Meine Motivation beim Abnehmen – 5 Tipps um am Ball zu bleiben

Ich werde immer wieder gefragt, wie ich es geschafft habe so viel abzunehmen und wie genau ich mich zu der Abnahme motivieren konnte. Schon vor meiner erfolgreichen Ernährungsumstellung und meiner Anmeldung bei Weight Watchers, habe ich einige Diäten ausprobiert. Aber wir kennen es ja fast alle… der Erfolg war von kurzer Dauer und am Ende schlichen sich die verlorenen Kilos und meistens noch ein paar zusätzliche Pfunde wieder zurück auf die Hüften. Die Frustation war groß, die Diätpläne wurden erstmal über den Haufen geworfen und die so sehnlichst erträumte Bikinifigur rückte in weit entfernte Sphären. Umso wichtiger ist es also, sich irgendwann selbst in den Hintern zu treten und persönliche Motivationsanreize zu finden, die einem helfen am Ball zu bleiben.

1. Es muss „Klick“ machen – ich will, ich kann, ich werde!

Im Grunde genommen war dies mein wichtigster Motivations-Grundsatz. Es bringt nichts, wenn man sich von Freunden, Familie & Co. zu einer Abnahme überreden lässt. Klar, wenn einem nahestehende Personen vor den Kopf knallen, dass es doch mal besser wäre, wenn man ein paar Kilos abnimmt, tut das erstmal irgendwie weh und regt zum nachdenken an. Aber alleine diese Tatsache reicht noch nicht aus, um die Abnahme aus eigenem Antrieb heraus zu bestreiten. Bei mir waren es ehrlich gesagt mehrere Gründe, die dazu geführt haben, dass ich mein Leben umkrempeln wollte. Zum einen habe ich mich absolut unwohl in meiner Haut gefühlt, es hat mich genervt, dass mir in den Klamottenläden nichts passte und die abwertenden Blicke der anderen Leute, wenn ich mir beim Bäcker ein Stück Kuchen gekauft habe, taten ihr Übriges. So konnte es einfach nicht weitergehen! Und auch der gesundheitliche Aspekt spielte eine große Rolle, denn ich war ziemlich kurzatmig geworden, beim Treppensteigen taten mir die Knie weh und ich hatte Sorge an Diabetes zu erkranken. Letztendlich machte es von einem auf den anderen Tag „Klick“ und ich sagte morgens am Frühstückstisch zu meiner Mama: „Ich melde mich heute bei Weight Watchers an und werde versuchen mit dem Programm ein paar Kilos zu verlieren.„. Sie schaute mich etwas ungläubig an und hätte sich wahrscheinlich niemals zu träumen gewagt, dass ich in so kurzer Zeit so viel abnehmen würde.

2. Die Realität nicht aus den Augen verlieren – Der Weg ist das Ziel

Mindestens genauso wichtig wie der eigene Wille zum Abnehmen, ist auch, dass man sich realistische Ziele setzt. Sich direkt von Anfang an darauf festzulegen so und so viel in so und so vielen Wochen/Monaten abzunehmen, ist die falsche Herangehensweise. Kleine Etappenziele sind meiner Meinung nach der bessere Weg, denn so bleibt die Motivation höher. Ich habe mich zum Beispiel wahnsinnig gefreut, als ich die ersten 10 Kilogramm abgenommen hatte und habe mir als nächstes Ziel weitere 5 Kilo gesetzt und immer so weiter. Eine Zeitvorgabe habe ich mir nicht gegeben, denn mir war wichtig, dass ich überhaupt abnehme, aber nicht wie viele Monate ich dafür brauche. Vielleicht ist auch das unter anderem das Geheimnis für meinen schnellen Erfolg gewesen. Ich habe mich nicht unter Druck gesetzt und einfach stets an mich geglaubt.

3. Rückschläge akzeptieren und daraus Kraft schöpfen

Während meiner Abnahme hatte ich eigentlich nie einen Stillstand auf der Waage. Kontinuierlich wurde die Zahl Woche für Woche kleiner und ich immer zufriedener, denn mein Wunschgewicht rückte in greifbare Nähe. Gegen Ende meiner Weight Watchers Zeit hatte ich jedoch ein „Plateau“ und es wollte für mehrere Wochen absolut nichts auf der Waage passieren. Diese Phase hat mich sehr mitgenommen, weil ich immer wieder angefangen habe an mir zu zweifeln oder meine Ernährung und mein Sportptogramm in Frage zu stellen. Heute weiß ich natürlich, dass solche Plateaus ganz normal sind und der Körper einfach Zeit für die Umstellung braucht. Durch ein paar neue Anreize im Ernährung-/Fitnessplan lässt sich dieser Zustand jedoch meistens schnell überwinden und der Stoffwechsel wird wieder angekurbelt. Solche „Rückschläge“ sollten keine Demotivation erzeugen und schon gar nicht dazu führen, dass man die Diät hinwirft. Es ist viel sinnvoller genau DARAUS Kraft zu schöpfen und sich angespornt zu fühlen weiterzumachen.

4. Belohnung muss sein

Es mag simpel klingen, aber es ist ein Motivations-Tipp, wie er wahrscheinlich überall im Internet zu finden ist: belohnt euch für das Erreichen eurer Ziele! Ich habe mich zum Beispiel immer ganz besonders gefreut, wenn ich meinen Kleiderschrank mit einer neuen Hose oder ein paar Shirts bestücken konnte, weil mir alle anderen Sachen zu groß geworden waren. Ganz zu Beginn der Abnahme habe ich mir auch die obligatorische „Wunsch-Jeans“ gekauft, in die ich unbedingt mal hineinpassen wollte. Und siehe da: heute ist sie mir sogar zu groß. Mehr Motivation geht fast nicht, oder? 😉 Ich war und bin auf jeden Fall immer noch sehr stolz auf mich und führe mir dieses Gefühl immer wieder vor Augen, wenn ich mal einen schlechten Tag hatte. Und damit ich mich nicht auf meinen Lorbeeren ausruhe, bastle und schraube ich immer wieder an meiner Ernährung rum, probiere neue Rezepte und Sportarten aus und tue etwas für meine Gesundheit und Fitness.

5. Beweise es allen anderen, aber zunächst DIR selbst!

Hah, es wäre doch gelacht, wenn nicht jeder Abnehmwillige unter uns 5, 10, 20, 30 oder mehr Kilogramm abnehmen könnte! Ok, ganz so einfach wie es sich schreibt, ist es dann doch nicht. Jedoch bin ich der festen Überzeugung, dass es einen positiven Effekt auf die Abnahmeerfolge hat, wenn man sich selbst immer wieder sagt, dass man es schaffen kann. Den inneren Schweinehund zu überwinden ist wohl das größte Problem bei der Abnahme. Wenn man dann noch den Anreiz hat, es allen Freunden und Familienmitgliedern zu beweisen, die sonst nicht an einen glauben, ist der Ehrgeiz bei den meisten Menschen geweckt. Ich hatte zwar nicht den direkten Drang danach meinem gesamten Umfeld zu zeigen, wie ehrgeizig ich beim Abnehmen bin, aber der Gedanke daran, dass mich bald alle anderen als (optisch) völlig neuen Menschen wahrnehmen würden, war Ansporn genug. Natürlich verändert sich während der Abnahme nicht nur das Äußere, auch das Körpergefühl und das Selbstbewusstsein bekommen einen großen Schub. Was habe ich mich toll gefühlt, als ich zum ersten Mal im Bikini am Strand rumgelaufen bin und mich tatsächlich niemand mit einem abfälligen Blick abgespeist hat. Auch die vielen positiven Rückmeldungen von Arbeitskollegen, Bekannten und sogar alten Schulkameraden zu meinem neuen „Ich“ waren für mich Balsam für die Seele. In der Grundschule und auch auf dem Gymnasium wurde ich fast tagtäglich für meine Figur gemobbt, terrorisiert und fertig gemacht. Es waren keine einfachen Jahre und ich würde behaupten, dass ich irgendwann so gut wie gar kein Selbstwertgefühl mehr hatte. Ich war ja eh für alle nur die „Dicke“, die man beim Sportunterricht auslacht und bei Gruppenarbeiten ausgrenzt. Rückblickend möchte ich jedoch sagen, dass mich diese Erlebnisse sehr stark gemacht haben und mir zeigen konnten, wie wichtig es ist immer an sich zu glauben. Wenn man will, kann man alles schaffen und die anderen dumm aus der Wäsche gucken lassen!

Habt ihr auch Grundsätze oder Rituale, die Euch beim Abnehmen motivieren (konnten)?

Hier geht’s zu meinen Beiträgen rund um die Abnahme:
Outfitdetails:
Jeans: LTB
T-Shirt: Visual Statements
Lederjacke: Schyia
Schuhe: Vans
Sonnenbrille: Kapten & Son

11 Jahre ohne Dich – Papa Du fehlst

 

Während ich diese Zeilen tippe, weiß ich bereits, dass dies der persönlichste und emotionalste Post werden wird, den ich je geschrieben habe. Ich bin mir darüber bewusst, dass ich mit diesem Beitrag ein großes Stück meiner Privatsphäre aufgebe, aber ich möchte mir diese in meinem Kopf wütenden Gedanken endlich mal von der Seele schreiben und hoffe, dass ich auch andere dazu bewegen kann, sich aktiv mit ihrer Trauer zu beschäftigen. Anlässlich des bevorstehenden elften Todestages meines Vater habe ich einen Brief an ihn geschrieben, den ich Euch gerne zeigen möchte.

Mein geliebter Papa,
bald jährt sich dein Todestag zum elften Mal. Ich kann es mittlerweile in irgendeiner Art und Weise akzeptieren, dass ich Dich nie wieder sehen werde, aber verstehen werde ich es nie. Wie gerne würde ich Dir von meinem Leben, von meinen Träumen und Plänen erzählen. Du bist gegangen als ich noch halb in den Kinderschuhen stand. Es sollte ein Wochenende wie jedes andere werden. Doch freitags bist du zusammengebrochen und hast das Weltbild von Mama und mir erschüttert. Samstags ging es Dir wieder besser und Du konntest sogar die Intensivstation verlassen und ein normales Zimmer im Krankenhaus beziehen. Sonntags waren wir dann alle bei Dir und haben in der Krankenhaus-Caféteria gemeinsam Kaffee getrunken. 1 Stunde später warst du tot. Eineinhalb Stunden Reanimation konnten Dich nicht zurückholen. Ich habe an diesem Tag nicht realisieren können, was passiert ist. Ich war noch zu jung, um zu verstehen, dass Du aufgehört hast zu atmen, zu sprechen, zu lachen, zu fluchen, zu existieren. Manchmal sehe ich das Gesicht von Mama vor mir, wie sie mich in den Arm nimmt, voller Verzweiflung blickt sie mir in die Augen und ich merke, dass auch sie nicht weiß, wie es weitergehen soll. Noch einmal dürfen wir dich sehen und uns kurz von Dir verabschieden. Dann müssen wir nach Hause fahren und uns damit abfinden, dass du weg bist. Ein Schrank voll mit deiner Kleidung, deine Hausschuhe im Schlafzimmer, dein Aschenbecher auf dem Balkon, dein Auto in der Garage. Ehrlich gesagt kann ich mich nichtmehr daran erinnern, was ich an diesem Nachmittag getan habe. Weinen konnte ich nicht, denn ich stand unter Schock. Auch in den darauffolgenden Tagen konnte ich keine einzige Träne vergießen, nichtmal an deiner Beerdigung. Die Trauer hatte mich so fest im Griff, dass ich in eine Starre verfallen bin, die mir jegliche Emotion raubte. Ich begriff nicht, was vor sich ging. Irgendwie schaffte ich es nach zwei Wochen wieder in die Schule zu gehen, meine Klausuren abzuliefern, vor Freundinnen eine starke Person zu spielen. Wenige Tage nach deinem Tod findet meine Konfirmation statt. Ich hätte diesen Tag gerne aus meinem Kalender gestrichen. Alles glich eher einer Trauerveranstaltung und ich konnte doch sowieso an nichts anderes denken, als an deinen Verlust. Meine Familie voller Trauer zu sehen und doch so viel Fassung wahrend, dass sie mir diese Feierlichkeit nicht „ruinieren“ wollen, verletzte mich tief. Ich wollte doch selbst schreien, weinen, weglaufen.

 

 

Ich erlebe den Trauerweg seit elf Jahren als einen sehr harten Prozess mit vielen Höhen und Tiefen. Mal denke ich, dass ich über deinen Tod hinweg bin, aber ich täusche mich jedes Mal. Du fehlst an jeder Ecke und Kante und ich würde Dir so gerne alles von mir erzählen, deine Meinung hören, auf deine Unterstützung zählen können. Du hast weder mitbekommen, dass ich Abitur gemacht habe, noch konnte ich Dir meinen ersten Freund vorstellen, Dir zeigen, wie ich Auto fahre, dich aus meinem ersten Urlaub ohne Eltern anrufen, Dir mein Ausbildungszeugnis präsentieren, dich fragen, ob Du mich zum Altar führst, wenn ich heirate oder Dir in ein paar Jahren sagen, dass Du Opa wirst. Ich bin mir sicher, dass Du mich beobachtest, deine schützende Hand über mich hälst und verfolgst, was ich tue. Aber nur zu gerne würde ich noch einmal mit Dir sprechen können und dich bitten wenigstens noch ein paar Jahre länger zu bleiben. Dass Eltern irgendwann sterben, ist mir bewusst und damit kommt man bestimmt irgendwie klar, aber nicht, dass jemand so früh von dieser Welt gehen muss. Ich möchte Dir so gerne Witze erzählen, Urlaubsfotos zeigen, ein Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk überreichen, dich in meine eigenen vier Wände einladen, mit Dir im Sommer auf dem Balkon grillen, Dir beweisen, dass ich eine starke, junge Frau geworden bin, die für ihre Träume kämpft und niemals aufgibt daran zu glauben.

 

 

Es ist doch immer so, dass man denkt, dass es einen selbst nicht treffen kann und all die schlimmen Geschichten in den Nachrichten immer nur andere Leute betreffen. Aber wenn das Schicksal in den eigenen Reihen zuschlägt, wird einem schmerzlich bewusst, wie wichtig es ist, seine Liebsten ganz festzuhalten und ihnen lieber einmal mehr zu sagen, was sie einem bedeuten. Ich bin dankbar, dass wir nicht im Streit auseinander gegangen sind und dass ich dich kurz vorher nochmal in den Arm genommen habe und Dir sagen konnte, dass ich dich lieb habe. Sei gewiss, dass Mama alles getan hat, um Deine Lücke zu füllen und das hat sie verdammt gut gemacht. Ich danke ihr für alles und bewundere sie dafür, was für eine starke Frau sie ist. Ich möchte  mir niemals vorstellen müssen, dass ich meinen Partner in so einem jungen Alter verliere und schauen muss, dass ich mein Leben völlig neu ausrichte und irgendwie klarkomme.
Jeder verarbeitet seine Trauer anders. Die einen fallen in eine wochen-, monate- oder jahrelange Schockstarre und leben in den Tag hinein. Andere versuchen ihren Schmerz mit Rebellion zu kompensieren und wieder andere suchen den Weg der Ignoranz, um alles verarbeiten zu können. Dazwischen gibt es sicherlich noch zahlreiche Facetten, wie Leute mit Trauer umgehen. Ich habe mich für den Weg der Rebellion entschieden. Schwarze Haare, Piercings, Frustfressen. Ach Papa, wenn Du doch nur sehen könntest, wie ich mich entwickelt habe, dass ich es geschafft habe aus meinem Schneckenhaus rauszukommen, dass ich mich sowohl äußerlich als auch innerlich um 180 Grad gedreht habe. Ich bin gewiss, dass Du stolz auf mich wärst.
Ich habe mein Lachen und meine Emotionen zurückgefunden, kann bedingungslos lieben, glücklich sein. Und ich weiß, dass Du das gut findest. Du hast nicht gewollt, dass ich traurig bin. Heute kann ich behaupten, dass ich zwar sehr sensibel und zerbrechlich bin, aber ich bin auch sehr ehrgeizig, eine Kämpfernatur, gebe niemals auf, stehe für meine Entscheidungen ein und verfolge meine Träume mit vollem Elan. Die Menschen, die ich um mich habe, geben mir Kraft, unterstützen mich, sind für mich da. Ohne sie hätte ich es nicht geschafft mich zu der Persönlichkeit zu entwickeln, die ich heute bin und dafür bin ich ihnen sehr dankbar. Und Dir bin ich auch dankbar. Dafür, dass Du wenigstens die ersten 14 Jahre meines Lebens für mich dagewesen bist. Ohne Dich gäbe es mich nicht. Ich werde immer deine kleine Prinzessin bleiben und Du mein Papa, mein Held.
In Liebe,
deine Tochter Ivonne

 

Habt ihr auch mit dem Verlust eines geliebten Menschen klarzukommen?

 

Ich habe mich halbiert: Wie ich 60 Kilogramm abgenommen habe

 

Es ist schon unfassbare 5 Jahre her, dass ich mit meiner Abnahme begonnen habe. Jetzt im Februar jährt sich das Ereignis wieder, was mein Leben verändert hat. Ich habe mich in meiner völligen Unzufriedenheit bei Weight Watchers online angemeldet und von heute auf morgen mit der Ernährungsumstellung begonnen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon diverse Diäten ausprobiert, aber nach einem kleinen Gewichtsverlust mindestens das doppelte an Kilos wieder draufgelegt. Ich muss dazu sagen, dass ich ein absolut fauler Mensch bin und am liebsten nur durch eine gesündere Ernährung abgenommen hätte (bloß kein Sport).

Aber so funktioniert das natürlich nicht und ich habe mich dann doch motivieren können, mich häufiger mal an sportliche Aktivitäten heranzuwagen. Und auch nach meiner 40 Kilogramm Abnahme mit WW hatte ich noch nicht genug. Es folgten weitere 20 Kilo, die sich von meinen Hüften verabschiedeten, indem ich an meiner Ernährung und an meinem Fitnessprogramm gefeilt habe. Da Euer Interesse an meiner Abnahme sehr groß zu sein scheint, habe ich mir überlegt, häufiger darüber zu berichten. Diesen Blogpost nehme ich als Anlass einige Fragen/Aspekte zu beantworten bzw. zu klären, die ihr immer wieder via Mail oder per Instagram an mich weiterleitet.

 

Zählst Du Kalorien?

Ich habe lange genug ausschließlich Kalorien gezählt, um zu wissen, dass das nicht alles ist. Mittlerweile lege ich eher Wert darauf, die Nährwerte eines Gerichts zu betrachten (Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß, etc.). Nachdem ich mein vorläufiges Zielgewicht erreicht hatte und es an’s Gewicht halten ging, habe ich aber schnell gemerkt, dass es mir mein Körper dankt, wenn ich speziell darauf achte, wie viel ich von welchen Inhaltsstoffen zu mir nehme. So tut es mir unglaublich gut, wenn ich eine eiweißreiche Ernährung verfolge und trotzdem auf eine ausreichende Ballaststoffzufuhr achte. Auch Fett ist für den Körper sehr wichtig, aber man sollte wissen, mit welchen Lebensmitteln man „gutes Fett“ aufnimmt und von welchen Dingen man lieber die Finger lassen sollte. Ich konnte alleine durch die Anpassung der Ernährung meine Leistungsfähigkeit steigern, meine Haut verbessern, meinen Körperfettanteil gezielt senken und letztendlich sogar meine Muskeln stärken.

Gewicht gehalten: Ja? Nein?

Vorweg: Ja, und sogar noch weiter reduziert, aber nicht mehr mit Weight Watchers sondern mit einem eigenen Ernährungsplan, das ich mir über Monate hinweg zusammengebastelt habe. Übrigens überlege ich meinen eigens für mich entwickelten Fitness- und Ernährungsplan zu verschriftlichen, falls auf Eurer Seite Interesse an einem e-Book besteht.
Nach meiner aktiven WW-Zeit habe ich ungefähr 4 Kilo zugenommen und konnte mein Gewicht dann konstant halten. Jedoch war ich noch nicht ganz zufrieden mit mir und wollte noch ein bisschen mehr Körperfett verlieren und mehr Definition erlangen. So habe ich über mehrere Wochen hinweg an meiner Ernährung gefeilt und ausprobiert, welche Lebensmittel meinen Stoffwechsel ankurbeln und welche ich besser nur in Maßen genießen sollte. Nach und nach purzelten die 4 Kilo wieder von meinen Hüften runter und letztendlich sogar ganze 20 Kilo. Bis zum heutigen Tag ist kein einziges Gramm hinzugekommen (wenn man die täglichen Gewichtsschwankungen außer Acht lässt) und auch mein Körperfettanteil ist gleich geblieben und hat sich nicht wieder erhöht. Ich kontrolliere meine Werte regelmäßig und nehme monatlich Maße von Taillen-, Bauch- und Oberschenkelumfang, um Veränderungen feststellen zu können. Die Zahl auf der Waage ist nämlich nicht unbedingt die aussagekräftigste und ihr solltet Euch mehr auf Euer Körpergefühl verlassen.

Eine Frage der Disziplin

Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es ein Kinderspiel war, abzunehmen. Nein, das war es wirklich nicht. Und noch viel schwieriger war es, das Gewicht letztendlich zu halten und meinen neuen Lebens- und Ernährungsstil so zu verinnerlichen, dass es mir nicht mehr wie eine ‚Umstellung‘ vorkam. Ich wollte erreichen, dass mir meine veränderten Essgewohnheiten in Fleisch und Blut übergehen, ich die Rezepte wie selbstverständlich als ’normal‘ erachte und ohne großen Aufwand Dickmacker wie Sahne beim Kochen durch Milch ersetze. Das Einkaufen sollte keine Herausforderung sein, ich wollte am liebsten automatisch die ‚richtigen‘ Lebensmittel in meinen Einkaufswagen wandern lassen. Und was soll ich Euch sagen? Es hat gedauert, aber es klappt, wenn man sich dahinter klemmt. Ich kenne mittlerweile gute Ersatzprodukte für besonders zucker- und fetthaltige Lebensmittel, versuche nur sehr sehr selten Fastfood zu mir zu nehmen und störe mich nicht daran, wenn Familie oder Freunde im Restaurant eine große Pizza oder einen XL-Dönerteller bestellen und ich mir ’nur‘ den einfachen Salatteller oder eine Folienkartoffel ordere.

Ehrgeiz zahlt sich aus

Und wie es mit so gut wie allen Angelegenheiten im Leben ist, sie funktionieren nur, wenn man zu 100% dafür kämpft und alles gibt, um sein Ziel zu erreichen. Auch wenn ich anfangs oft dachte „Ach das klappt doch eh wieder nicht… Bald sind die Kilos wieder drauf…“, wurde ich mit jedem weiteren Kilo, das ich abnahm, selbstbewusster und vorallem ehrgeiziger. Ich hatte den Ansporn möglichst schnell möglichst viel abzunehmen und nie wieder zuzunehmen. Für ganze 9 Monate verzichtete ich auf jegliche Süßigkeiten, Softdrinks, Pizza, Schnitzel und alles was lecker ist, aber dick macht. Ich rührte nichtmal das von Weight Watchers eingeräumte Wochenextra an. Schließlich wollte ich es mir auch irgendwie selbst beweisen und stolz auf mich sein können. Ich habe es geschafft mich in diesen 9 Monaten nicht nur äußerlich zu einem anderen Menschen zu verwandeln und 40 Kilogramm abzunehmen. Ich bin auch innerlich gewachsen, zufriedener geworden und was fast am wichtigsten ist: ich habe die Kämpfernatur in mir entdeckt und kann heute sagen, etwas von vorne bis hinten zu 100% durchgezogen zu haben, nicht einmal schwach geworden zu sein oder nur an’s Aufgeben gedacht zu haben. Und auch dass ich in den darauffolgenden 12 Monaten weitere 20 Kilo verlieren konnte, macht mich immer noch sehr stolz.

Und wie geht es weiter?

Mittlerweile bin ich an einem Punkt angekommen, wo ich (relativ) zufrieden mit mir bin. Relativ, weil ich finde, dass man immer an sich arbeiten sollte und es kein „Maximum“ gibt. Ich würde gerne mehr Sport machen, um meine Kondition zu steigern und noch mehr Definition erlangen. Stolz bin ich auf meinen eigenen Fitness- und Ernährungsplan, den ich schon so sehr verinnerlicht habe, dass ich genau weiß, was ich essen kann, einkaufen muss und welche Lebensmittel gut für meinen Körper sind. Wie eingangs erwähnt, überlege ich, diesen Plan in Form eines e-Books mit Rezepten zu veröffentlichen. Ich habe mit dem Plan nicht nur abgenommen, er hat mir auch bei einer ausgewogenen Ernährung geholfen und dabei meinen Stoffwechsel anzukurbeln. Auch ich schlage manchmal über die Stränge und esse ungesunde Dinge, aber nach solchen Eskapaden helfen mir meine Rezepte wieder „back on track“ zu kommen und meinem Körper etwas Gutes zu tun.
Seid ihr derzeit am abnehmen oder habt vielleicht selbst auch sehr viel abgenommen?
Outfitdetails:
Bluse – mister*lady
Jeans – mister*lady
Hut – H&M
Tasche – GUESS
Brille – IZIPIZI
Lippenstift – NYX ‚Amsterdam‘

5 Erkenntnisse über die Fashion Week im Januar 2017

Meine zweite Fashion Week liegt nun knapp eine Woche zurück und ich habe mindestens genauso viele Impressionen und Erfahrungen sammeln bzw. machen können wie letztes Jahr im Sommer, als ich mich das erste Mal in das Mode-Getümmel gestürzt habe. Dieses Mal war ich allerdings vier Tage vor Ort und nicht nur zwei, und konnte somit noch mehr Events bzw. Shows besuchen.Während meiner Zeit in Berlin, habe ich ein paar Erkenntnisse für mich gewonnen, die ich gerne mit Euch teilen möchte. Vielleicht sind sie ja für den ein oder anderen bzw. für die ein oder andere nützlich und regen zum Nachdenken an.

1. Ein Hotelzimmer zu haben ist goldwert

Am Mittwoch habe ich Euch ja bereits über meinen Aufenthalt im LINDEMANN’S berichtet und kann nur nochmal betonen, dass es wirklich eine wahnsinnige Erleichterung ist, wenn man sich rechtzeitig um ein Hotelzimmer kümmert. Während der Fashion Week sind die Zimmer in ganz Berlin rar und die Preise hoch, deswegen sollte man sich möglichst zeitig eine Unterkunft organisieren. Ich habe leider nicht das Glück, dass ich Bekannte oder Verwandte in Berlin und Umgebung habe, deswegen bin ich auf die Buchung eines Zimmers angewiesen. Bestenfalls achtet ihr darauf, dass sich eine Bus- oder Bahnhaltestelle in der Nähe befindet, damit ihr schnell zu Euren Terminen eilen könnt.

2. Mehr Schein als Sein bei den Bloggerevents

Die Bloggerevents sind so ziemlich das Beste an der Fashion Week, würde man meinen… Aber weit gefehlt… Von „geniales Event“ bis „unterirdische Angelegenheit“ wird einem wahrlich alles geboten. An dieser Stelle möchte ich aber nichts und niemanden schlecht reden, sondern berichte Euch lieber von meinen positiven Erfahrungen. Und wer hätte es gedacht? Ich bin ein Fan von kleinen und persönlichen Veranstaltungen, wie es bei Nastrovje Potsdam der Fall war. Schon im Sommer hatte mir das gemütliche Get-Together extrem gut gefallen und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Eine passende Location, leckeres Essen, bezaubernde Kleidung – was möchte man mehr? Eine größere Veranstaltung, die mir aber auch sehr gut gefallen hat, war die HASHMAG Blogger Lounge. Hier gab es viele Marken zu entdecken und einige coole Aktionen wie zum Beispiel eine Lasergravur auf einen Highlighter Pinsel von ebelin. Schön war auch, dass man die neue Kollektion von Clockhouse und von Orsay entdecken, sich durch alle erdenklichen Sorten von Jelly Beans probieren und personalisierte Etiketten für balea Produkte designen konnte. Die Reichert+ Communications Beauty Lounge habe ich ebenfalls besucht (im Sommer ja auch schon) und ließ mir die Hände mit Nagelfolien aufhübschen. Desweiteren waren Vertreter von Puma, Just Fab, Soniush und viele weiteren Marken vor Ort anwesend. Sehr gelungen fand ich übrigens auch den Leck mich am Hashtag Brunch, der ebenfalls von Reichert+ Communications organisiert wurde und am Donnerstagmorgen über 200 Gesichter in der World of Cyberobics willkommen hieß.
Schade finde ich es jedoch, dass im Nachhinein so viel über die Events hergezogen wird, dass das Ergattern von Goodiebags das einzige Ziel zu sein scheint und dass es immer wieder kleine Rivalitäten zwischen den Bloggern gibt. Was mir bei dieser Fashion Week jedoch noch viel mehr aufgefallen ist, dass einige PR-Vertreter sehr unfreundlich aufgetreten sind und relativ schnell eine Zweiklassen-Behandlung zu spüren war. Kleinere Blogger wurden mit zwei oder drei kurzen Sätzen abgespeist und bekamen einen Flyer in die Hand gedrückt. Selbstbetitelte „Influencer“ genossen hingegen den feinsten Umgangston. Das traurigste Erlebnis war eigentlich, als ich mit ein paar Blogger-Kolleginnen zusammen zu einem Stand gegangen bin und uns die dort anwesenden PR-Vertreter nicht mal begrüßten. Wir standen 10 Minuten neben ihnen und haben uns etwas hilflos die Produkte angesehen und wir wurden keines Blickes gewürdigt. Als ich dann fragte, ob man vielleicht ein paar Informationen bekommen könnte, wurden wir abwertend angesehen und mit dem sehr unfreundlich betonten Satz „Nimm Dir doch einfach einen Flyer…. die sind gratis!“ endgültig vom Stand vertrieben.

3. Groß, größer, Berlin und das Problem mit den Öffis

Als Großstadtkind ist es für mich nichts Ungewöhnliches mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein, Fahrpläne zu lesen und Anschlussverbindungen zu koordinieren. In Dortmund kommt gefühlt alle 2 Minuten eine Bahn oder ein Bus und man ist wirklich rasend schnell in der Innenstadt. In Berlin gibt es jedoch so viele verschiedene Bus-/Bahnnummern und Haltestellen, dass sogar ich teilweise den Überblick verloren habe. So irrten wir von Straßenseite zu Straßenseite, um die richtige  Busnummer zu finden und waren trotzdem nicht schlauer als zuvor. Simpler Tipp an Euch: Kümmert Euch schon vor Eurer Anreise um Fahrpläne & Co. und schaut, wann ihr wo hinmüsst und welchen Bus / welche Bahn ihr nehmen müsst. Preislich ist die Nutzung der Öffis in Berlin wirklich gut. Entweder ihr entscheidet Euch für die Berlin Welcome Card, mit der ihr je nach Auswahl der Tarifbereiche bereits ab 19,90€ für 48h das Stadtzentrum unsicher machen könnt, oder ihr kauft Euch am Schalter/Automaten ein ganz normales Tages-/Wochenticket für die benötigten Tarifzonen. Die Welcome Card hat jedoch den Vorteil, dass ihr damit noch bis zu 50% Ermäßigungen bei zahlreichen Berliner Sehenswürdigkeiten und Attraktionen bekommt.

4. Eine Portion mehr Mode bitte

Sind wir mal ganz ehrlich… Mittlerweile ist die Mode bei der Fashion Week leider ein bisschen in den Hintergrund gerückt und alle interessieren sich viel mehr für die Veranstaltungen drumherum sowie für das Sehen und Gesehen werden. Für mich ging es dieses Mal auch zu viel mehr (Blogger-)Events als zu Runway Shows, auch wenn mir diese im letzten Sommer eigentlich so gut gefallen hatten. Notiz an mich: Nächstes Mal wieder mehr Shows besuchen!
Vielleicht nicht nur deswegen, aber sicherlich zu einem großen Teil, habe ich mich bewusst dafür entschieden auch der PANORAMA BERLIN Messe einen Besuch abzustatten, um wenigstens ein paar mehr Trends für die kommende Saison entdecken zu können. Auf über 48.000 qm gab es einen großen Überblick für alle Modebegeisterten und Lifestyle-Fans und ich war überwältigt von dem großen Markenaufkommen. Aber das verwundert nicht, denn die PANORAMA ist eben auch die größte und wirtschaftlich relevanteste Modemesse im deutschsprachigen Raum und ich kann Euch nur an’s Herz legen, eben diese zu besuchen, wenn ihr bei der Fashion Week anwesend seid.

5. Ich liebe, was ich tue – BLOGGEN!

Und ja, nach all der Meckerei und dem negativen Gerede, was sich seit dem letzten Wochenende auf vielen Blogs findet, kann ich sagen: es hat sich gelohnt nach Berlin zu fahren. Klar, es ist immer eine stressige Zeit, die mit viel Hetzerei, Verärgerung und Frust einhergeht, aber mindestens genauso häufig besucht man tolle Veranstaltungen, hat Spaß und trifft alte und neue Gesichter wieder, um sich bei einem kleinen Pläuschchen auszutauschen. Und natürlich ist es auch toll Fotos zu machen, neue Produkte und Kollektionen zu entdecken und sich zu vernetzen. Jede(r), der/die überhaupt keinen Spaß mehr am Bloggen hat und alles nur noch als Pflichtprogramm ansieht, sollte vielleicht überdenken, ob es noch das richtige Hobby bzw. der richtige Beruf ist. Die Meinungen über die Fashion Week mögen zweigeteilt sein, aber ich freue mich jetzt schon wieder auf meinen nächsten Besuch und hoffe auf viele tolle Veranstaltungen.
Seid ihr auch schonmal auf der Fashion Week in Berlin gewesen? 
Wie ist Eure Meinung zu Bloggerevents & dem Verhalten mancher „Influencer“ und PR-Ansprechpartnern?

Quarterlife-Crisis: Die Orientierungslosigkeit einer Mittzwanzigerin

Mein Name ist Ivy. Ich bin 25 Jahre alt und habe ein Problem mit dem Älterwerden. Nein, das hier wird kein Gesprächsprotokoll aus einer Selbsthilfegruppe. Es geht um die Sorgen und Ängste einer Mittzwanzigerin. Oft belächelt, selten ernst genommen, aber ein größeres Problem als gedacht. Die erste große Lebenskrise tritt nämlich nicht erst in den Wechseljahren auf sondern schon viel früher. Meistens dann, wenn man kurz vor Ende eines Studium oder einer Ausbildung steht, Themen wie Kinder bekommen und Heiraten immer bedeutsamer werden und die Frage nach einem geregelten Alltag auf den Tisch kommt.

Die Angst etwas zu verpassen ist ständig präsent. Ein Problem, was eigentlich keines ist und im Gegensatz zu der Armut, dem Krieg und den anderen Sorgen unserer Zeit, furchtbar klein erscheint. Wir stellen uns alle häufig sogenannte ‚Orientierungsfragen‘, die unser derzeitiges Leben betreffen. Ist das, was wir tun, das Richtige? Macht mich mein Job/Studium glücklich? Bin ich mit meiner Beziehung zufrieden? Wie soll meine Zukunft aussehen? Schaut man nach links und rechts in das persönliche Umfeld, stellt man schnell fest, dass diese Unsicherheit bei vielen von uns auftritt.

Familienplanung? NOCH nicht!

Zu Zeiten unserer Großeltern wären wir wahrscheinlich schon als Sonderlinge abgestempelt worden. Mit unseren Mitte Zwanzig noch keinen Drang eine Familie zu gründen? Das hätte es nicht gegeben. Wenn ich an meine Oma denke, so war sie in meinem Alter schon zweifache Mutter, Ehe- und Hausfrau. Was bin ich? Bloggerin, Studentin, keinesfalls eine waschechte Hausfrau und noch lange keine Ehefrau. In meinem Freundeskreis gibt es momentan immer mehr Paare, die heiraten oder Kinder bekommen und ich schaue mich selbst im Spiegel an, frage mich „Will ich das auch?“. Die Antwort ist eindeutig: Ja. Trotzdem bin ich nicht neidisch. Ich weiß, dass es den richtigen Zeitpunkt geben wird und, dass es okay ist, wie es ist.

Erwachsen sein? Das Entscheidungs-Problem

Irgendwo zwischen Erwachsenwerden und -sein, da liegt das Entscheidungsproblem. Ich kann meine Jugend nicht so einfach ablegen und möchte am liebsten immer ein bisschen kindisch bleiben. Gleichzeitig stellt die Gesellschaft Anforderungen an mich, die mich zu einem selbstständigen, reifen, ernsten und pflichtbewussten Erwachsenen werden lassen, ob ich das so schnell möchte oder nicht. Ständig höre ich „Man muss doch auch mal fertig werden.“, „In deinem Alter muss man wissen, wo die Reise hingehen soll!“ oder „Du bist zu alt, um nochmal neu anzufangen.“. Muss man das? Bin ich das? Doppeltes „Nein“. Man ist nie zu alt, um neu anzufangen, um neu durchzustarten, um sich neu zu orientieren.

Twentysomething: täglich grüßt die Orientierungslosigkeit

Da stehe ich, mit einem Katalog an Möglichkeiten, die das Leben für mich bereithält. Die Auswahl ist unbegrenzt groß. Ich kann alles studieren. Ich kann jede Ausbildung machen. Ich kann jedes Land bereisen. Manchmal ist es einfacher nur einen einzigen Weg zu kennen, als wenn man alles sein kann, was man möchte. Als Kind wollte ich immer Meeresbiologin werden. Dann gab es mal die Gedanken an Jura, Medienwissenschaften und Lehramt. Ach ja, und ganz am Rand: Bloggen. Aber was ist Blogger schon für ein Beruf? Dafür werde ich regelmäßig belächelt und mit Kopfschütteln gestraft. Ich würde gerne im PR-Bereich arbeiten, etwas mit Marketing und Social Media machen. Das habe ich eigentlich schon viel früher gewusst, aber man bekommt ja gerne eingeredet, dass man etwas machen soll, was „bodenständig“ ist.

Wo ist der Kick?

Manchmal fühle ich mich so, als wäre ich ständig rastlos und auf der Suche nach einem „Kick“, den das Leben für mich bereithält. Wahrscheinlich sind meine Wünsche, Träume und Vorstellungen fernab von allem Weltlichen, wenn ich mal wieder in meinen Zukunftsvisionen schwelge, aber das mag ich. Die Realität holt mich sowieso relativ schnell wieder ein. Spätestens, wenn ich Rechnungen bezahlen muss, im Kühlschrank gähnende Leere herrscht oder ich schauen muss, dass mit Job, Uni & Co. alles glatt läuft. Doch wo ist dieses Glücksgefühl? Diese Zufriedenheit von der alle sprechen, die mit ihrem Job glücklich sind? „Das Hobby zum Beruf machen“, ist für mich mehr als eine Floskel. Ich weiß, dass es der einzige Weg ist, jeden Morgen mit neuem Elan am Schreibtisch zu sitzen und zu wissen, warum man 14 Stunden am Tag für ein Projekt arbeitet, das einem alles abverlangt. Vielleicht ist das genau der Kick nach dem ich suche?

Ernst des Lebens

Der Ernst des Lebens und ich waren noch nie beste Freunde. Wir sind uns schon des Öfteren begegnet und ich musste schmerzlich feststellen, was er bedeuten kann. Gerade deswegen laufe ich vielleicht immer ein bisschen vor ihm davon. Eine Träumerin, die irgendwo zwischen ihren Zukunfts- und Existenzängsten und dem unbändigen Drang nach Freiheit gefangen ist. Es gibt noch so viel mehr zu sehen, zu entdecken, auszuprobiern, zu bereisen.Und wer sagt einem eigentlich, dass man mit Mitte 20 wissen muss, was man sein möchte, ob man Kinder bekommen wird, welchen Job man die nächsten vierzig Jahre ausüben will.

Ich drehe mich momentan im Kreis und weiß nicht so recht wo meine Reise hingehen wird. Ich möchte 2017 endlich einen Weg finden, zumindest eine Richtung. Was ich dafür tun muss, ist mir klar. Ich muss endlich meine Träume verfolgen und nicht versuchen anderen zu gefallen oder irgendwelchen Vorstellungen zu entsprechen, die ich nur halbherzig erfüllen kann. Ich arbeite nicht auf das Ziel hin sondern konzentriere mich zunächst mal auf den Weg.

Blouson – mister*lady
Jeans – mister*lady
Top – Loavies (hier)
Uhr – Mockberg (hier)
Tasche – SassyClassy (ähnliche Modelle hier)
Wie gefällt Euch mein Look? Was sind Eure Gedanken zum Thema Quarterlife-Crisis?


WERBUNG
In freundlicher Kooperation mit mister*lady.

Der Kampf um die Krone: Wie ich auszog um Fashion Blogger zu werden

Montag ist es wieder soweit. Ich steige in den Zug Richtung Berlin. Warum? Die Fashion Week steht an! Mutig werde ich mich in das Mode-Getümmel stürzen, gefühlte fünfmal am Tag das Outfit wechseln, zahlreiche Looks shooten, außergewöhnliche Locations spotten, viele Leute kennenlernen und natürlich die neuesten Trends entdecken. In dem Dschungel tausender Modebegeisterter ist es allerdings mehr als schwer (s)einen Platz zu finden. Natürlich sollte man sich auch fragen, ob man das überhaupt möchte. Ich bin kein Fan von „Schubladen“-Denken und passe mich ungerne irgendwelchen Dingen an oder mache jeden Trend mit. Mir ist es wichtiger, dass der Look zu mir passt und ich mich wohlfühle. Selbstverständlich ist es toll, wenn man im Mittelpunkt steht und zu hören bekommt, wie großartig einem ein Look steht, aber das sollte nicht das primäre Ziel sein, oder?

In den letzten Jahren habe ich meinen Style zig Mal verändert. Fand ich das Outfit im Juni noch cool, war es in meinen Augen im September einfach nur ein modischer Fehltritt. Mitterweile weiß ich was mir steht und ich setze lieber auf Qualität statt auf Quantität. Selbstverständlich wandern ab und an auch mal ein paar günstigere Fashion Pieces in meinen Kleiderschrank, aber mir ist es einfach wichtiger geworden, dass die Kleidungsstücke nicht nach dreimal Waschen kaputtgehen, ausleihern oder sich die Nähte verziehen.
Natürlich spielt es auch eine große Rolle WAS man trägt. In einem sündhaft teuren Designerkleid fühle ich mich logischerweise anders als in einer lässigen Jogginghose. Je nachdem welcher Anlass bevorsteht oder wie meine Laune gerade ist, greife ich auch gerne mal zu knalligen Farben oder auffälligen Accessoires. Das kommt dann mehr oder weniger gut bei anderen Menschen an, denn leider ist es doch so, dass man meist auf den ersten Blick ein Bild zu jemandem im Kopf hat. Und da wäre es wieder, das verhasste „Schubladen“-Prinzip. Dabei denke ich mir doch einfach nur: Nein nein nein, ich möchte in keine Kategorie verfrachtet werden! Ich bin weder besonders selbstbewusst, noch ist mein Style übertrieben extravagant und eine Trendsetterin bin ich noch lange nicht. Ich bin einfach Ivy.
Das Problem in der Modewelt ist einfach, dass alle irgendwie gleich aussehen. Klar, einige große Blogger, Stars und Sternchen haben einen Wiedererkennungswert, aber die Mehrzahl ähnelt sich doch sehr stark und kämpft gegen den dauerhaft präsenten Druck der Modeindustrie an. Manchmal fühle ich mich schon komisch, wenn ich mich durch Instagram klicke und überall ein Paar Schuhe, eine Tasche oder ein Schmuckstück sehe, was alle zu besitzen scheinen außer mir. Wahrscheinlich bleibt einem nichts anderes übrig als sich gedanklich von diesen Vorgaben zu befreien und zu versuchen seinen persönlichen Wohlfühl-Style zu finden. Das habe ich mir auf jeden Fall für 2017 vorgenommen und werde mein Bestes geben, meinen Ouftits mehr Individualität zu verleihen.
Werdet ihr bei der Fashion Week anwesend sein? Oder haltet ihr nichts von solchen Events?

Mein Blog braucht Urlaub

 

Heute gibt es keinen gewöhnlichen Sonntagspost. Ich sage auf Wiedersehen. Nein nein, nicht für immer, aber zumindest für eine Woche. Ich brauche nämlich auch mal einen Blog-Urlaub, eine kleine Auszeit.  Die letzten Monate waren wirklich anstrengend und ich habe mir in den vergangenen Tagen überlegt, dass ich meinem Blog und mir zwischen den Jahren eine Pause gönnen möchte. Also bleibt es hier bis Anfang Januar still.
Erstmal hoffe ich aber, dass ihr gestern einen schönen Heiligen Abend mit Euren Liebsten verbringen konntet und Euch heute und morgen ebenfalls viele besinnliche und entspannte Stunden bevorstehen. Genießt diese wertvolle Zeit in vollen Zügen, ich tue es auch! 🙂 Und bevor ich es vergesse: Rutscht gut und sicher in’s neue Jahr.

 

Wie ich 2016 zu mir selbst gefunden habe + 4. Advent Gewinnspiel mit ORSAY

Heute haben wir schon den 4. Advent und somit rücken Weihnachten und Silvester immer näher. Was heißt das? Richtig, Zeit für einen kleinen Rückblick auf die vergangenen 12 Monate. Ich freue mich jedoch schon sehr auf das neue Jahr 2017 und bin gespannt, welche Herausforderungen es bereithält.
365 neue Tage.
365 neue Chancen.
365 neue Möglichkeiten.
365 neue Taten.
2016 war ein Jahr mit vielen Highlights und einigen Tiefschlägen. Ich habe in diesem Jahr viel gelacht, geweint, gelebt, geliebt. Ich musste vieles akzeptieren und so einiges verzeihen. Natürlich habe ich auch selbst Fehler gemacht und mir diese eingestanden. 2016 habe ich zudem viele Leute kennengelernt, die mir nun wichtig sind und mindestens genauso viele Leute aus meinem Leben geschmissen, die es nicht wert waren. In einigen Momenten musste ich feststellen, dass ich besser hätte aus Erfahrungen lernen sollen, bereut habe ich aber rein gar nichts. All das hat dieses Jahr schließlich lebenswert gemacht und ich würde es immer wieder genauso verleben wollen.
Ich habe viele tolle Erlebnisse zu verzeichnen und erinnere mich nur zu gerne daran zurück. Wie wäre es zum Beispiel mit meinem ersten Besuch bei der Fashion Week in Berlin? Es waren super aufregende Tage und ich habe viele interessante Leute kennenlernen können. Umso mehr freue ich mich auf den kommenden Januar, wenn ich wieder in Berlin sein darf und erneut die aktuellsten Trends für Euch entdecken werde. Generell gab es 2016 so viele tolle Blogger-Events, bei denen ich zu Gast sein durfte und hoffe, dass es auch nächstes Jahr wieder die Gelegenheit dazu geben wird.

„Ich gestalte mein Leben lieber ohne Lineal.“

Auch für meinen Blog war das Jahr 2016 ein erfolgreiches Jahr. Nach meinem kompletten New-Blog-Launch im Mai ging es Monat für Monat bergauf und ich veröffentliche mittlerweile an festen Tagen insgesamt drei Beiträge in der Woche, was ziemlich gut bei Euch ankommt. Natürlich war auch die Namensänderung von „Fashion ahoi“ zu „Ivy & Ella“ ein Meilenstein in meiner Blog History. Zunächst dachte ich, dass der Wechsel auf viel Gegenwind stoßen würde, aber falsch gedacht! Ihr habt den neuen Namen allesamt positiv aufgenommen, was mich natürlich sehr beruhigt hat.

Neben den ganzen aufregenden Ereignissen, ist mir aber auch eine wichtige Sache bewusst geworden: Ich muss auch mal an mich denken. Man kann nicht jedem und allem gerecht werden. Das eigene Leben ein kleines Stückchen besser zu machen, ist wirklich nicht schwer und es gibt ein paar Dinge, die man sich relativ einfach zu Herzen nehmen kann…

„Der Moment in dem Du aufhörst, Dir Gedanken darüber zu machen, was andere von Dir halten, und Du anfängst so zu leben, wie Du möchtest, ist der Moment, in dem Du frei bist!“

Wie hat meine Mama schon immer gesagt? Zeit heilt alle Wunden. Sehr oft habe ich dieses Sprichwort verflucht, aber es ist wirklich so. Denkt ihr heute noch, dass ihr mit einer neuen Situation niemals klarkommen werdet, ist sie vielleicht in einem Monat schon ganz akzeptabel. Natürlich dauert es bei der ein oder anderen Sache sogar manchmal Jahre bis man darüber hinweg ist, aber je mehr Zeit vergeht, desto besser kommt man damit klar.

Mindestens genauso wichtig ist es, dass man erkennt, dass man die Vergangenheit nicht ändern kann. Was passiert ist, ist passiert und man muss diese Tatsache akzeptieren, egal wie schmerzlich sie sein kann. Beschäftigt Euch lieber mit Eurem Leben im Hier und Jetzt und genießt Eure Tage in vollen Zügen. Zukunftspläne zu schmieden ist zudem viel schöner als tagtäglich mit Problemen der Vergangenheit zu kämpfen.

„Dreh die Musik auf. Dreh das Drama ab.“

Ich sage es mir jeden Tag: „Jeder ist seines Glückes Schmied!„. Also nehmt das Schicksal selbst in die Hand und ändert, was Euch stört bzw. kämpft für alles, was Euch glücklich macht. Sich mit anderen Menschen zu vergleichen, ist in dieser Hinsicht zudem völlig unangebracht. Seid niemals auf andere neidisch sondern legt Euch ins Zeug, wenn ihr selbst so viel erreichen wollt, wie es manche Menschen geschafft haben. Jedem von uns ist ein anderer Weg vorbestimmt und auch wenn es länger dauert bis ihr zum Ziel kommt, ihr könnt alles schaffen, wenn ihr es wirklich und von ganzem Herzen wollt.
Eine der wichtigsten Erkenntnisse 2016 war jedoch, dass man lernen muss „Nein“ zu sagen. Aber warum ist es denn eigentlich so schwer sich zu einem „Nein“ durchzuringen? Na klar, wir wollen es allen Leuten recht machen, andere nicht verletzen und auch die Folgen unserer Entscheidung können wir natürlich nur erahnen. Dabei ist es doch so viel schöner, die Wahl zu haben: ein „Ja“, wenn es angebracht ist und ein „Nein“, wenn uns etwas nicht passt. Ich weiß, wenn das so einfach wäre, würden wir es alle tun. Für 2017 nehme ich mir auf jeden Fall vor, noch mehr auf mein inneres Gleichgewicht zu achten und mich bei all dem Stress nicht selbst zu vergessen.

„Das Leben ist wie eine Ballonfahrt… Manchmal muss man erst Ballast abwerfen, um wieder steigen, fliegen, träumen und lachen zu können.“

Poncho rosa (hier kaufen)
Poncho blau (hier kaufen)
Mütze (ähnliche hier kaufen)
Handschuhe beige (hier kaufen)
Handschuhe blau (online ausverkauft)
Parfüm L’Or de Say (hier kaufen)

Ich habe natürlich auch noch etwas Tolles für Euch vorbereitet. Und zwar verlose ich gemeinsam mit ORSAY zwei wunderbare Sets. In dem ersten Set ist ein rosaner Poncho, beige Handschuhe und das Parfum L’Or de Say enthalten. Das zweite Set enthält einen hellblauen Poncho, eine Bommel-Mütze und dunkelblaue Handschuhe.
Ihr wollt eines der beiden Sets gewinnen? Dann los! Wie ihr teilnehmen könnt, entnehmt ihr einfach dem Anmeldeformular. Wer welches Set gewinnt, wird zufällig ausgelost. Ihr könnt aber gerne im Kommentarfeld eine Präferenz nennen, die ich versuche im Gewinnfall zu berücksichtigen. Ich wünsche Euch viel Glück!

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I am a 90’s kid… mit Daniel Wellington + 1. Advent Gewinnspiel

Nun ist er da, der 1. Advent 2016. Die letzten Wochen und Monate sind wie im Flug vergangen und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein aufregendes Jahr voller wunderbarer Erlebnisse, aber dazu folgt noch mehr in meinem großen Jahresrückblick. Eines kann ich jedoch jetzt schon sagen: ich habe mich weiterentwickelt. Und auch mein Blog hat sich verändert. Es herrscht hier jetzt (meistens) eine Art Routine was die Posting-Zeiten angeht, die Bilder sind hochwertiger und der Content ist abwechslungsreicher. Mein Blog-Baby liegt mir sehr am Herzen und ich möchte 2017 noch viel mehr Energie und Zeit hinein investieren.

Auch meine Outfits sind erwachsener geworden. In meinem Kleiderschrank finden sich neben echten Klassikern jetzt immer mehr It-Pieces. Der Fokus liegt eindeutig auf Klasse statt Masse. Mit 15 wollte ich möglichst jeden Trend mitmachen und habe mir überall günstige Klamotten gekauft, die man ja eh nur ein paar Wochen oder Monate getragen hat. Mittlerweile investiere ich lieber in ein paar hochwertigere Sachen, die ich auch noch in 2 oder 3 Jahren anziehen kann. Puh, an so einem ruhigen Adventssonntag kann man wirklich sentimental und nachdenlich werden und ich möchte mit euch eine kleine Zeitreise in die 90er Jahre machen. Schließlich bin ich ein echtes 90’s Kid und erinnere mich oft und gerne an die verrückten Zeiten.
Ihr kennt das bestimmt noch: grelle Neon-T-Shirts mit Comic-Aufdrucken oder frechen Sprüchen, (schlecht) zerrissene Jeans, diese seltsamen schwarzen Plastik-Tattoo-Ketten, die mittlerweile wieder als „Choker“ modern sind, Spaghettiträgertops und -kleider über T-Shirts (auch wieder modern), Buffalo Plateau-Boots, Krepp-Haarsträhnen, Schlaghosen, Felljacken, getönte Sonnenbrillen,… ich könnte die Liste noch viel weiter führen und wer genau gelesen hat, hat bemerkt, dass das meiste heute auch wieder total angesagt ist. Trends wiederholen sich eben.

Was sicher leider nicht wiederholt bzw. nicht mehr zurückkommt, sind die leckeren Süßigkeiten und Snacks der 90er Jahre. Was habe ich als Kind die „echten“ Happy Hippos geliebt und nicht diese komische Kakao-Vaiante, die es heute noch zu kaufen gibt. Oder auch Frufoo, den „Kinderquark“ mit Traubenzucker, der so wunderbar künstlich schmeckte und in der Mitte ein kleines Spielzeug enthielt. Ebenso wie die Frufoo Schoko-Ufos mit Himbeerquark-Füllung und dicker Schokohülle.
Und nicht zu vergessen: Montelino von Milka! Klammheimlich sind sie vom Markt verschwunden und ich habe es zunächst erstmal gar nicht bemerkt. Dabei fand ich die Berge mit Keksstückchen und einer knusprigen Gebäckkugel doch so super lecker… Verdammt!

Aber mal von den Süßigkeiten abgesehen, waren die 90er Jahre auch wirklich ein TV-Paradies für Kinder. Wir hatten einfach die besten Trickfilme und Serien im Fernsehen und nicht nur diese übertrieben animierten Sendungen, die es heute gibt. Wir waren Pokémon-Fans der ersten Stunde, haben uns jeden Tag Sailor Moon, Marsupilami, Abenteuer mit Timon und Pumbaa, Digimon, Duck, Tales, Die Kickers, Darkwing Duck, Arielle und die Gummibärenbande angesehen, unseren Nachmittag mit Goofy & Max, Chip & Chap und Käpt’n Balu verbracht, Siebenstein, Tiegerenten Club, Die Kinder vom Alstertal, Alf, Full House, Schloss Einstein, Der Prinz von Bel Air, Die Sendung mit der Maus und natürlich Die Dinos gesuchtet und uns gefreut, wenn wir Art Attack, die Mini Playback Show, Pumuckl oder Löwenzahn gucken durften.

Da wir noch keine Besitzer eines Smartphones waren und die meisten auch noch keinen PC geschweigedenn Internet daheim hatten, wurde auch noch richtig viel gespielt. Ich hatte Unmengen an Barbie und Polly Pocket Sachen in meinem Zimmer rumfliegen. Und natürlich hatte ich auch eine Baby Born Puppe, ein Tamagotchi, zwei Monchhichis, einen Diddl-Sammelordner, hunderte bunte Glitzer-, Plüsch- und Leucht-Sticker und mehrere Stickeralben sowie einen Gameboy und einen Nintendo (Super Mario!). Könnt ihr euch auch noch an den bunten unkaputtbaren Fisher Price Kassettenrecorder erinnern? Habt ihr euch auch einen eckigen Bleistift zur Hand genommen, um die Kassetten wieder richtig zu drehen? Oder denkt ihr manchmal noch an MP3-Player, die nur 125 Megabyte Speicherplatz hatten? Seid ihr auch im Knax Club bei der Sparkasse gewesen? Habt ihr auch für 1 Mark Süßigkeiten beim Kiosk gekauft? Es gibt so viele tolle Erinnerungen und ich bin stolz darauf ein Kind der 90er Jahre zu sein!

Keine Sorge, jetzt ist Schluss mit der Sentimentalität. Ich habe nämlich noch etwas Tolles für Euch vorbereitet. Und zwar verlose ich gemeinsam mit Daniel Wellington eine wunderschöne Classic Black Sheffield in Roségold Uhr mit passendem roségoldenem Cuff. Die Uhren und der Schmuck von DW sind wirklich zeitlos und qualitativ sehr hochwertig. Die neue Classic Black Collection hat mich von Anfang an überzeugt. Die Classic Black Sheffield hat ein schwarzes Armband aus echtem italienischem Leder und ein markantes Ziffernblatt. Das Modell ist in Silber oder Roségold erhältlich und das Cuff gibt es natürlich passend dazu auch in den gleichen Ausführungen. Es besteht übrigens aus einem Kern aus veredeltem und poliertem Edelstahl mit einer Roségold-Plattierung.

Falls ihr bei meinem Gewinnspiel kein Glück habt oder einfach nicht warten wollt, gibt es derzeit tolle Geschenksets im Online Shop. Und mit dem Code „IVYANDELLA“ spart ihr 15% bei Eurem Einkauf! Da könnt ihr bestimmt das ein oder andere schöne Weihnachtsgeschenk kaufen oder Euch selbst eine Freude machen.

Ihr wollt das Set gewinnen? Dann los! Wie ihr teilnehmen könnt, entnehmt ihr einfach dem Anmeldeformular. Ich wünsche Euch viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

 

Uhr & Cuff: Daniel Wellington
Poncho mit Fransen: Orsay (hier)
Schuhe: What for (ähnliche hier)
Tasche: C&A (andere Farbe hier)
Die Uhr und das Cuff wurden mir zu Testzwecken von
Daniel Wellington zur Verfügung gestellt.

 

Wochenrückblick mit Instagram #45

Zeit für eine neue Kategorie auf meinem Blog: Wochenrückblick! Mir ist jetzt schon häufiger aufgefallen, dass solche Posts sehr gerne gelesen werden und deswegen dachte ich mir, dass Euch das vielleicht auch interessieren könnte. Aber bevor ich jetzt wieder ellenlange Texte schreibe und Euch das Wieso, Weshalb und Warum erläutere, lege ich einfach los.
Diese Woche war wahrscheinlich eine der unproduktivsten Wochen dieses Jahr. Ich habe kaum etwas geschafft und trotzdem das Gefühl, als wenn die letzten Tage super anstregend waren.

Highlight

Mein absolutes Highlight war auf jeden Fall mein Friseurbesuch bei Tondemus in Hannover. So lange war ich schon unzufrieden mit meinen „gelben“ Haaren. Nun erstrahlt meine Haarpracht in einem silbernen Weißblond und ich bin mehr als glücklich damit. Der ganze Nachmittag an sich war einfach toll. Das Tondemus Team hat sich toll um mich gekümmert und ich habe mich direkt wohlgefühlt. Ich habe auch schon einige Privatnachrichten bei Instagram bekommen, wie genau man denn so eine Haarfarbe wie meine hinbekommt und ob das bei Euch möglich ist. Dazu möchte ich nur sagen, dass ich keine Expertin bin und ihr das mit Eurem Friseur des Vertrauens besprechen müsst. Bei mir wurde der Ansatz gefärbt, eine Farbveredelung durchgeführt und meine Haarstruktur wurde durch die Advanced Split End Therapy von GHD verbessert.

 

Privates

Am Freitag ist ein neuer Wedding Update Post auf dem Blog online gegangen. Dieses Mal habe ich Euch verraten wie und wo ich die besten Inspirationen und die schönste Deko für die Hochzeit finde. Bald sind es nur noch 6 Monate bis wir uns das Ja-Wort geben und so langsam macht sich ein bisschen Aufregung in meinem Bauch breit. Am allermeisten freue ich mich auf den Tag unserer kirchlichen Hochzeit im Juli, wo alle Freunde und die ganze Familie mit uns feiern. Die standeamtliche Trauung dauert ja leider nur 20 Minuten und ist sehr unromantisch. Deswegen ist es natürlich zauberhaft, dass die kirchliche Zeremonie eine ganze Stunde dauert und genau auf Herrn T. und mich zugeschnitten wird.

Enttäuscht

Diese Woche hatte ich viel Zeit zum Nachdenken und es hat mich sehr traurig gestimmt, dass mir wiedermal aufgefallen ist, dass es einfach zu viele Leute gibt, die nur nett sind, wenn sie etwas von jemandem wollen. Das inkludiert natürlich auch, dass sich diese Personen nur dann bei einem melden und ansonsten nahezu Funktstille herrscht. Da beruhigt es mich doch sehr, dass ich zumindest einige wenige Menschen an meiner Seite habe, die immer für mich da sind und sich melden, wenn sie Zeit haben, auch ohne etwas zu wollen.

Gelesen

Ich finde derzeit kaum einen ruhigen Moment zum Lesen und komme nur schleppend mit meiner Lektüre voran. Aber das heißt natürlich nicht, dass das Buch, welches ich euch empfehlen möchte, langweilig ist. Ganz im Gegenteil, es ist sehr schön geschrieben, furchtbar traurig und regt auch irgendwo zum Nachdenken an. Ich habe es aus Zufall bei Amazon zwischen den vielen Empfehlungen entdeckt und war direkt Feuer und Flamme. Es handelt sich um „Finian Blue Summers“ von Emma C. Moore, welches erst im August diesen Jahres erschienen ist. Die vielen positiven Rezensionen sprechen für sich und wie gesagt, ich kann es Euch nur wärmstens empfehlen.

Neu entdeckt

Neu entdeckt habe ich die tollen Kosmetikprodukte von der Marke Ziaja. Die Firma gibt es schon seit 1989 und sie wurde von zwei Pharmazeuten gegründet. Die Produkte basieren auf natürlichen Wirkstoffen wie z.B. Vitaminen und Ölen.
Besonders gut hat  mir die Kokosnuss Handcreme gefallen. Der Duft ist überhaupt nicht künstlich und aufdringlich und die Pflegewirkung ebenfalls sehr überzeugend. Da ich im Winter immer unter trockenen und rauen Händen leide, freut es mich sehr, dass ich nun eine Creme gefunden habe, die dieses Problem zu lösen scheint.

Instagram

Bei Instagram könnt ihr seit Freitag etwas ganz tolles auf meinem Profil gewinnen. Und zwar verlose ich 5 Jahresabos der Zeitschrift GLAMOUR, die von Bags and Brands zur Verfügung gestellt wurden. Ich lese die GLAMOUR super gerne und freue mich immer wahnsinnig auf die Shopping Week. Falls es Euch da ähnlich geht, solltet ihr schnell bei meinem Profil vorbeischauen.
Wie war Eure Woche? Erzählt mir von Euren Highlights!