Lerne dich selbst zu lieben: Bodyshaming in sozialen Netzwerken

Eines bin ich nicht… perfekt. Auch wenn ich tagtäglich hunderte Male zu lesen bekommen, wie schön ich bin, wie toll meine Outfits aussehen würden, wie wunderbar meine Haarfarbe doch sei oder was für eine bezaubernde Figur ich doch mittlerweile hätte, sind in meinem Hinterkopf ständig die Gedanken an eine Zeit davor. Ich war nicht hässlich, nein, das möchte ich damit nicht sagen. Aber ich sah eben nicht so aus, wie die anderen Leute mich gerne gehabt hätten. Ich bin nie unscheinbar durchs Leben gelaufen. Entweder waren es meine Piercings, meine schwarzen Klamotten mit Nieten und meine derben Boots, meine überflüssigen Pfunde oder meine dunklen Haare mit extralangen Extensions und bunten Haarklammern, die andere gestört haben.

Viele werden es als Selbstfindungsphase abtun, aber für mich war es ein Prozess, um das zu verarbeiten, was mir jahrelang widerfahren ist: Abneigung wegen meiner Figur. Dies soll kein Blogpost über Mobbing werden, ich möchte einfach nur daran erinnern, wie wichtig es ist, hinter die Fassade eines Menschen zu schauen und sich vorher zu überlegen, was man unter Fotos bei Instagram & Co. schreibt. Ich habe nämlich in letzter Zeit vermehrt bösartige Kommentare bei einigen bekannten Influencern entdeckt, die wahrlich nichts mehr mit Kritik zu tun hatten.
Auch jenseits von Größe 38 sind wir alle gleich. Menschen mit Gefühlen, Menschen mit Geschichten, Menschen mit Herz. Die Negativität, die mir zu Zeiten meines stark übergewichtigen Daseins entgegengebracht wurde, bedrückt mich auch heute noch. Wie kann es sein, dass Menschen mit einer Figur, einer Haarfarbe, einem Bekleidungsstil oder etwas anderem, was eben nicht in die Normen passt, die uns die Gesellschaft so streng vordiktiert, nicht am Leben teilnehmen dürfen, ohne ständig Ablehnung zu erfahren? Ich suche mir meinen Freundeskreis ja auch nicht nach dem Aussehen aus, sondern danach, wie sehr ich mich auf jemanden verlassen kann, wie viel wir gemeinsam haben, welche Interessen wir teilen und was wir schon alles miteinander erlebt und durchgemacht haben.
Dieses Thema scheint banal zu sein und eigentlich müsste jeder von uns wissen, dass es nicht okay ist, so über andere Leute und ihr Äußeres zu urteilen, aber anscheinend ist das Thema Bodyshaming in Zeiten von Instagram und Co. präsenter denn je. Ich bin der Meinung, dass sich jeder mit Mode und Beauty befassen darf, egal welche Kleidergröße er oder sie trägt. Da ich selbst mal Größe 54 getragen habe, finde ich es aber natürlich auch wichtig, dass man mit der Zeit herausfindet, welche Sachen für einen selbst vorteilhaft sind und worin man sich wohlfühlt. Aber muss es denn wirklich sein, dass ich unter Instagram Fotos von bekannten Influencern „Du fetter Wal!“, „Du bist so hässlich…mach lieber das Licht aus!“, „Deine arme Mutter…du siehst aus wie ein schwergewichtiger Unfall…“ und viele weitere solcher Statements lesen muss?! Ich glaube, dass sich die wenigsten Leute, die so etwas schreiben, Gedanken darüber machen, dass hinter den Accounts auch MENSCHEN mit GEFÜHLEN sitzen. Ich spreche hier nicht von Kritik an einem Foto oder der Message dahinter, sondern wirklich von Beleidigungen, die weit unter die Gürtellinie gehen.
 
Aber wie heißt es so schön? Nur wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben. Eine wichtigere aber zugleich simplere Message gibt es nicht. Auch wenn es schwer ist, man muss sich selbst wohlfühlen und mit sich im Reinen sein, nur das fällt natürlich umso schwerer, wenn man tagtäglich solche Statements, wie ich sie im letzten Absatz erwähnt habe, unter Bildern lesen muss. Ob ich nun mit Größe 34 oder 56 ein Zufriedenheitsgefühl habe, ist einzig und alleine jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil habe mich damals nicht gut gefühlt und wusste, dass ich niemals für immer so bleiben möchte. Alleine schon aus gesundheitlicher Sicht wollte ich etwas ändern. Aber so muss es natürlich nicht jedem ergehen und das ist auch gut so. Solange man mit sich zufrieden ist, ist alles in Ordnung, ansonsten muss man etwas ändern. Meine Gedanken kreisten damals größtenteils nur noch um meine Figurprobleme, mein daraus resultierendes mangelndes Selbstbewusstsein und mein unbehagliches Gefühl, wenn ich das Haus verlassen und die abwertenden Blicke anderer Menschen geerntet habe. Ich wollte diesen Gedanken allerdings nicht die Macht über mich lassen, habe mein Leben wieder selbst in die Hand genommen und solange mit der Ernährungsumstellung weitergemacht, bis ich mit meiner Figur und mir zufrieden war. Seitdem bin ich ausgeglichener, selbstbewusster, begebe mich gerne unter Leute und genieße das neue positive Lebensgefühl. Eine Sache habe ich dabei aber nie vergessen. Es zählt nicht, was andere Leute denken. Ich trage immer noch genau die Kleidungsstücke, die mir gefallen, frisiere und färbe meine Haare wie ich es mag und gehe stets meinen eigenen Weg. Jedoch schockiert es mich wirklich ungemein, wie kalt und vorallem gedankenlos manche Leute durchs Leben gehen und ihren Hass auf Menschen, die ihnen nicht in den Kram passen, der ganzen Welt offen kundtun müssen. Dass dabei andere verletzt werden, ist ihnen egal und das ist wirklich völlig unverständlich für mich.

Wie steht ihr zu dem Thema?

5 Blogger Klischees: wahr oder völlig überzogen?

In letzter Zeit lese ich immer häufiger irgendwelche negativen Texte über das Leben von Bloggern und Influencern. Also besser gesagt, Texte über verwöhnte Luxuskiddies und Mittzwanziger mit Starallüren, die alles geschenkt bekommen und sowieso das ganze Jahr nur im Urlaub sind. Ganz davon abgesehen, dass natürlich alles „ach so perfekt“ ist. Täglich gibt es gesundes Essen aka Hälsy Fuud, was natürlich absolut „instagrammable“ ist und die schwarze Kreditkarte glüht stündlich, weil die neuesten Trendteile geshoppt werden müssen. Aber ist das wirklich so? Ich habe mir fünf typische Blogger Klischees notiert und mal ein bisschen genauer geschaut, ob diese wirklich zutreffen.

#1 Blogger fotografieren den ganzen Tag ihr Essen

Die Vorstellung: Bevor ein Blogger sein Essen zubereitet, wird erstmal ein komplettes Fotosetting hergerichtet. Gerichte werden nicht nach „Darauf habe ich Hunger!“, sondern nach „Was ist ein besonders fotogenes Essen?“ ausgewählt. Außerdem sollte es möglichst healthy sein. Ach ja, und eine Avocado muss auch mit auf’s Foto. Oder eine Açai Bowl.
Die Realität: Ich esse liebend gerne total unfotogenes Essen. Körniger Frischkäse mit Marmelade und Zimt ist ein Beispiel dafür. Sieht aus wie sonstwas, schmeckt aber super lecker. Oder Porridge mit zerdrückter Banane und Nüssen. Oder eine Scheibe Brot mit Honig. Oder ganz uncool: Kartoffeln mit Spinat oder Kohlrabi. Ich finde es unglaublich befreiend, dass ich euch auch solche Bilder bei Instagram Stories oder Snapchat zeigen darf, ohne, dass ihr direkt schreiend davonrennt. Das ist doch irgendwie alles so herrlich normal oder? Ich habe noch nie Quinoa gegessen, mein letztes Couscous Experiment ist „verkocht“ und Soja und ich werden sowieso keine Freunde. Ach ja und Burger, Pommes und Pasta sind übrigens verdammt lecker. #carbsforpresident

#2 Blogger bekommen doch eh alles geschenkt!

Die Vorstellung: Blogger sitzen den lieben langen Tag daheim (oder noch besser in irgendwelchen teuren Hotels oder an atemberaubenden Stränden) und die tonnenschweren Pakete mit luxuriösen Geschenken trudeln im Sekundentakt zu Hause ein. Kosmetik, Kleidung, Taschen, Schmuck und und und – ist ja alles gratis und man muss nichts dafür tun.
Die Realität: Klar, ab und an bekomme ich auch mal Überraschungspakete, bei welchen dann keine Gegenleistung gefordert wird. Im Grunde genommen hängt mit den meisten Paketen aber eine Verpflichtung zusammen. Entweder ein bezahltes Product-Placement oder zum Beispiel ein Sample-Sponsoring. Heißt: Im Vorfeld gab es Mail-Kontakt mit den Firmen oder Agenturen und man vereinbart, dass nach Zusendung u.a. eine Review auf dem Blog verfasst oder ein Bild bei Instagram bzw. eine Story mit Verlinkung hochgeladen wird. „Geschenkt“ werden einem die Sachen nur in den seltensten Fällen.

#3 Blogger gehen jede Woche mehrmals shoppen

Die Vorstellung: Blogger werfen ihr spielend leicht verdientes Geld mit offenen Händen für Kleidung und Designer-Handtaschen zum Fenster raus. Jede Woche. Jeden Tag. Oh, eine neue Tasche von Gucci? Na dann mal los in die Stadt und shoppeeeen! Was?! Du hast noch nicht die neueste Kollektion von ZARA gesehen? Du bist ja sooo vorgestern!
Die Realität: Ich überlege mir lieber dreimal, ob ich dieses oder jenes Teil wirklich brauche und letztendlich auch kaufe. Meistens ist es sogar Herr F., der mich dazu überredet, mir mal etwas zu gönnen. Ich gehe keinesfalls jede Woche shoppen und schon gar nicht nur teure Designer Klamotten bzw. Accessoires. Der Kauf der Karl Lagerfeld Tasche, von dem ich euch bei Instagram Stories berichtet habe, hat mich ziemlich viel Überwindung gekostet, weil ich ganz genau weiß, wie lange man für so viel Geld arbeiten muss! 😉 Außeredem checke ich auch nicht jeden Tag die gängigen Online Shops ab, ob es neue Teile zu kaufen gibt. Dafür habe ich gar keine Zeit und auch keine Lust. Hallo Realität, hallo normales Leben.

#4 Blogger sind ständig auf Reisen und zwar gratis!

Die Vorstellung: Blogger reisen mehrmals im Jahr in die entferntesten Länder, chillen am weißen Sandstrand, relaxen am Infinity Pool, lassen sich in der Presidential Suite den teuersten Champagner schmecken. Natürlich ist das alles kostenlos, denn man ist ja ein Influencer. Das reicht dann schon irgendwie als Bezahlung. Außerdem ist es natürlich auch total realistisch, dass sich meine Zielgruppe all diese Urlaube mal eben so leisten kann. Na logo!
Die Realität: Ich reise verdammt gerne. Und ja, ich mache auch Hotelkooperationen. Aber weder bin ich das ganze Jahr in der großen weiten Welt unterwegs, noch habe ich tausende Euro übrig, mir all diese Reisen mal eben so zu finanzieren. Dass es Blogger gibt, die tatsächlich mehrmals im Jahr auf Reisen sind und die tollsten Orte besuchen, möchte ich nicht abstreiten. Aber der Großteil der Masse muss sich solche luxuriösen Trips immer noch selbst bezahlen bzw. muss innerhalb der Kooperation zum Beispiel einen Blogpost über das Hotel verfassen. „Gratis“ ist das Reisen also zu 99,9% nicht und ganz so glamourös, wie es manchmal rüberkommt, auch nicht.

#5 Blogger? Das ist doch kein echter Job!

Die Vorstellung: Blogger haben doch eh nur Luxusprobleme… Die Powerbank ist leer. Das E-Mail Postfach ist voll. Das Datenvolumen aufgebraucht. Der künstliche Fingernagel abgebrochen. Der Wimperntermin verschoben. Arbeiten? Pah, das kennt ein Blogger nicht. Das bisschen Texte schreiben und Bilder machen, erledigt sich doch nebenbei. Und dafür kassiert man dann noch schnell ein paar tausend Euro. Läuft!
Die Realität: 24/7. Kein Urlaub. Keine Freizeit. Kein Feierabend. Das trifft es momentan ziemlich gut. Ein einziger Blogpost kostet mich manchmal stundelange Recherche und Arbeit. Das Fotografieren von Outfits, Produkfotografie, Make-up bzw. Kosmetik Reviews, Eventberichte, und und und kommen natürlich noch hinzu. Dann gibt es noch die Präsenz bei Instagram Stories und/oder Snapchat sowie Facebook, die einfach da sein MUSS. Denn wer nicht postet, ist raus. Ich versuche genau wie am Anfang alle Kommentare zu beantworten, alle privaten Nachrichten zu lesen, euch jeden Tag mit durch meinen Alltag zu nehmen, aber immer schaffe ich das auch nicht. Ab und an brauche ich mal ein Social Media Detox – ein oder zwei Tage nur für mich, kein Smartphone, pure Entspannung. Dann warten zwar schon wieder zig Mails und ein Haufen an Arbeit auf mich, aber das ist es mir wert.

Wie denkt ihr über diese Blogger Klischees?

Fallen Euch noch weitere ein?

Bloggerevent: Shopping in Zweibrücken The Style Outlets

Es ist doch schon tatsächlich wieder eine Woche her, dass ich das größte Outlet-Center Deutschlands besucht habe: Zweibrücken The Style Outlets. Von meinem tollen Aufenthalt im Landhotel Lösch für Freunde habe ich euch ja schon berichtet. Es war wirklich eine unvergessliche Zeit mit vielen tollen Menschen, leckerem Essen und schönen Gesprächen. Natürlich möchte ich euch auch das Outlet-Center noch ein bisschen näher zeigen und verraten, in welchen Geschäften wir gestöbert haben. Bei einer Auswahl von 130 Shops auf einer Verkaufsfläche von 21.000 m² ist es wirklich nicht einfach sich zu entscheiden, wo man am besten mit der Shopping-Tour startet. Nationale und internationale Marken bieten den Outletbesuchern Kollektionen aus der Vorsaison mindestens 30% günstiger gegenüber der ehemaligen UVP an. Ihr merkt schon, bei solchen Reduzierungen lassen sich wirklich tolle Schnäppchen machen.

 

Alle Blogger, die am Event-Wochenende mit von der Partie waren, bekamen für den Tag im Outlet Gutscheine in Form von Shopping Cards, die mit einem Guthaben aufgeladen waren. Wir durften also nach Lust und Laune shoppen gehen und konnten ganz einfach mit dem Guthaben bezahlen. Super easy und entspannt! So eine Card lässt sich übrigens auch toll verschenken, denn man kann sie mit einem Betrag zwischen 10€ und 100€ aufladen und der beschenkten Person somit die Wahl lassen, wo und für was er oder sie den Gutschein im Outlet einlösen möchte. Es gibt doch nichts Besseres, als wenn man sich seine Geschenke selbst aussuchen kann und sie einem dann auch auf jeden Fall zu 100% gefallen.
Wir starteten unsere Sopping-Tour im großen MANGO Outlet Store. Ich wusste bis dahin nichtmal, dass es ein MANGO Outlet gibt und habe mich umso mehr gefreut. Die Preise waren mehr als fair und ich hätte wahrscheinlich (wenn ich mich nicht gezügelt hätte) den halben Laden leer kaufen können. Letztendlich durften ein Longcardigan, ein Oversize T-Shirt und ein super kuscheliger V-Ausschnitt Pullover mit. Alles zusammen kostete gerade einmal knapp 30€. An der Kasse wurden dann dank des sogenannten VIP STYLE Booklets weitere 10% vom Preis abgezogen. Wer ganz besondere VIP-Vorteile genießen möchte, kann sich nämlich für den kostenlosen VIP-Club registrieren und wird regelmäßig über Markenspecials und weitere Highlights informiert.

 

Nach einem Abstecher zum NIKE Factory Store ging es weiter zu Abercrombie & Fitch, Michael Kors und Karl Lagerfeld Women. In letzterem Geschäft konnte ich mir dann einen kleinen Traum erfüllen und kaufte eine ganz ganz ganz wunderbare „Karl“-Tasche. Mein neues „Schätzchen“ habe ich diese Woche dann auch direkt mit nach Berlin genommen. Aber das habt ihr ja bestimmt eh schon auf meinem Instagram Feed oder bei Instagram Stories gesehen. Bei Abercrombie & Fitch werde ich in der Regel auch immer fündig, da ich die sportlichen Hoodies, die süßen Spitzen-Shirts und die bequemen Jogginghosen seit Jahren klasse finde, sehr gerne nachkaufe und es für mich mittlerweile einfach waschechte Must-haves geworden sind. Dieses Mal hatte es mir ein dunkelroter Kurzmantel angetan und ich überlegte einige Zeit hin und her, ob ich ihn kaufen soll oder nicht. Aber da wir uns ja mit großen Schritten auf den Sommer zubewegen, war mir eher danach, Sommer Kleidung zu shoppen und somit durfte der Mantel nicht mit nach Hause.

 

Mittags machten wir uns auf den Weg in das mitten im Outlet gelegene ZETT Bistro bzw. in die ZETT Vinothek, um mit den anderen Bloggern zu Mittag zu essen. Ich gönnte mir erstmal eine leckere Stärkung in Form eines Salates mit Schinken und Käse. Nachdem wir uns einige Zeit ausgeruht hatten, konnte unsere Shopping-Tour weitergehen und wir machten uns auf den Weg zu Calvin Klein Underwear und Calvin Klein Jeans, um ein paar ordentliche Schnäppchen zu machen. Ein Abstecher zu OLYMP, Pandora, United Colors of Benetton und Bugatti durften genauso wenig fehlen, wie ein Besuch bei Esprit, Bruno Banani, LEVI’S und Le Creuset. Bevor sich unser Tag im Outlet dem Ende zuneigte, mussten wir natürlich unbedingt noch in den Lindt Store. Dort kauften wir Kleinigkeiten für die Familie und eine bunt gemischte Tüte (ich liebe die kleinen Lindt Napolitains!) für uns. Zu guter Letzt wollten wir uns noch den Store von SCOTCH & SODA ansehen, da ich die Klamotten immer so toll finde. Und wie sollte es auch anders sein? Ich wurde natürlich prompt fündig und verliebte mich in einen zauberhaften Blazer.

 

Das Outlet ist übrigens montags bis samstags von 10 bis 19 Uhr geöffnet und bietet in regelmäßigen Abständen verkaufsoffene Sonntage oder Late-Night-Shopping Events an. Ich freue mich jetzt schon, wenn wir das Outlet mal wieder besuchen und eventuell erneut mit einem Aufenthalt im Lösch für Freunde verbinden. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei der lieben Vanessa Pur und bei der herzlichen Sandra bedanken, die uns diesen tollen Shopping-Trip im Zweibrücken The Style Outlets ermöglicht haben.

 

Ich hoffe, dass euch mein Beitrag über den Shopping Tag im Outlet gefallen hat und ihr jetzt vielleicht Lust bekommen habt, selbst mal nach Zweibrücken zu fahren und euch auf die Suche nach tollen Schnäppchen zu begeben. Noch mehr Fotos von diesem aufregenden Event-Wochenende findet ihr auf meinen Social Media Channels (Instagram und Facebook). Schaut gerne mal vorbei und hinterlasst mir euer Feedback und/oder ein Like für meine Seite. Ich freue mich!

 

Sind wir die Generation Beziehungsunfähig?

 Dieser Beitrag enhält ein Product Placement.

In den letzten Wochen und Monaten habe ich immer häufiger Texte über die von Michael Nast beschriebene „Generation Beziehungsunfähig“ gelesen. Klar, die meisten von uns werden schonmal eine gescheiterte Beziehung hinter sich gelassen haben und auch den dazugehörigen Liebeskummer kennt wohl jede(r). Aber es macht sich vermehrt das Bild einer Generation breit, der nicht mehr viel an einer intensiven Beziehungsarbeit liegt. „Passt nicht? Okay dann weg damit!“. So oder so ähnlich könnte einer der Slogans heißen, den aktuell viele Medien zu der Ansicht unserer Generation über das Thema „Partnerschaften“ verbreiten. Aber ist das wirklich so? Sind wir beziehungsunfähig?

Mittlerweile werden wir auch gerne mal als „Generation Tinder“ bezeichnet, was ich allerdings etwas weitgegriffen finde, da ich diesen Service zum Beispiel noch nie genutzt habe und von vielen Freunden weiß, dass sie dies auch noch nicht getan haben. Okay, Dating-Apps spielen mittlerweile eine große Rolle, das möchte ich nicht bestreiten. Unsere Eltern und Großeltern mussten jedoch tatsächlich noch vor die Tür gehen, um jemanden kennenzulernen. Heutzutage kann man reintheoretisch einfach im Bett liegen bleiben, ein paar Mal hin- und herklicken und bekommt dank App-Algorithmus passende Dates vorgeschlagen. Zu Aspekten wie Haar- und Augenfarbe, Körpergröße, Statur, etc. kann man ganz nebenbei auch noch Wunschangaben machen. Wieso sollte man sich denn auch überhaupt mit (Achtung: Ironie) „nervigen“ Anfragen von potentiellen Partnern belästigt lassen, wenn man direkt festlegen kann, was man möchte? Dabei sind doch meistens der erste Blickkontakt und der Gesamteindruck entscheidend und nicht, ob die Augen nun blau oder braun sind.

Warum beschleicht mich der Eindruck, dass Ehen und Beziehungen früher länger hielten? Ganz klar, weil es meistens so war. Aber nicht, weil die Menschen beziehungsFÄHIG waren, sondern, weil die Rollenaufteilung früher einfach ganz anders waren. Es bestand eine Abhängigkeit zwischen den Partnern, man war „aufeinander angewiesen“. Mann und Frau repräsentierten damals ein Beziehungsmodell, das heute im Zuge der Emanzipationsdiskussion ständig in Frage gestellt wird. Durch den schrittweisen Wegfall der Abhängigkeit voneinander, haben die Beziehungen der heutigen Zeit einen anderen Schwerpunkt bekommen. Dass die Frau einzig und alleine für die Kindererziehung und den Haushalt zuständig ist und der Mann das Geld nach Hause bringt, ist schon lange nicht mehr die Regel. Desweiteren ist es heutzutage auch absolut keine Schande oder gar ein gesellschaftliches Tabu mehr, wenn man unverheiratet zusammenlebt und eventuell sogar Kinder bekommt.
Ein weiterer Aspekt, den man nicht außer Acht lassen darf, ist der immer größer werdende Stressfaktor. Stress ist der Beziehungskiller schlechthin, denn wer gestresst ist, ist schneller reizbar und das führt häufig zu Streit und schlechter Laune. Unser Alltag ist von Terminen und Verpflichtungen bestimmt und ständig gibt es irgendwelche neuen Trends, denen wir nacheifern müssen, wenn wir up to date bleiben wollen. Man hat das Gefühl, man würde etwas verpassen, wenn man sich eine Pause gönnt oder gar das Handy bei Seite legt, denn die ständige Erreichbarkeit wird ja heute fast schon vorausgesetzt. Kein Wunder also, dass hierbei auch Beziehungen auf der Strecke bleiben. Schnell noch ein paar Mails checken, hier und da einige Instagram Fotos liken und „mal eben kurz“ die neusten Facebook Beiträge unserer Freunde kommentieren. BeziehungsUNfähig macht uns das allerdings noch nicht, denn das sind äußere Einflüsse, denen man, wenn man denn möchte, entgegenwirken kann. Handy weglegen. PC ausschalten.

Immer wieder lese ich, dass der Trend zur Singlegesellschaft geht und dass wir uns in einer ständigen „Wartezeit“ auf Mr. bzw. Miss Right befinden. Ich kann von mir selbst behaupten, dass ich mich niemals bewusst darauf gefreut habe, Single zu sein. Andersherum habe ich mich aber auch nicht in einer „Übergangsphase“ auf den nächsten Partner wahrgenommen. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich gerne alleine bin. Es ist schön, wenn man nicht alleine durch den Alltag gehen muss, gemeinsam in den Urlaub fahren kann, zusammen kocht, weint, lacht, Quality-Time genießt. Und es wäre mir lieber eine lange monogame Beziehung zu führen, als ständig neue Dates zu haben. Das ist natürlich nur meine individuelle Meinung, aber ich werde mich eben nicht in die Schublade stecken lassen, in die unsere Generation derzeit reingedrängt wird. Ich für meinen Teil möchte nämlich sehr gerne viel Zeit in die Arbeit stecken, die eine Beziehung nötig hat, möchte Kompromisse eingehen, Tiefs überwinden und „in guten wie in schlechten Zeiten“ für jemanden da sein.

Meiner Meinung nach ist unsere Generation alles andere als beziehungsUNfähig. Die Ansprüche und Rahmenbedingungen haben sich einfach geändert. Man kann eine Beziehung unserer Zeit eben nicht mehr mit einer Ehe der 50er Jahre vergleichen. Was man natürlich nicht leugnen kann, ist die Individualisierung der Lebensführung, die immer weiter voranschreitet. Aber wenn man bereit ist, Kompromisse einzugehen und sich auf einen Partner einzulassen, dann wird man auch 2017, 2018, und in folgenden Jahren eine glückliche Beziehung führen können. Nur weil sich unsere Gesellschaft gewandelt hat und sich das strikte Rollenbild allmählich auflöst, heißt das nicht, dass wir direkt alles beenden, was uns gerade nicht zu 100% in den Kram passt. Gerade diese Entwicklung hin zur Selbstständigkeit eines jeden Partnes, bietet vielleicht sogar noch mehr ungeahnte Möglichkeiten und erweitert den Horizont.

Wie steht ihr zu dem Thema?

Sind wir eine Beziehungs-Wegwerfgesellschaft?

Beide Uhren: Kapten & Son (hier)
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Die Uhren wurden mir von Kapten&Son zur
Verfügung gestellt.

Leb wohl, mein altes Ich.

 

Ich sehe dich im Spiegel und weiß, dass Du immer ein Teil von mir sein wirst. Deine Augen sind leer, du senkst den Blick, schaust wieder auf, kannst nur schwer den Blickkontakt halten. Deine Haut ist fahl, du hast Augenringe. Meine Blicke wandern über dein ganzes Gesicht und sehen die Spuren, die der Stress und die Traurigkeit hinterlassen haben. Du gibst es nicht gerne zu, aber du hast viel geweint, warst oft verzweifelt, hast stundenlang gegrübelt und alles was du gemacht hast, stets in Frage gestellt. Deine Lippen sind spröde und rissig, deine Haut voller Rötungen und Unreinheiten. Purer Stress. Musstest Du dich wieder mit einer dieser elendig langen Diskussionen beschäftigen? Konntest Du dem Streit wieder nicht entkommen? Oder sind es die Selbstzweifel, die dich erneut runterziehen?

 

 

Deine Haare sind dunkelbraun, du hast volle Wangen, ein rundliches Gesicht und trägst schwarze Kleidung. So wie immer eigentlich, hast du dir deinen Pony tief ins Gesicht gekämmt, damit man möglichst nicht zu viel von dir erkennen kann. Dein Lidstrich ist tiefschwarz und schon fast einen Hauch zu breit geraten, auf den Wangen trägst du etwas Rouge, damit du nicht ganz so blass wirkst und deine eigentlich sehr schönen Wimpern hast du dir mit billigen künstlichen Fakelashes verklebt, weil du denkst, dass du ohne diese Kunsthaare hässlich aussiehst. An deinen Lippen sehe ich immer noch die Einstichlöcher deiner Piercings. Eine Jugendsünde, ja, aber es hatten doch irgendwie alle und du wolltest doch auch mal zu den coolen Mädchen dazugehören.
Ich weiß, was dich gerade traurig macht. Du bist viel zu dick und hast die Blicke der Menschen satt, wie sie dich abwertend ansehen und sich sogar nach dir umdrehen. Ich kann ahnen, wie schlecht du dich fühlst, als du in der Öffentlichkeit ein Eis isst und zwei Mädels ganz langsam, laut lachend und tuschelnd an dir vorbeigehen und du nur irgendwelche Wortfetzen wie „typisch… immer diese Dicken…war klar“ aufschnappst. Und dieser Moment, wenn du bei deinem Lieblingsladen zielstrebig die Übergrößenabteilung ansteuerst, weil dir die angesagten Teile ja eh nicht passen und du schon lange nicht mehr nur danach gehen kannst, was dir gefällt. Die Devise lautet bei jedem Shopping Trip „Hauptsache es passt und kaschiert bestmöglich die überschüssigen Pfunde!“. Manchmal stehst du völlig verzweifelt vor deinem Kleiderschrank und überlegst, was du anziehen sollst. Das ganze endet in einem Tränenausbruch und purer Unzufriedenheit. Letztendlich greifst du doch eh wieder zu den gleichen langweiligen Shirts und Hosen.

 

 

Du tust mir leid…Konntest du doch bis jetzt nichtmal die Sommerurlaube genießen, denn dir fehlte das Selbstbewusstsein, dich am Strand zu zeigen, wie du bist. Für dich zählte nur, was die anderen denken, wie sie dich mustern und wie du immer verunsicherter wurdest. Wahrscheinlich hast du dir auch einfach viel zu viel eingebildet, Dinge gehört, die Leute nicht gesagt haben, abwertende Blicke auf dich bezogen, die dir gar nicht gewidmet waren und hinter jedem Kichern und Tuscheln hast du einen Witz oder Spruch gegen dich gesehen.
Ich kneife die Augen fest zu, öffne sie wieder und sehe im Spiegel eine blonde Frau. Sie lacht, sie strahlt. Die Sonne scheint durch das große Schlafzimmerfenster mitten auf ihr Gesicht. Die Lebensfreude springt mich förmlich an. Ich sehe auch Zweifel, ja, und auch etwas Unsicherheit ist noch da. Aber wo ist das depressive Mädchen hin? Ich kann es nicht mehr erkennen. Vage lässt sich erahnen, dass dieses Gesicht viel Trauriges erlebt haben muss. Ein paar Spuren bleiben wohl für immer, aber sie verblassen mit der Zeit. Ich sage Dir, sei stolz auf alles, was du erreicht hast. Nicht nur in schulischer oder beruflicher Hinsicht, nein, sei stolz darauf, was aus DIR geworden ist. Du hast nicht nur unglaublich viel abgenommen, du bist nun viel selbstbewusster, du hast eine eigene Meinung, die du vertreten kannst und du lässt dich nicht mehr unterkriegen, wenn der Weg auch nicht immer der einfachste ist. Klar, es kann nicht immer nur Sonnenschein geben und auch die dunklen Seiten des Lebens muss man akzeptieren, aber das meisterst du nun viel besser als noch vor 10 Jahren. Aus einem introvertierten und depressiven (Halb-)Waisenmädchen ist eine starke junge Frau geworden. Du hast gelernt loszulassen, Vergangenheit bleibt Vergangenheit.
Es ist  nun an der Zeit zu gehen. Ich sage dir leb wohl und auf Nimmerwiedersehen, mein altes Ich.

 

Rezept: Baked Oatmeal mit Zimt, Bananen, karamellisierten Äpfeln und Xucker Schokodrops

Wie ihr wisst, liegt mir meine Ernährung sehr am Herzen und ich verbringe viel Zeit mit der Essensplanung und -zubereitung. Aber wie heißt es so schön? Du bist, was du isst! Und das stimmt ja auch irgendwie, wenn wir mal ehrlich sind. Ich versuche meinen Zuckerkonsum in den letzten Tagen sehr zurückzuschrauben und achte darauf, dass ich tagtäglich meine Makros einhalte. Seit einigen Wochen führe ich nun wieder ein kleines Ernährungstagebuch, damit ich tracken kann, ob ich ausreichend aber eben auch nicht zu viele Fette, Kohlenhydrate und Proteine zu mir nehme.

Beim Frühstück setze ich nun wieder vermehrt auf warme Speisen, wenn es die Zeit zulässt. Besonders gerne zaubere ich etwas mit Haferflocken, da sie super sättigend und reich an ungesättigten Fetten und Magnesium sind, viel Energie liefern und eine stattliche Menge an Ballaststoffen an Bord haben. In Kombination mit frischem Obst, Schokolade, Zimt, Quark & Co. sind sie einfach ein Genuss und ich könnte mich den ganzen Tag davon ernähren. Bevor ich jetzt weiter schwärme, möchte ich euch ein Rezept vorstellen, welches so auch in meinem e-Book erscheinen wird, da es super einfach ist und man nicht viele Zutaten benötigt (das finde ich immer sehr wichtig!). Außerdem möchte ich Euch noch ein paar weitere Produkte von Xucker zeigen, mit denen ihr gesunde Rezepte zaubern könnt.

 

Baked Oatmeal mit Zimt, Bananen, karamellisierten Äpfeln und Xucker Schokodrops

Zutaten für 1 Portion:
50g Haferflocken
1 Banane
1 Ei
80ml 1,5% Milch
1 gestrichener TL Backpulver
Zimt und Xucker Light nach Belieben
ein paar Xucker Chocolate Drops
1 Apfel

Zubereitung:

Ich gebe zunächst die Haferflocken in einen Mixer und zerkleinere sie noch ein bisschen. Danach schneide ich die Banane klein und gebe sie ebenfalls hinzu. Nachdem die ersten beiden Komponenten miteinander vermengt sind, füge ich das Ei, die Milch und das Backpulver hinzu. Sind alle Zutaten gut vermischt, schmecke ich die Masse mit Zimt und Xucker light ab.
Die Mischung fülle ich dann in eine kleine Auflaufform. Als nächstes schneide ich den Apfel in Spalten und garniere ihn auf der Haferflocken-Mischung. Zuletzt gebe ich noch ein paar Xucker Chocolate-Drops hinzu und bestreue die Apfelspalten mit ein bisschen Zimt und Xucker.

Das Oatmeal wandert nun für ca. 15-20 Minuten bei 180°C in den Ofen. Guten Appetit!

Meine Favoriten aus dem Xucker Sortiment

Für das Oatmeal habe ich unter anderem die veganen Chocolate Edelbitter Drops von Xucker verwendet. Dabei handelt es sich um ein Produkt, welches ausschließlich mit Xylit gesüßt wurde. Es gibt die Drops seit kurzer Zeit auch in der Ausführung „White„, was ich echt klasse finde, da man so noch ein bisschen mehr Variationsmöglichkeit hat. Beide Sorten der Schokoladentropfen haben einen milchig-zarten Schmelz und eine feine Vanille-Note. Ich verwende sie für Kekse, Muffins, Kuchen oder Müsli/Oatmeal.

Bei der Zubereitung des Frühstücks kam zudem auch Xucker light zum Einsatz. Xucker light ist  Tafelsüße auf der Grundlage von Erythrit und perfekt als Zuckerersatz für Süßspeisen und Getränke geeignet. Die Süßkraft entspricht etwa 70 % der Süßkraft von Zucker. Ein weiteres Zuckerersatzprodukt ist Xucker premium (Birkenzucker), eine Tafelsüße auf der Grundlage von Xylit. Sie ist zu verwenden wie Zucker (1:1). Mit Xucker premium kann man ganz einfach Kuchen und Kekse backen, Konfitüre und Eis herstellen, Süßspeisen oder Soßen süßen. Xucker premium hat zudem die selben konservierenden Eigenschaften wie Zucker. Auch gut zu wissen: Beide Zuckerersatzprodukte sind ohne Gentechnik, vegan und Allergen-frei.

Als Topping für meine Frühstücks-Kreationen oder natürlich auch pur als Brotaufstrich, schwöre ich derzeit auf die Nunux Nuss-Nugat-Creme mit 33 % Haselnussanteil. Sie schmeckt wirklich super lecker und ist ein toller Ersatz für ungesunde Brotaufstriche. Passend dazu gibt’s am Wochenende gerne mal einen Kakao, den ich mir dann mit der Hot Chocolate Trinkschokolade zubereite, die nur mit Xylit gesüßt ist. Zwei gehäufte Teelöffel des Pulvers und ein Becher warme Milch – perfekt!

Und damit die Nascherei auch nicht zu kurz kommt, liegen momentan diese drei köstlichen Schokoladentafeln bei mir auf dem Schreibtisch: Erdbeer-Joghurt, Vollmilch und Zartbitter. Alle drei Varianten enthalten das zahnfreundliche Xylit. Ich kann gar nicht genau sagen, welche Sorte mir am besten schmeckt, wobei Erdbeer-Joghurt (frisch aus dem Kühlschrank) wirklich bombastisch gut ist.

Für alle, die Lust haben sich an eine echte Herausforderung heranzutrauen, denen möchte ich die 30 Tage Xucker Challenge an’s Herz legen, die zeigen soll, wie genussvoll ein zuckerfreies Leben sein kann. Ich koche jede Woche ein oder zwei Rezepte aus dem brandneuen Kochbuch nach und bin jedes Mal positiv überrascht, wie gut die Kreationen schmecken. Komplett auf Zucker verzichten könnte ich wohl nur sehr schlecht, aber ich baue die Rezepte aus dem Buch gerne in meinen Speiseplan ein.

Kennt ihr die Xucker Produkte schon?

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Die Produkte wurden mir zu Testzwecken von
Xucker zur Verfügung gestellt.

Ich habe mich halbiert: Wie ich 60 Kilogramm abgenommen habe

 

Es ist schon unfassbare 5 Jahre her, dass ich mit meiner Abnahme begonnen habe. Jetzt im Februar jährt sich das Ereignis wieder, was mein Leben verändert hat. Ich habe mich in meiner völligen Unzufriedenheit bei Weight Watchers online angemeldet und von heute auf morgen mit der Ernährungsumstellung begonnen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon diverse Diäten ausprobiert, aber nach einem kleinen Gewichtsverlust mindestens das doppelte an Kilos wieder draufgelegt. Ich muss dazu sagen, dass ich ein absolut fauler Mensch bin und am liebsten nur durch eine gesündere Ernährung abgenommen hätte (bloß kein Sport).

Aber so funktioniert das natürlich nicht und ich habe mich dann doch motivieren können, mich häufiger mal an sportliche Aktivitäten heranzuwagen. Und auch nach meiner 40 Kilogramm Abnahme mit WW hatte ich noch nicht genug. Es folgten weitere 20 Kilo, die sich von meinen Hüften verabschiedeten, indem ich an meiner Ernährung und an meinem Fitnessprogramm gefeilt habe. Da Euer Interesse an meiner Abnahme sehr groß zu sein scheint, habe ich mir überlegt, häufiger darüber zu berichten. Diesen Blogpost nehme ich als Anlass einige Fragen/Aspekte zu beantworten bzw. zu klären, die ihr immer wieder via Mail oder per Instagram an mich weiterleitet.

 

Zählst Du Kalorien?

Ich habe lange genug ausschließlich Kalorien gezählt, um zu wissen, dass das nicht alles ist. Mittlerweile lege ich eher Wert darauf, die Nährwerte eines Gerichts zu betrachten (Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß, etc.). Nachdem ich mein vorläufiges Zielgewicht erreicht hatte und es an’s Gewicht halten ging, habe ich aber schnell gemerkt, dass es mir mein Körper dankt, wenn ich speziell darauf achte, wie viel ich von welchen Inhaltsstoffen zu mir nehme. So tut es mir unglaublich gut, wenn ich eine eiweißreiche Ernährung verfolge und trotzdem auf eine ausreichende Ballaststoffzufuhr achte. Auch Fett ist für den Körper sehr wichtig, aber man sollte wissen, mit welchen Lebensmitteln man „gutes Fett“ aufnimmt und von welchen Dingen man lieber die Finger lassen sollte. Ich konnte alleine durch die Anpassung der Ernährung meine Leistungsfähigkeit steigern, meine Haut verbessern, meinen Körperfettanteil gezielt senken und letztendlich sogar meine Muskeln stärken.

Gewicht gehalten: Ja? Nein?

Vorweg: Ja, und sogar noch weiter reduziert, aber nicht mehr mit Weight Watchers sondern mit einem eigenen Ernährungsplan, das ich mir über Monate hinweg zusammengebastelt habe. Übrigens überlege ich meinen eigens für mich entwickelten Fitness- und Ernährungsplan zu verschriftlichen, falls auf Eurer Seite Interesse an einem e-Book besteht.
Nach meiner aktiven WW-Zeit habe ich ungefähr 4 Kilo zugenommen und konnte mein Gewicht dann konstant halten. Jedoch war ich noch nicht ganz zufrieden mit mir und wollte noch ein bisschen mehr Körperfett verlieren und mehr Definition erlangen. So habe ich über mehrere Wochen hinweg an meiner Ernährung gefeilt und ausprobiert, welche Lebensmittel meinen Stoffwechsel ankurbeln und welche ich besser nur in Maßen genießen sollte. Nach und nach purzelten die 4 Kilo wieder von meinen Hüften runter und letztendlich sogar ganze 20 Kilo. Bis zum heutigen Tag ist kein einziges Gramm hinzugekommen (wenn man die täglichen Gewichtsschwankungen außer Acht lässt) und auch mein Körperfettanteil ist gleich geblieben und hat sich nicht wieder erhöht. Ich kontrolliere meine Werte regelmäßig und nehme monatlich Maße von Taillen-, Bauch- und Oberschenkelumfang, um Veränderungen feststellen zu können. Die Zahl auf der Waage ist nämlich nicht unbedingt die aussagekräftigste und ihr solltet Euch mehr auf Euer Körpergefühl verlassen.

Eine Frage der Disziplin

Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es ein Kinderspiel war, abzunehmen. Nein, das war es wirklich nicht. Und noch viel schwieriger war es, das Gewicht letztendlich zu halten und meinen neuen Lebens- und Ernährungsstil so zu verinnerlichen, dass es mir nicht mehr wie eine ‚Umstellung‘ vorkam. Ich wollte erreichen, dass mir meine veränderten Essgewohnheiten in Fleisch und Blut übergehen, ich die Rezepte wie selbstverständlich als ’normal‘ erachte und ohne großen Aufwand Dickmacker wie Sahne beim Kochen durch Milch ersetze. Das Einkaufen sollte keine Herausforderung sein, ich wollte am liebsten automatisch die ‚richtigen‘ Lebensmittel in meinen Einkaufswagen wandern lassen. Und was soll ich Euch sagen? Es hat gedauert, aber es klappt, wenn man sich dahinter klemmt. Ich kenne mittlerweile gute Ersatzprodukte für besonders zucker- und fetthaltige Lebensmittel, versuche nur sehr sehr selten Fastfood zu mir zu nehmen und störe mich nicht daran, wenn Familie oder Freunde im Restaurant eine große Pizza oder einen XL-Dönerteller bestellen und ich mir ’nur‘ den einfachen Salatteller oder eine Folienkartoffel ordere.

Ehrgeiz zahlt sich aus

Und wie es mit so gut wie allen Angelegenheiten im Leben ist, sie funktionieren nur, wenn man zu 100% dafür kämpft und alles gibt, um sein Ziel zu erreichen. Auch wenn ich anfangs oft dachte „Ach das klappt doch eh wieder nicht… Bald sind die Kilos wieder drauf…“, wurde ich mit jedem weiteren Kilo, das ich abnahm, selbstbewusster und vorallem ehrgeiziger. Ich hatte den Ansporn möglichst schnell möglichst viel abzunehmen und nie wieder zuzunehmen. Für ganze 9 Monate verzichtete ich auf jegliche Süßigkeiten, Softdrinks, Pizza, Schnitzel und alles was lecker ist, aber dick macht. Ich rührte nichtmal das von Weight Watchers eingeräumte Wochenextra an. Schließlich wollte ich es mir auch irgendwie selbst beweisen und stolz auf mich sein können. Ich habe es geschafft mich in diesen 9 Monaten nicht nur äußerlich zu einem anderen Menschen zu verwandeln und 40 Kilogramm abzunehmen. Ich bin auch innerlich gewachsen, zufriedener geworden und was fast am wichtigsten ist: ich habe die Kämpfernatur in mir entdeckt und kann heute sagen, etwas von vorne bis hinten zu 100% durchgezogen zu haben, nicht einmal schwach geworden zu sein oder nur an’s Aufgeben gedacht zu haben. Und auch dass ich in den darauffolgenden 12 Monaten weitere 20 Kilo verlieren konnte, macht mich immer noch sehr stolz.

Und wie geht es weiter?

Mittlerweile bin ich an einem Punkt angekommen, wo ich (relativ) zufrieden mit mir bin. Relativ, weil ich finde, dass man immer an sich arbeiten sollte und es kein „Maximum“ gibt. Ich würde gerne mehr Sport machen, um meine Kondition zu steigern und noch mehr Definition erlangen. Stolz bin ich auf meinen eigenen Fitness- und Ernährungsplan, den ich schon so sehr verinnerlicht habe, dass ich genau weiß, was ich essen kann, einkaufen muss und welche Lebensmittel gut für meinen Körper sind. Wie eingangs erwähnt, überlege ich, diesen Plan in Form eines e-Books mit Rezepten zu veröffentlichen. Ich habe mit dem Plan nicht nur abgenommen, er hat mir auch bei einer ausgewogenen Ernährung geholfen und dabei meinen Stoffwechsel anzukurbeln. Auch ich schlage manchmal über die Stränge und esse ungesunde Dinge, aber nach solchen Eskapaden helfen mir meine Rezepte wieder „back on track“ zu kommen und meinem Körper etwas Gutes zu tun.
Seid ihr derzeit am abnehmen oder habt vielleicht selbst auch sehr viel abgenommen?
Outfitdetails:
Bluse – mister*lady
Jeans – mister*lady
Hut – H&M
Tasche – GUESS
Brille – IZIPIZI
Lippenstift – NYX ‚Amsterdam‘

Quarterlife-Crisis: Die Orientierungslosigkeit einer Mittzwanzigerin

Mein Name ist Ivy. Ich bin 25 Jahre alt und habe ein Problem mit dem Älterwerden. Nein, das hier wird kein Gesprächsprotokoll aus einer Selbsthilfegruppe. Es geht um die Sorgen und Ängste einer Mittzwanzigerin. Oft belächelt, selten ernst genommen, aber ein größeres Problem als gedacht. Die erste große Lebenskrise tritt nämlich nicht erst in den Wechseljahren auf sondern schon viel früher. Meistens dann, wenn man kurz vor Ende eines Studium oder einer Ausbildung steht, Themen wie Kinder bekommen und Heiraten immer bedeutsamer werden und die Frage nach einem geregelten Alltag auf den Tisch kommt.

Die Angst etwas zu verpassen ist ständig präsent. Ein Problem, was eigentlich keines ist und im Gegensatz zu der Armut, dem Krieg und den anderen Sorgen unserer Zeit, furchtbar klein erscheint. Wir stellen uns alle häufig sogenannte ‚Orientierungsfragen‘, die unser derzeitiges Leben betreffen. Ist das, was wir tun, das Richtige? Macht mich mein Job/Studium glücklich? Bin ich mit meiner Beziehung zufrieden? Wie soll meine Zukunft aussehen? Schaut man nach links und rechts in das persönliche Umfeld, stellt man schnell fest, dass diese Unsicherheit bei vielen von uns auftritt.

Familienplanung? NOCH nicht!

Zu Zeiten unserer Großeltern wären wir wahrscheinlich schon als Sonderlinge abgestempelt worden. Mit unseren Mitte Zwanzig noch keinen Drang eine Familie zu gründen? Das hätte es nicht gegeben. Wenn ich an meine Oma denke, so war sie in meinem Alter schon zweifache Mutter, Ehe- und Hausfrau. Was bin ich? Bloggerin, Studentin, keinesfalls eine waschechte Hausfrau und noch lange keine Ehefrau. In meinem Freundeskreis gibt es momentan immer mehr Paare, die heiraten oder Kinder bekommen und ich schaue mich selbst im Spiegel an, frage mich „Will ich das auch?“. Die Antwort ist eindeutig: Ja. Trotzdem bin ich nicht neidisch. Ich weiß, dass es den richtigen Zeitpunkt geben wird und, dass es okay ist, wie es ist.

Erwachsen sein? Das Entscheidungs-Problem

Irgendwo zwischen Erwachsenwerden und -sein, da liegt das Entscheidungsproblem. Ich kann meine Jugend nicht so einfach ablegen und möchte am liebsten immer ein bisschen kindisch bleiben. Gleichzeitig stellt die Gesellschaft Anforderungen an mich, die mich zu einem selbstständigen, reifen, ernsten und pflichtbewussten Erwachsenen werden lassen, ob ich das so schnell möchte oder nicht. Ständig höre ich „Man muss doch auch mal fertig werden.“, „In deinem Alter muss man wissen, wo die Reise hingehen soll!“ oder „Du bist zu alt, um nochmal neu anzufangen.“. Muss man das? Bin ich das? Doppeltes „Nein“. Man ist nie zu alt, um neu anzufangen, um neu durchzustarten, um sich neu zu orientieren.

Twentysomething: täglich grüßt die Orientierungslosigkeit

Da stehe ich, mit einem Katalog an Möglichkeiten, die das Leben für mich bereithält. Die Auswahl ist unbegrenzt groß. Ich kann alles studieren. Ich kann jede Ausbildung machen. Ich kann jedes Land bereisen. Manchmal ist es einfacher nur einen einzigen Weg zu kennen, als wenn man alles sein kann, was man möchte. Als Kind wollte ich immer Meeresbiologin werden. Dann gab es mal die Gedanken an Jura, Medienwissenschaften und Lehramt. Ach ja, und ganz am Rand: Bloggen. Aber was ist Blogger schon für ein Beruf? Dafür werde ich regelmäßig belächelt und mit Kopfschütteln gestraft. Ich würde gerne im PR-Bereich arbeiten, etwas mit Marketing und Social Media machen. Das habe ich eigentlich schon viel früher gewusst, aber man bekommt ja gerne eingeredet, dass man etwas machen soll, was „bodenständig“ ist.

Wo ist der Kick?

Manchmal fühle ich mich so, als wäre ich ständig rastlos und auf der Suche nach einem „Kick“, den das Leben für mich bereithält. Wahrscheinlich sind meine Wünsche, Träume und Vorstellungen fernab von allem Weltlichen, wenn ich mal wieder in meinen Zukunftsvisionen schwelge, aber das mag ich. Die Realität holt mich sowieso relativ schnell wieder ein. Spätestens, wenn ich Rechnungen bezahlen muss, im Kühlschrank gähnende Leere herrscht oder ich schauen muss, dass mit Job, Uni & Co. alles glatt läuft. Doch wo ist dieses Glücksgefühl? Diese Zufriedenheit von der alle sprechen, die mit ihrem Job glücklich sind? „Das Hobby zum Beruf machen“, ist für mich mehr als eine Floskel. Ich weiß, dass es der einzige Weg ist, jeden Morgen mit neuem Elan am Schreibtisch zu sitzen und zu wissen, warum man 14 Stunden am Tag für ein Projekt arbeitet, das einem alles abverlangt. Vielleicht ist das genau der Kick nach dem ich suche?

Ernst des Lebens

Der Ernst des Lebens und ich waren noch nie beste Freunde. Wir sind uns schon des Öfteren begegnet und ich musste schmerzlich feststellen, was er bedeuten kann. Gerade deswegen laufe ich vielleicht immer ein bisschen vor ihm davon. Eine Träumerin, die irgendwo zwischen ihren Zukunfts- und Existenzängsten und dem unbändigen Drang nach Freiheit gefangen ist. Es gibt noch so viel mehr zu sehen, zu entdecken, auszuprobiern, zu bereisen.Und wer sagt einem eigentlich, dass man mit Mitte 20 wissen muss, was man sein möchte, ob man Kinder bekommen wird, welchen Job man die nächsten vierzig Jahre ausüben will.

Ich drehe mich momentan im Kreis und weiß nicht so recht wo meine Reise hingehen wird. Ich möchte 2017 endlich einen Weg finden, zumindest eine Richtung. Was ich dafür tun muss, ist mir klar. Ich muss endlich meine Träume verfolgen und nicht versuchen anderen zu gefallen oder irgendwelchen Vorstellungen zu entsprechen, die ich nur halbherzig erfüllen kann. Ich arbeite nicht auf das Ziel hin sondern konzentriere mich zunächst mal auf den Weg.

Blouson – mister*lady
Jeans – mister*lady
Top – Loavies (hier)
Uhr – Mockberg (hier)
Tasche – SassyClassy (ähnliche Modelle hier)
Wie gefällt Euch mein Look? Was sind Eure Gedanken zum Thema Quarterlife-Crisis?


WERBUNG
In freundlicher Kooperation mit mister*lady.

Der Kampf um die Krone: Wie ich auszog um Fashion Blogger zu werden

Montag ist es wieder soweit. Ich steige in den Zug Richtung Berlin. Warum? Die Fashion Week steht an! Mutig werde ich mich in das Mode-Getümmel stürzen, gefühlte fünfmal am Tag das Outfit wechseln, zahlreiche Looks shooten, außergewöhnliche Locations spotten, viele Leute kennenlernen und natürlich die neuesten Trends entdecken. In dem Dschungel tausender Modebegeisterter ist es allerdings mehr als schwer (s)einen Platz zu finden. Natürlich sollte man sich auch fragen, ob man das überhaupt möchte. Ich bin kein Fan von „Schubladen“-Denken und passe mich ungerne irgendwelchen Dingen an oder mache jeden Trend mit. Mir ist es wichtiger, dass der Look zu mir passt und ich mich wohlfühle. Selbstverständlich ist es toll, wenn man im Mittelpunkt steht und zu hören bekommt, wie großartig einem ein Look steht, aber das sollte nicht das primäre Ziel sein, oder?

In den letzten Jahren habe ich meinen Style zig Mal verändert. Fand ich das Outfit im Juni noch cool, war es in meinen Augen im September einfach nur ein modischer Fehltritt. Mitterweile weiß ich was mir steht und ich setze lieber auf Qualität statt auf Quantität. Selbstverständlich wandern ab und an auch mal ein paar günstigere Fashion Pieces in meinen Kleiderschrank, aber mir ist es einfach wichtiger geworden, dass die Kleidungsstücke nicht nach dreimal Waschen kaputtgehen, ausleihern oder sich die Nähte verziehen.
Natürlich spielt es auch eine große Rolle WAS man trägt. In einem sündhaft teuren Designerkleid fühle ich mich logischerweise anders als in einer lässigen Jogginghose. Je nachdem welcher Anlass bevorsteht oder wie meine Laune gerade ist, greife ich auch gerne mal zu knalligen Farben oder auffälligen Accessoires. Das kommt dann mehr oder weniger gut bei anderen Menschen an, denn leider ist es doch so, dass man meist auf den ersten Blick ein Bild zu jemandem im Kopf hat. Und da wäre es wieder, das verhasste „Schubladen“-Prinzip. Dabei denke ich mir doch einfach nur: Nein nein nein, ich möchte in keine Kategorie verfrachtet werden! Ich bin weder besonders selbstbewusst, noch ist mein Style übertrieben extravagant und eine Trendsetterin bin ich noch lange nicht. Ich bin einfach Ivy.
Das Problem in der Modewelt ist einfach, dass alle irgendwie gleich aussehen. Klar, einige große Blogger, Stars und Sternchen haben einen Wiedererkennungswert, aber die Mehrzahl ähnelt sich doch sehr stark und kämpft gegen den dauerhaft präsenten Druck der Modeindustrie an. Manchmal fühle ich mich schon komisch, wenn ich mich durch Instagram klicke und überall ein Paar Schuhe, eine Tasche oder ein Schmuckstück sehe, was alle zu besitzen scheinen außer mir. Wahrscheinlich bleibt einem nichts anderes übrig als sich gedanklich von diesen Vorgaben zu befreien und zu versuchen seinen persönlichen Wohlfühl-Style zu finden. Das habe ich mir auf jeden Fall für 2017 vorgenommen und werde mein Bestes geben, meinen Ouftits mehr Individualität zu verleihen.
Werdet ihr bei der Fashion Week anwesend sein? Oder haltet ihr nichts von solchen Events?

Power-Rührei mit Paprika, Tomaten und Just Spices + 2. Advent Gewinnspiel

 

Manchmal muss es einfach ein herzhaftes Frühstück sein. Da helfen keine Marmelade, keine Pancakes, kein Honig und nichtmal ein Croissant (was ja wirklich fast immer hilft). Ich nutze die Adventssonntage nicht nur zum Plätzchen backen sondern zaubere auch gerne mal ein extra leckeres Frühstück. Natürlich kann ich das auch an jedem anderen Sonntag im Jahr machen, aber die Adventszeit ist irgendwie etwas Besonderes. Wisst ihr was ich meine? Diese Besinnlichkeit und Geborgenheit sind den Rest des Jahres über nicht ganz so präsent wie momentan. Und genau deswegen stelle ich mich heute morgen auch in die Küche und es gibt bei mir ein Power-Rührei mit Paprika und Tomaten. Wieso Power? Naja, dass Eiweiß ordentlich Energie liefert, wissen wir ja alle und in Kombination mit frischem Gemüse wird das ganze noch leckerer und gibt uns extra viel Kraft.

 

Das Rezept ist denkbar einfach und ihr braucht nicht viele Zutaten:

– 4 Eier
– 8 EL Milch
– 1Tomate, gewürfelt
– 1 Paprika, gewürfelt
– 1/2 kleine Zwiebel, gewürfelt
– etwas Öl für die Pfanne
– Gewürze

 

Zunächst erhitzt ihr das Öl in einer Pfanne. Sobald es heiß ist, gebt ihr die Zwiebelwürfel hinein und dünstet diese an bis sie glasig werden. Dann fügt ihr die Paprika und die Tomaten hinzu und lasst alles einen Moment in der Pfanne brutzeln. Währenddessen vermischt ihr die Eier und die Milch miteinander und rührt die Mischung kräftig mit einem Rührbesen durch. Nun habe ich ein bisschen von der Rührei-Gewürz-Mischung und vom Knoblauch-Pfeffer von Just Spices hinzugefügt und nochmal alles gründlich vermischt. Jetzt müsst ihr nur noch die Eier-Milch-Mischung in die Pfanne schütten und das Gemüse damit vermengen.

Ganz wichtig: Schaltet den Herd runter, sonst brennt euch das Rührei an. Zwischendurch müsst ihr mit einem Pfannenwender am Pfannenboden entlang streichen und die Masse auflockern, damit alles gleichmäßig fest werden kann. Sobald das Rührei fertig ist, braucht ihr es nur noch anrichten. Zum Beispiel mit leckerem Vollkorntoast/-brot und frischem Schnittlauch. Guten Appetit!

 

Und damit ihr u.a. mein Rezept originalgetreu nachkochen könnt (und natürlich viele andere leckere Gerichte!), verlose ich zusammen mit Just Spices ein Gewürz-Set.

Enthalten sind folgende Gewürzmischungen:
– Bratkartoffel Gewürz
– Knoblauchpfeffer
– Hot Garlic & Onion Dip
– Arrabbiata Gewürz
– Rührei Gewürz

Ihr wollt das Set gewinnen? Dann los! Wie ihr teilnehmen könnt, entnehmt ihr einfach dem Anmeldeformular. Ich wünsche Euch viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

 

Die Produkte wurden mir zu Testzwecken von
Just Spices zur Verfügung gestellt.