wie letztes Jahr im Sommer, als ich mich das erste Mal in das Mode-Getümmel gestürzt habe. Dieses Mal war ich allerdings vier Tage vor Ort und nicht nur zwei, und konnte somit noch mehr Events bzw. Shows besuchen.Während meiner Zeit in Berlin, habe ich ein paar Erkenntnisse für mich gewonnen, die ich gerne mit Euch teilen möchte. Vielleicht sind sie ja für den ein oder anderen bzw. für die ein oder andere nützlich und regen zum Nachdenken an.

1. Ein Hotelzimmer zu haben ist goldwert

Am Mittwoch habe ich Euch ja bereits über meinen Aufenthalt im LINDEMANN’S berichtet und kann nur nochmal betonen, dass es wirklich eine wahnsinnige Erleichterung ist, wenn man sich rechtzeitig um ein Hotelzimmer kümmert. Während der Fashion Week sind die Zimmer in ganz Berlin rar und die Preise hoch, deswegen sollte man sich möglichst zeitig eine Unterkunft organisieren. Ich habe leider nicht das Glück, dass ich Bekannte oder Verwandte in Berlin und Umgebung habe, deswegen bin ich auf die Buchung eines Zimmers angewiesen. Bestenfalls achtet ihr darauf, dass sich eine Bus- oder Bahnhaltestelle in der Nähe befindet, damit ihr schnell zu Euren Terminen eilen könnt.

2. Mehr Schein als Sein bei den Bloggerevents

Die Bloggerevents sind so ziemlich das Beste an der Fashion Week, würde man meinen… Aber weit gefehlt… Von „geniales Event“ bis „unterirdische Angelegenheit“ wird einem wahrlich alles geboten. An dieser Stelle möchte ich aber nichts und niemanden schlecht reden, sondern berichte Euch lieber von meinen positiven Erfahrungen. Und wer hätte es gedacht? Ich bin ein Fan von kleinen und persönlichen Veranstaltungen, wie es bei Nastrovje Potsdam der Fall war. Schon im Sommer hatte mir das gemütliche Get-Together extrem gut gefallen und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Eine passende Location, leckeres Essen, bezaubernde Kleidung – was möchte man mehr? Eine größere Veranstaltung, die mir aber auch sehr gut gefallen hat, war die HASHMAG Blogger Lounge. Hier gab es viele Marken zu entdecken und einige coole Aktionen wie zum Beispiel eine Lasergravur auf einen Highlighter Pinsel von ebelin. Schön war auch, dass man die neue Kollektion von Clockhouse und von Orsay entdecken, sich durch alle erdenklichen Sorten von Jelly Beans probieren und personalisierte Etiketten für balea Produkte designen konnte. Die Reichert+ Communications Beauty Lounge habe ich ebenfalls besucht (im Sommer ja auch schon) und ließ mir die Hände mit Nagelfolien aufhübschen. Desweiteren waren Vertreter von Puma, Just Fab, Soniush und viele weiteren Marken vor Ort anwesend. Sehr gelungen fand ich übrigens auch den Leck mich am Hashtag Brunch, der ebenfalls von Reichert+ Communications organisiert wurde und am Donnerstagmorgen über 200 Gesichter in der World of Cyberobics willkommen hieß.
Schade finde ich es jedoch, dass im Nachhinein so viel über die Events hergezogen wird, dass das Ergattern von Goodiebags das einzige Ziel zu sein scheint und dass es immer wieder kleine Rivalitäten zwischen den Bloggern gibt. Was mir bei dieser Fashion Week jedoch noch viel mehr aufgefallen ist, dass einige PR-Vertreter sehr unfreundlich aufgetreten sind und relativ schnell eine Zweiklassen-Behandlung zu spüren war. Kleinere Blogger wurden mit zwei oder drei kurzen Sätzen abgespeist und bekamen einen Flyer in die Hand gedrückt. Selbstbetitelte „Influencer“ genossen hingegen den feinsten Umgangston. Das traurigste Erlebnis war eigentlich, als ich mit ein paar Blogger-Kolleginnen zusammen zu einem Stand gegangen bin und uns die dort anwesenden PR-Vertreter nicht mal begrüßten. Wir standen 10 Minuten neben ihnen und haben uns etwas hilflos die Produkte angesehen und wir wurden keines Blickes gewürdigt. Als ich dann fragte, ob man vielleicht ein paar Informationen bekommen könnte, wurden wir abwertend angesehen und mit dem sehr unfreundlich betonten Satz „Nimm Dir doch einfach einen Flyer…. die sind gratis!“ endgültig vom Stand vertrieben.

3. Groß, größer, Berlin und das Problem mit den Öffis

Als Großstadtkind ist es für mich nichts Ungewöhnliches mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein, Fahrpläne zu lesen und Anschlussverbindungen zu koordinieren. In Dortmund kommt gefühlt alle 2 Minuten eine Bahn oder ein Bus und man ist wirklich rasend schnell in der Innenstadt. In Berlin gibt es jedoch so viele verschiedene Bus-/Bahnnummern und Haltestellen, dass sogar ich teilweise den Überblick verloren habe. So irrten wir von Straßenseite zu Straßenseite, um die richtige  Busnummer zu finden und waren trotzdem nicht schlauer als zuvor. Simpler Tipp an Euch: Kümmert Euch schon vor Eurer Anreise um Fahrpläne & Co. und schaut, wann ihr wo hinmüsst und welchen Bus / welche Bahn ihr nehmen müsst. Preislich ist die Nutzung der Öffis in Berlin wirklich gut. Entweder ihr entscheidet Euch für die Berlin Welcome Card, mit der ihr je nach Auswahl der Tarifbereiche bereits ab 19,90€ für 48h das Stadtzentrum unsicher machen könnt, oder ihr kauft Euch am Schalter/Automaten ein ganz normales Tages-/Wochenticket für die benötigten Tarifzonen. Die Welcome Card hat jedoch den Vorteil, dass ihr damit noch bis zu 50% Ermäßigungen bei zahlreichen Berliner Sehenswürdigkeiten und Attraktionen bekommt.

4. Eine Portion mehr Mode bitte

Sind wir mal ganz ehrlich… Mittlerweile ist die Mode bei der Fashion Week leider ein bisschen in den Hintergrund gerückt und alle interessieren sich viel mehr für die Veranstaltungen drumherum sowie für das Sehen und Gesehen werden. Für mich ging es dieses Mal auch zu viel mehr (Blogger-)Events als zu Runway Shows, auch wenn mir diese im letzten Sommer eigentlich so gut gefallen hatten. Notiz an mich: Nächstes Mal wieder mehr Shows besuchen!
Vielleicht nicht nur deswegen, aber sicherlich zu einem großen Teil, habe ich mich bewusst dafür entschieden auch der PANORAMA BERLIN Messe einen Besuch abzustatten, um wenigstens ein paar mehr Trends für die kommende Saison entdecken zu können. Auf über 48.000 qm gab es einen großen Überblick für alle Modebegeisterten und Lifestyle-Fans und ich war überwältigt von dem großen Markenaufkommen. Aber das verwundert nicht, denn die PANORAMA ist eben auch die größte und wirtschaftlich relevanteste Modemesse im deutschsprachigen Raum und ich kann Euch nur an’s Herz legen, eben diese zu besuchen, wenn ihr bei der Fashion Week anwesend seid.

5. Ich liebe, was ich tue – BLOGGEN!

Und ja, nach all der Meckerei und dem negativen Gerede, was sich seit dem letzten Wochenende auf vielen Blogs findet, kann ich sagen: es hat sich gelohnt nach Berlin zu fahren. Klar, es ist immer eine stressige Zeit, die mit viel Hetzerei, Verärgerung und Frust einhergeht, aber mindestens genauso häufig besucht man tolle Veranstaltungen, hat Spaß und trifft alte und neue Gesichter wieder, um sich bei einem kleinen Pläuschchen auszutauschen. Und natürlich ist es auch toll Fotos zu machen, neue Produkte und Kollektionen zu entdecken und sich zu vernetzen. Jede(r), der/die überhaupt keinen Spaß mehr am Bloggen hat und alles nur noch als Pflichtprogramm ansieht, sollte vielleicht überdenken, ob es noch das richtige Hobby bzw. der richtige Beruf ist. Die Meinungen über die Fashion Week mögen zweigeteilt sein, aber ich freue mich jetzt schon wieder auf meinen nächsten Besuch und hoffe auf viele tolle Veranstaltungen.
Seid ihr auch schonmal auf der Fashion Week in Berlin gewesen? 
Wie ist Eure Meinung zu Bloggerevents & dem Verhalten mancher „Influencer“ und PR-Ansprechpartnern?

Quarterlife-Crisis: Die Orientierungslosigkeit einer Mittzwanzigerin

Mein Name ist Ivy. Ich bin 25 Jahre alt und habe ein Problem mit dem Älterwerden. Nein, das hier wird kein Gesprächsprotokoll aus einer Selbsthilfegruppe. Es geht um die Sorgen und Ängste einer Mittzwanzigerin. Oft belächelt, selten ernst genommen, aber ein größeres Problem als gedacht. Die erste große Lebenskrise tritt nämlich nicht erst in den Wechseljahren auf sondern schon viel früher. Meistens dann, wenn man kurz vor Ende eines Studium oder einer Ausbildung steht, Themen wie Kinder bekommen und Heiraten immer bedeutsamer werden und die Frage nach einem geregelten Alltag auf den Tisch kommt.

Die Angst etwas zu verpassen ist ständig präsent. Ein Problem, was eigentlich keines ist und im Gegensatz zu der Armut, dem Krieg und den anderen Sorgen unserer Zeit, furchtbar klein erscheint. Wir stellen uns alle häufig sogenannte ‚Orientierungsfragen‘, die unser derzeitiges Leben betreffen. Ist das, was wir tun, das Richtige? Macht mich mein Job/Studium glücklich? Bin ich mit meiner Beziehung zufrieden? Wie soll meine Zukunft aussehen? Schaut man nach links und rechts in das persönliche Umfeld, stellt man schnell fest, dass diese Unsicherheit bei vielen von uns auftritt.

Familienplanung? NOCH nicht!

Zu Zeiten unserer Großeltern wären wir wahrscheinlich schon als Sonderlinge abgestempelt worden. Mit unseren Mitte Zwanzig noch keinen Drang eine Familie zu gründen? Das hätte es nicht gegeben. Wenn ich an meine Oma denke, so war sie in meinem Alter schon zweifache Mutter, Ehe- und Hausfrau. Was bin ich? Bloggerin, Studentin, keinesfalls eine waschechte Hausfrau und noch lange keine Ehefrau. In meinem Freundeskreis gibt es momentan immer mehr Paare, die heiraten oder Kinder bekommen und ich schaue mich selbst im Spiegel an, frage mich „Will ich das auch?“. Die Antwort ist eindeutig: Ja. Trotzdem bin ich nicht neidisch. Ich weiß, dass es den richtigen Zeitpunkt geben wird und, dass es okay ist, wie es ist.

Erwachsen sein? Das Entscheidungs-Problem

Irgendwo zwischen Erwachsenwerden und -sein, da liegt das Entscheidungsproblem. Ich kann meine Jugend nicht so einfach ablegen und möchte am liebsten immer ein bisschen kindisch bleiben. Gleichzeitig stellt die Gesellschaft Anforderungen an mich, die mich zu einem selbstständigen, reifen, ernsten und pflichtbewussten Erwachsenen werden lassen, ob ich das so schnell möchte oder nicht. Ständig höre ich „Man muss doch auch mal fertig werden.“, „In deinem Alter muss man wissen, wo die Reise hingehen soll!“ oder „Du bist zu alt, um nochmal neu anzufangen.“. Muss man das? Bin ich das? Doppeltes „Nein“. Man ist nie zu alt, um neu anzufangen, um neu durchzustarten, um sich neu zu orientieren.

Twentysomething: täglich grüßt die Orientierungslosigkeit

Da stehe ich, mit einem Katalog an Möglichkeiten, die das Leben für mich bereithält. Die Auswahl ist unbegrenzt groß. Ich kann alles studieren. Ich kann jede Ausbildung machen. Ich kann jedes Land bereisen. Manchmal ist es einfacher nur einen einzigen Weg zu kennen, als wenn man alles sein kann, was man möchte. Als Kind wollte ich immer Meeresbiologin werden. Dann gab es mal die Gedanken an Jura, Medienwissenschaften und Lehramt. Ach ja, und ganz am Rand: Bloggen. Aber was ist Blogger schon für ein Beruf? Dafür werde ich regelmäßig belächelt und mit Kopfschütteln gestraft. Ich würde gerne im PR-Bereich arbeiten, etwas mit Marketing und Social Media machen. Das habe ich eigentlich schon viel früher gewusst, aber man bekommt ja gerne eingeredet, dass man etwas machen soll, was „bodenständig“ ist.

Wo ist der Kick?

Manchmal fühle ich mich so, als wäre ich ständig rastlos und auf der Suche nach einem „Kick“, den das Leben für mich bereithält. Wahrscheinlich sind meine Wünsche, Träume und Vorstellungen fernab von allem Weltlichen, wenn ich mal wieder in meinen Zukunftsvisionen schwelge, aber das mag ich. Die Realität holt mich sowieso relativ schnell wieder ein. Spätestens, wenn ich Rechnungen bezahlen muss, im Kühlschrank gähnende Leere herrscht oder ich schauen muss, dass mit Job, Uni & Co. alles glatt läuft. Doch wo ist dieses Glücksgefühl? Diese Zufriedenheit von der alle sprechen, die mit ihrem Job glücklich sind? „Das Hobby zum Beruf machen“, ist für mich mehr als eine Floskel. Ich weiß, dass es der einzige Weg ist, jeden Morgen mit neuem Elan am Schreibtisch zu sitzen und zu wissen, warum man 14 Stunden am Tag für ein Projekt arbeitet, das einem alles abverlangt. Vielleicht ist das genau der Kick nach dem ich suche?

Ernst des Lebens

Der Ernst des Lebens und ich waren noch nie beste Freunde. Wir sind uns schon des Öfteren begegnet und ich musste schmerzlich feststellen, was er bedeuten kann. Gerade deswegen laufe ich vielleicht immer ein bisschen vor ihm davon. Eine Träumerin, die irgendwo zwischen ihren Zukunfts- und Existenzängsten und dem unbändigen Drang nach Freiheit gefangen ist. Es gibt noch so viel mehr zu sehen, zu entdecken, auszuprobiern, zu bereisen.Und wer sagt einem eigentlich, dass man mit Mitte 20 wissen muss, was man sein möchte, ob man Kinder bekommen wird, welchen Job man die nächsten vierzig Jahre ausüben will.

Ich drehe mich momentan im Kreis und weiß nicht so recht wo meine Reise hingehen wird. Ich möchte 2017 endlich einen Weg finden, zumindest eine Richtung. Was ich dafür tun muss, ist mir klar. Ich muss endlich meine Träume verfolgen und nicht versuchen anderen zu gefallen oder irgendwelchen Vorstellungen zu entsprechen, die ich nur halbherzig erfüllen kann. Ich arbeite nicht auf das Ziel hin sondern konzentriere mich zunächst mal auf den Weg.

Blouson – mister*lady
Jeans – mister*lady
Top – Loavies (hier)
Uhr – Mockberg (hier)
Tasche – SassyClassy (ähnliche Modelle hier)
Wie gefällt Euch mein Look? Was sind Eure Gedanken zum Thema Quarterlife-Crisis?


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In freundlicher Kooperation mit mister*lady.

Der Kampf um die Krone: Wie ich auszog um Fashion Blogger zu werden

Montag ist es wieder soweit. Ich steige in den Zug Richtung Berlin. Warum? Die Fashion Week steht an! Mutig werde ich mich in das Mode-Getümmel stürzen, gefühlte fünfmal am Tag das Outfit wechseln, zahlreiche Looks shooten, außergewöhnliche Locations spotten, viele Leute kennenlernen und natürlich die neuesten Trends entdecken. In dem Dschungel tausender Modebegeisterter ist es allerdings mehr als schwer (s)einen Platz zu finden. Natürlich sollte man sich auch fragen, ob man das überhaupt möchte. Ich bin kein Fan von „Schubladen“-Denken und passe mich ungerne irgendwelchen Dingen an oder mache jeden Trend mit. Mir ist es wichtiger, dass der Look zu mir passt und ich mich wohlfühle. Selbstverständlich ist es toll, wenn man im Mittelpunkt steht und zu hören bekommt, wie großartig einem ein Look steht, aber das sollte nicht das primäre Ziel sein, oder?

In den letzten Jahren habe ich meinen Style zig Mal verändert. Fand ich das Outfit im Juni noch cool, war es in meinen Augen im September einfach nur ein modischer Fehltritt. Mitterweile weiß ich was mir steht und ich setze lieber auf Qualität statt auf Quantität. Selbstverständlich wandern ab und an auch mal ein paar günstigere Fashion Pieces in meinen Kleiderschrank, aber mir ist es einfach wichtiger geworden, dass die Kleidungsstücke nicht nach dreimal Waschen kaputtgehen, ausleihern oder sich die Nähte verziehen.
Natürlich spielt es auch eine große Rolle WAS man trägt. In einem sündhaft teuren Designerkleid fühle ich mich logischerweise anders als in einer lässigen Jogginghose. Je nachdem welcher Anlass bevorsteht oder wie meine Laune gerade ist, greife ich auch gerne mal zu knalligen Farben oder auffälligen Accessoires. Das kommt dann mehr oder weniger gut bei anderen Menschen an, denn leider ist es doch so, dass man meist auf den ersten Blick ein Bild zu jemandem im Kopf hat. Und da wäre es wieder, das verhasste „Schubladen“-Prinzip. Dabei denke ich mir doch einfach nur: Nein nein nein, ich möchte in keine Kategorie verfrachtet werden! Ich bin weder besonders selbstbewusst, noch ist mein Style übertrieben extravagant und eine Trendsetterin bin ich noch lange nicht. Ich bin einfach Ivy.
Das Problem in der Modewelt ist einfach, dass alle irgendwie gleich aussehen. Klar, einige große Blogger, Stars und Sternchen haben einen Wiedererkennungswert, aber die Mehrzahl ähnelt sich doch sehr stark und kämpft gegen den dauerhaft präsenten Druck der Modeindustrie an. Manchmal fühle ich mich schon komisch, wenn ich mich durch Instagram klicke und überall ein Paar Schuhe, eine Tasche oder ein Schmuckstück sehe, was alle zu besitzen scheinen außer mir. Wahrscheinlich bleibt einem nichts anderes übrig als sich gedanklich von diesen Vorgaben zu befreien und zu versuchen seinen persönlichen Wohlfühl-Style zu finden. Das habe ich mir auf jeden Fall für 2017 vorgenommen und werde mein Bestes geben, meinen Ouftits mehr Individualität zu verleihen.
Werdet ihr bei der Fashion Week anwesend sein? Oder haltet ihr nichts von solchen Events?

Wie ich 2016 zu mir selbst gefunden habe + 4. Advent Gewinnspiel mit ORSAY

Heute haben wir schon den 4. Advent und somit rücken Weihnachten und Silvester immer näher. Was heißt das? Richtig, Zeit für einen kleinen Rückblick auf die vergangenen 12 Monate. Ich freue mich jedoch schon sehr auf das neue Jahr 2017 und bin gespannt, welche Herausforderungen es bereithält.
365 neue Tage.
365 neue Chancen.
365 neue Möglichkeiten.
365 neue Taten.
2016 war ein Jahr mit vielen Highlights und einigen Tiefschlägen. Ich habe in diesem Jahr viel gelacht, geweint, gelebt, geliebt. Ich musste vieles akzeptieren und so einiges verzeihen. Natürlich habe ich auch selbst Fehler gemacht und mir diese eingestanden. 2016 habe ich zudem viele Leute kennengelernt, die mir nun wichtig sind und mindestens genauso viele Leute aus meinem Leben geschmissen, die es nicht wert waren. In einigen Momenten musste ich feststellen, dass ich besser hätte aus Erfahrungen lernen sollen, bereut habe ich aber rein gar nichts. All das hat dieses Jahr schließlich lebenswert gemacht und ich würde es immer wieder genauso verleben wollen.
Ich habe viele tolle Erlebnisse zu verzeichnen und erinnere mich nur zu gerne daran zurück. Wie wäre es zum Beispiel mit meinem ersten Besuch bei der Fashion Week in Berlin? Es waren super aufregende Tage und ich habe viele interessante Leute kennenlernen können. Umso mehr freue ich mich auf den kommenden Januar, wenn ich wieder in Berlin sein darf und erneut die aktuellsten Trends für Euch entdecken werde. Generell gab es 2016 so viele tolle Blogger-Events, bei denen ich zu Gast sein durfte und hoffe, dass es auch nächstes Jahr wieder die Gelegenheit dazu geben wird.

„Ich gestalte mein Leben lieber ohne Lineal.“

Auch für meinen Blog war das Jahr 2016 ein erfolgreiches Jahr. Nach meinem kompletten New-Blog-Launch im Mai ging es Monat für Monat bergauf und ich veröffentliche mittlerweile an festen Tagen insgesamt drei Beiträge in der Woche, was ziemlich gut bei Euch ankommt. Natürlich war auch die Namensänderung von „Fashion ahoi“ zu „Ivy & Ella“ ein Meilenstein in meiner Blog History. Zunächst dachte ich, dass der Wechsel auf viel Gegenwind stoßen würde, aber falsch gedacht! Ihr habt den neuen Namen allesamt positiv aufgenommen, was mich natürlich sehr beruhigt hat.

Neben den ganzen aufregenden Ereignissen, ist mir aber auch eine wichtige Sache bewusst geworden: Ich muss auch mal an mich denken. Man kann nicht jedem und allem gerecht werden. Das eigene Leben ein kleines Stückchen besser zu machen, ist wirklich nicht schwer und es gibt ein paar Dinge, die man sich relativ einfach zu Herzen nehmen kann…

„Der Moment in dem Du aufhörst, Dir Gedanken darüber zu machen, was andere von Dir halten, und Du anfängst so zu leben, wie Du möchtest, ist der Moment, in dem Du frei bist!“

Wie hat meine Mama schon immer gesagt? Zeit heilt alle Wunden. Sehr oft habe ich dieses Sprichwort verflucht, aber es ist wirklich so. Denkt ihr heute noch, dass ihr mit einer neuen Situation niemals klarkommen werdet, ist sie vielleicht in einem Monat schon ganz akzeptabel. Natürlich dauert es bei der ein oder anderen Sache sogar manchmal Jahre bis man darüber hinweg ist, aber je mehr Zeit vergeht, desto besser kommt man damit klar.

Mindestens genauso wichtig ist es, dass man erkennt, dass man die Vergangenheit nicht ändern kann. Was passiert ist, ist passiert und man muss diese Tatsache akzeptieren, egal wie schmerzlich sie sein kann. Beschäftigt Euch lieber mit Eurem Leben im Hier und Jetzt und genießt Eure Tage in vollen Zügen. Zukunftspläne zu schmieden ist zudem viel schöner als tagtäglich mit Problemen der Vergangenheit zu kämpfen.

„Dreh die Musik auf. Dreh das Drama ab.“

Ich sage es mir jeden Tag: „Jeder ist seines Glückes Schmied!„. Also nehmt das Schicksal selbst in die Hand und ändert, was Euch stört bzw. kämpft für alles, was Euch glücklich macht. Sich mit anderen Menschen zu vergleichen, ist in dieser Hinsicht zudem völlig unangebracht. Seid niemals auf andere neidisch sondern legt Euch ins Zeug, wenn ihr selbst so viel erreichen wollt, wie es manche Menschen geschafft haben. Jedem von uns ist ein anderer Weg vorbestimmt und auch wenn es länger dauert bis ihr zum Ziel kommt, ihr könnt alles schaffen, wenn ihr es wirklich und von ganzem Herzen wollt.
Eine der wichtigsten Erkenntnisse 2016 war jedoch, dass man lernen muss „Nein“ zu sagen. Aber warum ist es denn eigentlich so schwer sich zu einem „Nein“ durchzuringen? Na klar, wir wollen es allen Leuten recht machen, andere nicht verletzen und auch die Folgen unserer Entscheidung können wir natürlich nur erahnen. Dabei ist es doch so viel schöner, die Wahl zu haben: ein „Ja“, wenn es angebracht ist und ein „Nein“, wenn uns etwas nicht passt. Ich weiß, wenn das so einfach wäre, würden wir es alle tun. Für 2017 nehme ich mir auf jeden Fall vor, noch mehr auf mein inneres Gleichgewicht zu achten und mich bei all dem Stress nicht selbst zu vergessen.

„Das Leben ist wie eine Ballonfahrt… Manchmal muss man erst Ballast abwerfen, um wieder steigen, fliegen, träumen und lachen zu können.“

Poncho rosa (hier kaufen)
Poncho blau (hier kaufen)
Mütze (ähnliche hier kaufen)
Handschuhe beige (hier kaufen)
Handschuhe blau (online ausverkauft)
Parfüm L’Or de Say (hier kaufen)

Ich habe natürlich auch noch etwas Tolles für Euch vorbereitet. Und zwar verlose ich gemeinsam mit ORSAY zwei wunderbare Sets. In dem ersten Set ist ein rosaner Poncho, beige Handschuhe und das Parfum L’Or de Say enthalten. Das zweite Set enthält einen hellblauen Poncho, eine Bommel-Mütze und dunkelblaue Handschuhe.
Ihr wollt eines der beiden Sets gewinnen? Dann los! Wie ihr teilnehmen könnt, entnehmt ihr einfach dem Anmeldeformular. Wer welches Set gewinnt, wird zufällig ausgelost. Ihr könnt aber gerne im Kommentarfeld eine Präferenz nennen, die ich versuche im Gewinnfall zu berücksichtigen. Ich wünsche Euch viel Glück!

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#Bloggermeeting Adventskalender: Warum Accessoires so wichtig sind + Gewinnspiel

Accessoires peppen jedes Outfit auf und sind meistens sogar die eigentlichen Hingucker eines Looks.

Früher habe ich mich kein bisschen für Schmuck, Uhren oder Sonnenbrillen interessiert. Schade eigentlich, denn heute kann ich mir meine Outfits nicht mehr ohne Accessoires vorstellen! Ich trage jeden Tag eine Uhr, Armbänder, Ohrringe und eine Kette. Im Winter kommen natürlich noch Schal, Mütze und Handschuhe dazu und wenn die Sonne scheint, dann nehme ich ab und an noch eine zu der Kleidung passende Sonnenbrille mit. Mindestens genauso wichtig sind mir eine stylische Handtasche oder ein cooler Hut, die einem Look den letzten Schliff verleihen. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit, wenn man sich extra schick macht, gewinnen Accessoires für mich nochmal extra an Bedeutung.

Dieser Beitrag ist übrigens Bestandteil des #bloggermeeting Adventskalenders mit 23 anderen lieben Mädels. Die anderen Blogs sind unten verlinkt!

Es ist wichtig, dass man sich bewusst ist, dass bei beim Thema „Accessoires“ Weniger mehr ist. Also setzt Armbänder, Ketten & Co. sparsam und gezielt ein, damit euer Outfit nicht zu „behangen“ wirkt. Wenn ihr mehrere unterschiedliche Teile miteinander kombinieren wollt, achtet darauf, dass sie miteinander harmonieren und es nicht so aussieht als wenn ihr alles irgendwie zusammengewürfelt habt. Desweiteren solltet ihr Euch für ein sogenanntes „Centerpiece“ entscheiden. Das bedeutet, dass ihr zum Beispiel eine besonders auffällige Tasche in den Mittelpunkt rückt und alle anderen Schmuckstücke & Co. sich dezent drumherum arrangieren.
Unauffällige Kleidungsstücke könnt ihr mit Accessoires zu echten It-Pieces machen. Eine weiße Bluse bekommt durch eine große Statement-Kette direkt eine ganz andere Wirkung als mit einer zarten dünnen Silberkette. Goldener Schmuck harmoniert hingegen perfekt mit schwarzer oder khakifarbener Kleidung.
Klar, wer sich besonders modisch kleiden will, braucht auch ein bisschen Mut. Wenn ihr stets darauf achtet, dass alle Teile bei Eurem Look den gleichen Farbton haben und alle Muster gleich sind, werdet ihr eher langweilig und altmodisch rüberkommen. Setzt ihr hingegen zum Beispiel einen farblichen Eyecatcher, bekommt das Outfit direkt eine ganz andere Wirkungsweise.
Ich finde es zudem auch wichtig, dass Accessoires die eigenen Vorzüge betonen und „Nachteile“ kaschieren. Wenn ihr zierlich gebaut seid, könnt ihr Eure Schultern und Schlüsselbeine mit einer zierlichen Kette betonen, seid ihr etwas rundlicher gebaut, wählt lieber größeren Schmuck aus. Je opulenter die Ohrringe desto mehr Aufmerksamkeit liegt logischerweise auf Eurem Gesicht und ganz besonders auf den Wangenknochen. Ihr seht, das Prinzip ist ganz einfach.
Zu guter Letzt denkt immer daran, dass auch Make-up ein Accessoire ist. Solltet ihr Euch also gerne stark schminken, auffällige künstliche Fingernägel und/oder Fake-Lashes tragen, wählt die anderen Teile lieber schlichter aus. Ich trage manchmal gerne Smokey Eyes oder einen breiteren Lidstrich und achte dann u.a. darauf, dass der Lippenstift etwas dezenter ist.
So, nun möchte ich Euch noch eine kleine Freude bereiten… Und zwar verlose ich zusammen mit C&A genau die gleiche Tasche, wie ihr sie auf dem Foto seht, an eine glückliche Gewinnerin/einen glücklichen Gewinner!
Ihr wollt die Tasche gewinnen? Dann los! Wie ihr teilnehmen könnt, entnehmt ihr einfach dem Anmeldeformular. Ich wünsche Euch viel Glück!

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Weitere tolle Beiträge findet ihr bei den anderen Teilnehmern des #bloggermeeting Adventskalenders:

 

1. http://‪www.sinnessuche.blogspot.de
7.
8.
17.
24.

 

I am a 90’s kid… mit Daniel Wellington + 1. Advent Gewinnspiel

Nun ist er da, der 1. Advent 2016. Die letzten Wochen und Monate sind wie im Flug vergangen und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein aufregendes Jahr voller wunderbarer Erlebnisse, aber dazu folgt noch mehr in meinem großen Jahresrückblick. Eines kann ich jedoch jetzt schon sagen: ich habe mich weiterentwickelt. Und auch mein Blog hat sich verändert. Es herrscht hier jetzt (meistens) eine Art Routine was die Posting-Zeiten angeht, die Bilder sind hochwertiger und der Content ist abwechslungsreicher. Mein Blog-Baby liegt mir sehr am Herzen und ich möchte 2017 noch viel mehr Energie und Zeit hinein investieren.

Auch meine Outfits sind erwachsener geworden. In meinem Kleiderschrank finden sich neben echten Klassikern jetzt immer mehr It-Pieces. Der Fokus liegt eindeutig auf Klasse statt Masse. Mit 15 wollte ich möglichst jeden Trend mitmachen und habe mir überall günstige Klamotten gekauft, die man ja eh nur ein paar Wochen oder Monate getragen hat. Mittlerweile investiere ich lieber in ein paar hochwertigere Sachen, die ich auch noch in 2 oder 3 Jahren anziehen kann. Puh, an so einem ruhigen Adventssonntag kann man wirklich sentimental und nachdenlich werden und ich möchte mit euch eine kleine Zeitreise in die 90er Jahre machen. Schließlich bin ich ein echtes 90’s Kid und erinnere mich oft und gerne an die verrückten Zeiten.
Ihr kennt das bestimmt noch: grelle Neon-T-Shirts mit Comic-Aufdrucken oder frechen Sprüchen, (schlecht) zerrissene Jeans, diese seltsamen schwarzen Plastik-Tattoo-Ketten, die mittlerweile wieder als „Choker“ modern sind, Spaghettiträgertops und -kleider über T-Shirts (auch wieder modern), Buffalo Plateau-Boots, Krepp-Haarsträhnen, Schlaghosen, Felljacken, getönte Sonnenbrillen,… ich könnte die Liste noch viel weiter führen und wer genau gelesen hat, hat bemerkt, dass das meiste heute auch wieder total angesagt ist. Trends wiederholen sich eben.

Was sicher leider nicht wiederholt bzw. nicht mehr zurückkommt, sind die leckeren Süßigkeiten und Snacks der 90er Jahre. Was habe ich als Kind die „echten“ Happy Hippos geliebt und nicht diese komische Kakao-Vaiante, die es heute noch zu kaufen gibt. Oder auch Frufoo, den „Kinderquark“ mit Traubenzucker, der so wunderbar künstlich schmeckte und in der Mitte ein kleines Spielzeug enthielt. Ebenso wie die Frufoo Schoko-Ufos mit Himbeerquark-Füllung und dicker Schokohülle.
Und nicht zu vergessen: Montelino von Milka! Klammheimlich sind sie vom Markt verschwunden und ich habe es zunächst erstmal gar nicht bemerkt. Dabei fand ich die Berge mit Keksstückchen und einer knusprigen Gebäckkugel doch so super lecker… Verdammt!

Aber mal von den Süßigkeiten abgesehen, waren die 90er Jahre auch wirklich ein TV-Paradies für Kinder. Wir hatten einfach die besten Trickfilme und Serien im Fernsehen und nicht nur diese übertrieben animierten Sendungen, die es heute gibt. Wir waren Pokémon-Fans der ersten Stunde, haben uns jeden Tag Sailor Moon, Marsupilami, Abenteuer mit Timon und Pumbaa, Digimon, Duck, Tales, Die Kickers, Darkwing Duck, Arielle und die Gummibärenbande angesehen, unseren Nachmittag mit Goofy & Max, Chip & Chap und Käpt’n Balu verbracht, Siebenstein, Tiegerenten Club, Die Kinder vom Alstertal, Alf, Full House, Schloss Einstein, Der Prinz von Bel Air, Die Sendung mit der Maus und natürlich Die Dinos gesuchtet und uns gefreut, wenn wir Art Attack, die Mini Playback Show, Pumuckl oder Löwenzahn gucken durften.

Da wir noch keine Besitzer eines Smartphones waren und die meisten auch noch keinen PC geschweigedenn Internet daheim hatten, wurde auch noch richtig viel gespielt. Ich hatte Unmengen an Barbie und Polly Pocket Sachen in meinem Zimmer rumfliegen. Und natürlich hatte ich auch eine Baby Born Puppe, ein Tamagotchi, zwei Monchhichis, einen Diddl-Sammelordner, hunderte bunte Glitzer-, Plüsch- und Leucht-Sticker und mehrere Stickeralben sowie einen Gameboy und einen Nintendo (Super Mario!). Könnt ihr euch auch noch an den bunten unkaputtbaren Fisher Price Kassettenrecorder erinnern? Habt ihr euch auch einen eckigen Bleistift zur Hand genommen, um die Kassetten wieder richtig zu drehen? Oder denkt ihr manchmal noch an MP3-Player, die nur 125 Megabyte Speicherplatz hatten? Seid ihr auch im Knax Club bei der Sparkasse gewesen? Habt ihr auch für 1 Mark Süßigkeiten beim Kiosk gekauft? Es gibt so viele tolle Erinnerungen und ich bin stolz darauf ein Kind der 90er Jahre zu sein!

Keine Sorge, jetzt ist Schluss mit der Sentimentalität. Ich habe nämlich noch etwas Tolles für Euch vorbereitet. Und zwar verlose ich gemeinsam mit Daniel Wellington eine wunderschöne Classic Black Sheffield in Roségold Uhr mit passendem roségoldenem Cuff. Die Uhren und der Schmuck von DW sind wirklich zeitlos und qualitativ sehr hochwertig. Die neue Classic Black Collection hat mich von Anfang an überzeugt. Die Classic Black Sheffield hat ein schwarzes Armband aus echtem italienischem Leder und ein markantes Ziffernblatt. Das Modell ist in Silber oder Roségold erhältlich und das Cuff gibt es natürlich passend dazu auch in den gleichen Ausführungen. Es besteht übrigens aus einem Kern aus veredeltem und poliertem Edelstahl mit einer Roségold-Plattierung.

Falls ihr bei meinem Gewinnspiel kein Glück habt oder einfach nicht warten wollt, gibt es derzeit tolle Geschenksets im Online Shop. Und mit dem Code „IVYANDELLA“ spart ihr 15% bei Eurem Einkauf! Da könnt ihr bestimmt das ein oder andere schöne Weihnachtsgeschenk kaufen oder Euch selbst eine Freude machen.

Ihr wollt das Set gewinnen? Dann los! Wie ihr teilnehmen könnt, entnehmt ihr einfach dem Anmeldeformular. Ich wünsche Euch viel Glück!

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Uhr & Cuff: Daniel Wellington
Poncho mit Fransen: Orsay (hier)
Schuhe: What for (ähnliche hier)
Tasche: C&A (andere Farbe hier)
Die Uhr und das Cuff wurden mir zu Testzwecken von
Daniel Wellington zur Verfügung gestellt.

 

Christmas Giftguide for Boyfriends: Geschenke unter 50 Euro für Männer

Letztes Wochenende habe ich Euch in meinem Christmas Giftguide für Girls ein paar Anregungen für mögliche Weihnachtsgeschenke geliefert. Meistens ist es aber jedoch ein größeres Problem, Geschenke für die Herren der Schöpfung zu finden. Egal ob für den Papa, den Bruder oder den Freund/Mann, man steht schnell vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe. Die meisten Männer äußern sich zum Beispiel nur sehr selten zu ihren Wünschen und man muss sich etwas Außergewöhnliches aus dem Ärmel zaubern. Schließlich möchte man ja nicht immer Socken oder Unterwäsche verschenken. Hinzu kommt noch, dass das Budget meistens auch nicht das Größte ist und man trotzdem keinen Firlefanz kaufen will. Ich habe für Euch einige Produkte aus den Bereichen Beauty/Kosmetik, Fashion und Accessoires rausgesucht, die alle unter 50€ kosten und trotzdem etwas hermachen.

Beauty / Kosmetik

Falls ihr einen Vollbartträger in eurem Umkreis habt, gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Pflege- und Stylingprodukten für’s Barthaar auf dem Markt. Vom Bartshampoo über die Bartbürste bis hin zum „Grooming Kit“ oder Bartpflegeöl, gibt es wirklich alles mögliche zu entdecken. Und sogar ein Set für den teils gehassten, teils geliebten „Man Bun“ ist seit kurzer Zeit erhältlich. Natürlich könnt ihr Eurem Liebsten auch eine Freude mit einem exklusiven Body-/Deospray, einem Parfum oder einem teuren Duschgel machen. Und da die Gesichtspflege mit Cremes & Co. für die Herren immer mehr in Mode kommt, gibt es auch super schöne Geschenksets mit Systempflegeprodukten zu kaufen.

Accessoires

 

Ich finde es auch immer toll, wenn man Accessoires verschenkt, da sie meistens täglich zum Einsatz kommen und man so wenigstens ein nützliches Geschenk ausgewählt hat. Wie wäre es zum Beispiel mit einem neuen Schal, einer modernen Mütze, einem schicken Hut oder einer coolen Brille? Auch den Coffee-to-go Becher im Harry Potter Design, die beiden witzigen Handyhüllen und die schlichte Passport Hülle gefallen mir sehr gut. Wer etwas Ausgefallenes sucht, könnte vielleicht ein Hosenträger-Set oder eine Fliege als Geschenk in Betracht ziehen. Übrigens finde ich auch die Uhr ziemlich cool und für unter 50€ ist sie echt ein Schnäppchen!
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Fashion

Die meisten Männer freuen sich bestimmt auch über ein neues Portemonnaie, einen Ledergürtel oder ein paar schlichte Kopfhörer von Skullcandy. Für den sportbegeisterten Freund könnte eventuell eine neue Sporttasche oder eine Sporthose passend sein. Und mit ein paar Sneakern von Converse oder Adidas oder einem praktischen Rucksack kann man eigentlich auch nichts falsch machen. Das Star Wars Shirt wird wahrscheinlich ebenfalls für Begeisterung sorgen und zu einer neuen warmen Jacke sagt wohl auch niemand Nein. Den grauen Sweater gibt’s übrigens bei River Island und das Streifenshirt ist von Witchery.
Was schenkt ihr Eurem Freund/Mann/Papa/Bruder zu Weihnachten? 

Christmas Giftguide 2016 – Geschenkideen zu Weihnachten

Bald ist es wieder soweit: die Adventszeit steht vor der Tür. Das bedeutet aber nicht nur, dass wir wieder regelmäßig Plätzchen backen, Weihnachtsmärkte besuchen und es an jeder Ecke nur so von Schokolade und Lebkuchen wimmelt, nein! Eigentlich bedeutet es, dass wir uns wieder Gedanken machen müssen, was wir unseren Liebsten schenken wollen und andersherum, was wir uns wünschen könnten. Auch wenn das Schenken nachtürlich nicht an erster Stelle stehen sollte, so hat es doch einen hohen Stellenwert und selbst, wenn es nur eine Kleinigkeit oder etwas Selbstgemachtes ist. Ich habe Euch mal ein paar schöne Sachen herausgesucht, die sich perfekt zum verschenken oder schenken lassen eignen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer wunderschönen Uhr von Kapten & Son? Wer meine Snapchat Stories verfolgt, müsste schon des Öfteren gelesen haben, dass ich diese Marke wirklich ganz großartig finde. Die Uhren sind nicht nur modern sondern auch qualitativ sehr hochwertig verarbeitet. Bei dem Modell auf dem Foto handelt es sich um die „Silver Black Mesh“ Uhr. Seit einiger Zeit sind Uhren mit solchen edlen Mesh-Armbändern ja hoch im Kurs und ich finde sie auch wirklich total schick. Wer nicht so gerne silberfarbenen Schmuck mag, der bekommt die Uhr auch noch in Roségold. Und wenn Euch das schwarze Ziffernblatt nicht zusagt: es gibt auch eine weiße Variante! Außerdem könnt ihr zwischen den zwei Größen Campus (40mm) und Campina (36mm) auswählen. Tipp: Momentan gibt es eine schöne Chistmas Aktion im Online Shop von Kapten & Son. Ihr bekommt nämlich beim Kauf einer Uhr bis zum 30.12.2016 euer Lieblings-Strap (ausgenommen Mesh-Straps) gratis dazu.
Wer keine Uhr verschenken möchte, dem kann ich noch die Sonnenbrillen von Kapten & Son empfehlen. Zunächst wusste ich gar nicht, dass es im Online Shop neben den Uhren auch noch Brillen zu kaufen gibt, aber nachdem ich es herausgefunden hatte, habe ich mich direkt in einige Modelle verliebt. Auf dem Foto seht ihr übrigens die „Fitzroy Matt Tortoise Black“ in Größe L. Eine ausgefallene und stylische Sonnenbrille, die für mich irgendwie einen Hauch Retro-Feeling versprüht. Die Brillen werden übrigens in Italien handgefertigt und in einer schönen Holzkiste mit Brillenetui an euch versendet.
Ein ganz besonderes Geschenk ist natürlich auch eine edle Handtasche, wie zum Beispiel von Michael Kors. Welche Frau freut sich nicht über so eine große Überraschung? Ich würde auf jeden Fall einen Luftsprung machen, wenn ich so eine tolle Tasche unter dem Christbaum vorfinden dürfte. Aber dieses Jahr werden die Geschenke bei uns kleiner ausfallen, da wir schließlich nächstes Jahr heiraten wollen. Falls ihr also mal die Möglichkeit habt ein Outlet zu besuchen, in welchem Michael Kors Taschen verkauft werden, solltet ihr mal einen Blick riskieren und euer Portemonnaie bereithalten. Dort gibt es nämlich manchmal sensationell gute Angebote, die man kaum ausschlagen kann.
Ein echter Klassiker unter den Weihnachtsgeschenken ist wohl das Parfum. Wir haben es sicherlich alle schonmal verschenkt und auch geschenkt bekommen. Meistens wählt man jedoch immer den gleichen Duft als Geschenk aus, damit man „auf Nummer sicher geht“. Schließlich lässt sich über Geschmack bekanntlich streiten (auch bei Düften!) und deswegen ist es eher schwierig Duftempfehlungen auszusprechen. Allerdings möchte ich es trotzdem mal versuchen und euch das neue Parfum von Michael Bublé als Geschenk-Tipp nennen. Moment mal, ist Herr Bublé nicht ein Sänger? Ja das ist richtig, aber er hat jetzt auch gemeinsam mit der renommierten Meister-Parfumeurin Karine Dubreuil-Sereni den Damenduft „BY INNOVATION“ kreiert und passend dazu noch ein Shower Gel und eine Bodylotion herausgebracht. Das Parfum ist floral-orientalisch angehaucht und enthält feine Nuancen von roten Früchten und Bergamotte. Die Herznote wird bestimmt durch Maiglöckchen, wilden Jasmin und Pfingstrose. Vanille, Moschus und Sandelholz bilden die Aura. Ich sage euch: das ist eine tolle Kompositon! Zu kaufen gibt es das Parfum übrigens in allen DOUGLAS Filialen.
Was in keiner Schminksammlung fehlen sollte und sich somit auch perfekt als Geschenk eignet, ist der HOOLA Bronzer von benefit. Ich weiß wirklich nicht, wie ich vorher ohne diesen tollen Puder überleben konnte. Ruckzuck zaubert er einen wunderbaren Farbtupfer ins Gesicht, ohne dabei „too much“ zu wirken, denn er enthält keine rötlichen Pigmente und auch keine Glitzer-Partikel. HOOLA deckt sogar leicht ab und mattiert die Haut ganz zart. Mit mehr als 30€ ist es natürlich kein super günstiges Produkt, aber gerade zu Weihnachten verschenkt man ja dann doch gerne mal etwas besonderes.
Ein perfekter Partner für den HOOLA Bronzer ist der POREfessional Primer {ca. 33€}, der ebenfalls aus dem Hause benefit stammt. Es handelt sich dabei um einen ölfreien Balm, der die Poren und feinen Linien optisch nahezu wegzaubert und euch einen ebenmäßigen Teint verleiht. Ich nutze den Primer schon sehr lange und bin mehr als zufrieden mit der Handhabung. Ihr solltet nur darauf achten, dass die beschenkte Person nicht zu trockene und schuppige Haut, denn dann kann man leider kein optimales Ergebnis mit dem Produkt erzielen.
Ein weiteres etwas teureres Beautyprodukt ist der LUK von UND GRETEL {ca. 35€}. Ihr könnt Euch vielleicht noch an meinen Blogger-Eventbericht aus Stuttgart erinnern. Dort habe ich ja an einem tollen UND GRETEL Event teilnehmen dürfen und unter anderem den LUK kennen und lieben gelernt. Es handelt sich dabei um einen Creme Eye Stick mit dem ihr super schnell tolle Effekte erzielen könnt. Die Basis des Sticks setzt sich aus dem Wachs der Carnaubapalme zusammen und enthält pflegendes Vitamin E. Ihr könnt LUK nicht nur auf sondern auch unter den Augen verwenden und somit ganz verschiedene Looks kreieren. Falls ihr also einen echten Allrounder an Mama, Schwester & Co. verschenken wollt, kann ich Euch diesen Cream Eye Stick bestens empfehlen.
Last but not least möchte ich euch aus dem Bereich der dekorativen Kosmetik noch die Lippenstifte von SOTHYS Als Geschenkidee vorschlagen. Hierbei handelt es sich um sehr hochwertige Produkte, die allesamt die Namen berühmter Pariser Straßen und Plätze tragen. Die Textur der Rouge doux Lippenstifte ist angenehm cremig und damit auch sehr feuchtigkeitsspendend. Zudem duften sie ganz wunderbar nach Früchten und enthalten unter anderem pflegende Mangobutter. Auf dem Foto seht ihr übrigens die Nummer 121 „prune Luxembourg“, welche ganz fabelhaft zur Adventszeit passt, oder was meint ihr?

Meine Oma sagt immer, dass sie mit diesem „neumodischen Kosmetik-Zeugs“ nichts anfangen kann. Deswegen brauche ich ihr auch keine Beauty-Trendprodukte schenken sondern setze lieber auf qualitativ hochwertige Klassiker, wie zum Beispiel die Karité Handcreme von L’OCCITANE. Die 150ml Tube kostet ca. 40€ und das klingt für eine Handpflege erstmal ganz schön viel. Aber wer die Creme einmal ausprobiert hat, möchte sie garantiert nie mehr missen. Sie ist sehr reichhaltig und enthält 20% Karitébutter, die die Haut sehr intensiv pflegt, ohne einen fettigen Film zu hinterlassen. Natürlich ist das nicht nur ein Geschenktipp für alle Omis… auch Mama, Schwester oder die beste Freundin freuen sich bestimmt darüber.
Wer nur eine Kleinigkeit verschenken möchte, für den könnten die PEEL OFF Nagellacke von SESATIONAIL interessant sein. Wie der Name schon erahnen lässt, handelt es sich um Nagellacke, die man ganz einfach ohne Nagellackentferner abziehen kann. Perfekt für alle, die häufig ihr Nageldesign ändern oder auf Base- und Top-Coats verzichten möchten. Die Haltbarkeit ist natürlich nicht so gut wie bei einem Lack, der eine Haltbarkeit von einer Woche oder länger verspricht, aber dafür sind die Peel off Lacke ja auch nicht gemacht worden. Es gibt sie zum Beispiel bei DM für gerade einmal 4,95€ zu kaufen.

Eine weitere sehr schöne Idee ist es ein Boxen-Abo zu verschenken, wie zum Beispiel von der Pink Box. Es gibt für das Pink Box Abonnement folgende Staffelungen: 1 Monat {14,95€}, 6 Monate {74,75€} und 12 Monate {149,50€}. Das 6- und 12-Monate-Abo enden jeweils automatisch, sodass sich die beschenkte Person keine Gedanken um eine Kündigung machen muss. Falls ihr euch für eine einmalige Box entscheidet, ist diese monatlich kündbar.

Luxus für die Haare verschenkt ihr mit einem Produktset von ALTERNA oder einem Curl Secret von BaByliss. Das sulfatfreie ALTERNA CAVIAR Moisture Shampoo {ca. 29,99€} und der dazu passende Conditioner {ca. 29,99€} sind das perfekte Pflege-Duo für trockenes und sprödes Haar. Durch eine gezielte Wirkstoffkombination wird der natürlichen und chemischen sowie der umweltbedingten Alterung der Haare entgegengewirkt und ein gesundes Erscheinungsbild bewahrt. Aber auch das 48 Hour Volumenspray {ca. 29,99€}, die 10-in-1 Caviar CC Cream {ca. 34,99€} und die Fill & Fix Treatment Masque {ca. 52,95€} sind wunderbare und besondere Geschenke, die sich wohl die wenigsten mal eben so selbst kaufen.

Der BaByliss Curl Secret zaubert in sekundenschnelle und ganz ohne Anstrengung zauberhafte Locken. Die Ionic-Technologie sorgt dabei für Glanz und Geschmeidigkeit und die Keramikbeschichtung schützt das Haar. Momentan bekommt ihr das Gerät C1101E für knapp 73€ {statt 149,99€!!!} bei amazon.

Am Schluss zeige ich euch noch zwei Geschenke, die wohl wirklich jedem gefallen werden. Das EF 50mm 1:1.3 STM „Blogger-Objektiv“ von Canon und eine mydays Geschenkbox.
Das Objektiv gehört zu meiner Standardaustattung und ist mittlerweile auf jedem Event mit von der Partie. Es ist perfekt für Porträts geeignet und auch für YouTube-Videos ist es wirklich unverzichtbar. Momentan bekommt ihr das Objektiv für ca. 112€ {anstatt ca. 130€} bei amazon.
Mit der Geschenkbox „Städtetrips“ von mydays verschenkt ihr auf jeden Fall ein Geschenk mit Mehrwert. Der Beschenkte kann nämlich zwischen 111 verschiedenen Übernachtungs-Möglichkeiten mit Frühstück für 2 Personen auswählen und den Code ganz einfach telefonisch oder online einlösen. Wer verbringt nicht gerne einen kleinen Kurzurlaub in einer tollen Stadt wie zum Beispiel Hamburg, Berlin oder sogar Madrid? {ca. 79€}

Ich hoffe, dass Euch mein kleiner Giftguide ein paar Inspirationen liefern konnte und ihr auf das ein oder andere Produkt aufmerksam geworden seid. Schreibt mir gerne in die Kommentare, was Euch am besten gefallen hat und was ihr verschenken bzw. Euch wünschen würdet!
Die Uhr und die Sonnenbrille wurden mir zu Testzwecken von
Kapten & Son zur Verfügung gestellt.

Entscheidungen treffen – Warum es so schwer ist das Richtige zu tun

In den letzten Wochen habe ich für mich selbst festgestellt, dass ich ab und an auch mal gerne über Themen jenseits von Beauty und Fashion schreibe. Aus diesem Grund möchte ich eine Kolumne ins Leben rufen. Falls Euch so eine Rubrik interessiert, werde ich jeden Sonntag einen „Personal Talk“ Post darin veröffentlichen. Zwar ist heute noch nicht Sonntag, aber trotzdem habe ich das Bedürfnis ein paar Worte zum Thema „Entscheidungen“ zu verlieren.

  Unser ganzes Leben besteht aus Entscheidungen. Viele davon sind ganz banal wie zum Beispiel „Was ziehe ich an?“ oder „Nehme ich die Treppe oder den Aufzug?“, andere hingegen bereiten uns wochen- oder sogar monatelang Kopfzerbrechen. Aber warum ist es eigentlich so schwer das Richtige zu tun? Und was ist eigentlich „richtig“?

Das Richtige tun

Wie oft sitze ich an meinem Schreibtisch, lege den  Kopf in meine Hände und könnte laut losschreien. Manchmal ist mir einfach alles zu viel und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll. Steht man vor einer großen Entscheidung, die vielleicht auch noch lebensverändernd sein kann, tut man sich sowieo noch viel schwerer damit eben diese zu fällen. Und wer sagt einem dann eigentlich, dass man das Richtige tut? Wäre Lösung B vielleicht besser gewesen? Oder gibt es gar einen dritten Lösungsansatz, um mit der Situation klarzukommen? Richtig, diese Fragen kann Euch niemand zu 100% beantworten. Und genau das ist auch das Problem von Entscheidungssituationen. Wir haben Angst einen Fehler zu machen, es später zu bereuen, Angst vor dem Ungewissen, Angst vor der Zukunft. Im Grunde genommen sind Entscheidungen und Ängste unmittelbar miteinader verknüpft und es gibt kein richtig oder falsch.

Mut haben

Ein weiteres Problem ist zum Beispiel auch, dass die meisten von uns einfach viel zu wenig Mut und Selbstvertrauen haben, um Entscheidungen zu treffen. Dazu zähle ich übrigens auch. Stets bleiben wir lieber in unserem sicheren Hafen und verweilen in der Situation, in der wir uns befinden, auch wenn wir vielleicht unglücklich sind. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und mit Gewohnheiten zu brechen ist nicht unsere Stärke. Dabei würde es uns wahrscheinlich sehr viel besser gehen, wenn wir ab und an über unseren Tellerrand hinausblicken und uns in ein Abenteuer stürzen.

Nichts bereuen

Letztendlich ist es aber am Wichtigsten, dass wir unsere Entscheidungen nicht bereuen, sondern voll und ganz dahinterstehen. Natürlich hätte auch ich gerne viele Dinge in meinem Leben anders gemacht und sicherlich auch öfters Mal eine komplett andere Entscheidung getroffen. Wichtig ist aber, dass ich mir darüber bewusst bin, dass mich diese Erfahrungen zu der Person gemacht haben, die ich bin und dass ich an den Entscheidungen gewachsen und gereift bin. Ich bereue nichts, was ich getan habe, sondern ziehe eher meine Konsequenzen daraus und versuche es in Zukunft besser zu machen.

Endgültig? Nein!

Ganz besonders hilft es mir immer, dass ich mir sage, dass nur wenige Entscheidungen endgültig sind. Meistens gibt es auch nochmal die Möglichkeit etwas an der Situtation zu ändern, wenn man mit seiner Entscheidung unglücklich ist. Natürlich ist das dann meistens mit erneuten Hindernissen verbunden, aber man muss sich nicht ärgern, dass es doch nicht geklappt hat. Entscheidungen zu treffen und sich zu täuschen oder einen falschen Weg eingeschlagen zu haben, gehört genauso zum Leben dazu wie stolz auf sich selbst zu sein, dass man etwas geändert hat, was einen nicht zufriedenstellt.

Durch und durch positiv

Neben all den negativen Aspekten sollte man sich jedoch auch darüber bewusst werden, dass es nicht immer etwas Schlechtes ist, wenn man sich entscheiden muss. Natürlich gibt es unangenehme Situationen und auch sehr traurige oder enttäuschende Entscheidungen, aber es gibt auch mindestens genauso viele Schöne und Bereichernde. Und damit meine ich nicht nur „Ja!“ zu sagen, wenn es um’s Heiraten geht. Schon die Entscheidung für einen anderen Job, für einen neuen Studiengang, für die Versöhnung mit einer Freundin oder auch der Umzug in eine andere Wohnung, es gibt furchtbar viele positive Dinge, bei denen es sich lohnt „Ja“ oder eben auch „Nein“ zu sagen.

Hol Dir Rat

Den einfachsten Tipp, den ich Euch geben kann, um sich leichter entscheiden zu können, ist wohl auch der Naheliegendste: Holt Euch Rat! Egal ob ihr Eure Familie oder Eure Freunde, Eure Arbeitskollegen oder die nette Nachbarin um Rat bittet, Hauptsache ist, dass ihr Euch dabei wohl fühlt und das Gefühl bekommt nicht allein zu sein. Klar, es gibt Entscheidungen, die man gut und gerne alleine fällen kann, aber gerade bei großen und wichtigen Themen kann ein Ratschlag die Sicht auf einige Dinge nochmal ändern oder den Blick für eine realistische Perspektive schärfen.
Ich für meinen Teil habe dieses Jahr die wunderbare Entscheidung getroffen, Herrn T. zu heiraten und habe die Frage aller Fragen mit „Ja“ beantwortet. Mindestens genauso gespannt bin ich aber darauf, was ihr mir zu berichten habt. Musstet ihr dieses Jahr vielleicht auch schon etwas Wichtiges klären oder wurdet vielleicht sogar vor vollendete Tatsachen gestellt? Ich freue mich auf Eure Kommentare!
Wie steht ihr zum Thema Entscheidungen treffen? 
Tut ihr Euch schwer damit oder ist es für Euch ein Kinderspiel? 
Jeans: LTB
Tasche: Guess
Cardigan: Forever 21
Top: Zara
Hut: H&M

Outfit mit NA-KD Mantel III 2 coloured coat

Ich liebe es, wenn Herr T. und ich etwas zusammen unternehmen. Auch wenn wir eine gemeinsame Wohnung haben, ist unsere Pärchen-Zeit doch sehr begrenzt. Uni, Arbeit, Nebenjob – die Tage könnten manchmal gut und gerne 30 Stunden haben. Umso kostbarer ist mir unsere gemeinsame Zeit, und selbst wenn es nur ein paar Stunden sind. Gestern waren wir zum Beispiel im Outlet in Soltau und haben den freien Tag genossen. Wir haben nichts gekauft sondern nur ein bisschen gestöbert. Aber das Wichtigste ist, dass wir Zeit zu Zweit verbracht haben. Abends wurde dann noch lecker gekocht und anschließend ein Film geschaut.

Auf den Fotos trage ich übrigens meinen neuen zweifarbigen Mantel von beatrix via NA-KD. Der Mantel ist super weich und bequem und ich könnte ihn wirklich jeden Tag überwerfen. Leider wird es draußen ja immer kälter und deswegen muss ich ihn wohl bald in die Winterpause schicken. Man kann den Mantel nur mit einem einzigen Knopf schließen und deswegen ist er wohl am besten für die Übergangszeit zwischen Sommer und Winter bzw. Frühling und Sommer geeignet. Die Brille habe ich bei Loavies entdeckt und fand sie direkt klasse. Sie ist durch und durch im 70’s Retro-Look gearbeitet, aber genau das fand ich so toll! Klar, ein bisschen ungewöhnlich sieht sie schon aus, aber als Hingucker ist sie allemal geeignet.

Outfitdetails:
 Jeans – H&M (ähnlich hier)
Mantel – NA-KD (hier)
Brille – Loavies (hier)

 

 
PS: Wem der Mantel auch so gut gefällt wie mir oder wer generell mal bei NA-KD.com vorbeischauen möchte, der darf gerne den Code „ivonne20“ benutzen und damit 20% sparen.
Der Mantel wurde mir zu Testzwecken von
NA-KD.com zur Verfügung gestellt.