{Werbung, ohne Auftrag} Bali: Meine Top 12 Food Locations in Seminyak

Dass man auf Bali gut und (meistens) sehr günstig essen gehen kann, habe ich Euch ja schon mehrfach erzählt. Da Flo und ich einen Großteil unserer Zeit während unserer Bali-Reise in Seminyak verbracht haben, möchte ich Euch unbedingt meine bzw. unsere Top 12 Food Locations in Seminyak verraten. Von Frühstück bis Dinner, von traditionell bis modern – probiert Euch durch viele Köstlichkeiten und schreibt mir gerne, falls ihr eines der von mir empfohlenen Restaurants besucht habt.

Strawberry Fields Burger

Wer Hunger auf richtig gute Burger und Loaded Fries hat, kommt am Restaurant Strawberry Fields Burger einfach nicht vorbei. Der Laden wird nicht umsonst als Hotspot gehypet und von zahlreichen bekannten Bloggern besucht. Die Preise sind für balinesische Verhältnisse etwas höher, was natürlich am Hype liegt, der um den Laden gemacht wird. Die Lage des Restaurants ist nicht die Schönste, da es direkt an einer gut befahrenen Straße liegt, aber darüber kann man schnell hinwegsehen. Wir bestellten uns zum einen den „Lord of the Rings“ Burger mit Australian Wagyu Beef Patty, American Cheese, Bacon, Onion Rings, Special Mayo und Smokey Bbq Sauce (für umgerechnet ca. 5,70 €), einen  „Out -n- in Burger“ mit Australian Wagyu Beef Patty, Double American Cheese, Eisbergsalat, Tomaten,  Onion Rings, eingelegten Gurken und Special Out -n- In Sauce (für umgerechnet ca. 4,80 €) und die „Notorious P.I.G“ Loaded Fries mit sogenannten „Pimped Out Beer Battered“ Fries, Bacon, Chorizo, Ahornsirup-Aioli, Zwiebeln und geschmolzenem Cheddar (für umgerechnet ca. 4,50 €). Neben Burgern und Fries könnt ihr Euch aber auch Schnitzel, verschiedene Local Dishes, Salate, Sandwiches, Bowls und diverse kleinere Speisen bestellen.

Café Organic #Gardengangstas

Natürlich stand auch das überall angepriesene Café Organic auf unserer „To-visit“-Liste. Eins vorweg: Wir haben bei einer anderen Location sehr viel besser gefrühstückt! Trotzdem hat sich der Besuch im Café Organic gelohnt, denn lecker war es allemal. Die Wartezeit auf unsere Speisen und Getränke war aufgrund des restlos überfüllten Cafés zwar ziemlich lang, aber das ist bei dieser enormen Auslastung natürlich verständlich. Wir bestellten einmal die „Naga Dragon Smoothie Bowl“ mit Pitaya Püree, Chia Samen, Mango, Erdbeeren, Banane, Kokosnussraspeln, selbstgemachtes Granola und Mandelmilch (für umgerechnet ca. 3,60 €), einen „Nut Job“ Chia Cup, bestehend aus Peanut Butter, Kakao Mandelmilch, Chia Samen, Chocolate Chips, Banane, Kokosnusraspeln und Homemade Granola (für umgerechnet ca. 3,00 €), einen Berry Bliss Smoothie unter anderem mit Blaubeeren, Peanut Butter und Frozen Yoghurt (für umgerechnet ca. 2,90 €) und einen Apple Juice (für umgerechnet ca. 2,30 €).

Honey Bees – Local eatery and coffee

Das Restaurant „Honey Bees – Local eatery and coffee“ haben wir durch TripAdvisor entdeckt und das Abendessen war wirklich richtig gut. Das Personal glänzte durch äußerste Freundlichkeit und die Preise der Speisen und Getränke waren wirklich mehr als günstig. Wir hatten Saté Spieße mit Reis (für umgerechnet ca. 2,70 €), Bali Spiced Chicken (ebenfalls für umgerechnet ca. 2,70 €) und zwei Softdrinks (für umgerechnet jeweils ca. 1,20 €). Selten habe ich bisher so gut und günstig gegessen… Einfach top! 🙂

KYND Community

Eine weitere Frühstücks-Location, die wir unbedingt abchecken wollten, war „KYND Community“. Auch hier war es einfach unglaublich überlaufen und es gibt leider nur wenige Sitzplätze. Mit etwas Glück konnten wir einen kleinen Tisch im Innenraum ergattern und bestellten uns eine bunte Auswahl aus der Speisekarte. Und zwar zum einen eine „Berry Tropical“ Smoothie Bowl (Dragon Fruit püriert mit Banane, gemischten Beeren, Kokosnusswasser, Toppings: selbstgemachtes Granola, Erdbeeren und Banane), eine „Dream Boat“ Waffel mit Kokosnusseis, Ahornsirup, Erdbeeren, Beerenkompott und einer süßen Dukkah-Gewürzmischung, einen Cookies & Cream Freakshake bestehend aus einem Schoko-Milkshake mit Kokosnuss-Sahne-Schokoladen-Sauce, Erdnussbutter und Oreos als Topping  und einen Berries & Cream Smoothie mit Kokosnussmilch, Erdbeeren, Drachenfrucht, Mango, Vanille. und Chia . Die Bowl hat umgerechnet ca. 4,40 € gekostet, die Waffel ca. 4,30 €, der Freakshake ca. 3,60 € und der Smoothie ca. 3 €.

IZE Seminyak

Bei unserem zweiten Aufenthalt in Seminyak haben wir im Hotel IZE Seminyak übernachtet und auch das ein oder andere Mal zu Mittag gegessen. Ich kann Euch hier besonders die Sandwiches empfehlen. Super, super lecker! Auch wenn das Hotel wirklich mitten im trubeligen Zentrum liegt, kann man hier sehr entspannt lunchen (oder auch zu Abend essen). Wir haben meistens am Rooftop-Pool gespeist, aber ich weiß leider nicht, ob dies auch möglich ist, wenn man kein Hotelgast ist.

Corner House

Das Corner House gehört zu meinen absoluten Top-Favoriten! Selten habe ich so unglaublich leckere gegessen. Wir waren zweimal abends dort essen, da es uns einfach so gut geschmeckt hat. Die ganze Atmosphäre des Restaurants ist sehr ansprechend, die Bedienungen sehr freundlich und die Preise eher touristisch. Trotzdem können wir diese Location absolut empfehlen. Wir bestellten uns als Vorspeise beide Male Bruschetta (für umgerechnet ca. 2,40 €) und als Hauptgänge wählten wir zum einen „Handmade Pasta Rotollo“ mit Ricotta, Spinat, Zitrone, Pinienkernen und Rucola (für umgerechnet ca. 4,90 €) und zum anderen Spinat und Ricotta Tortellini mit gebratenen Pilzen und Parmesan Sauce (für umgerechnet ca. 4,80 €). Falls ihr mal keine Lust auf Reis habt, solltet ihr unbedingt im Corner House vorbeischauen und euch die leckeren Nudeln schmecken lassen.

Sarong

Einen unserer ersten Abende auf Bali verbrachten wir im Restaurant Sarong. Wir hatten vorher einen Tisch reserviert, was wir Euch auch unbedingt empfehlen zu tun! Der Laden boomt und es ist hier so gut wie immer brechend voll. Die Preise sind für balinesische Verhältnisse sehr hoch und auch der Taxifahrer, der uns zum Restaurant gefahren hatte, meinte, dass dies ein „Luxus-Restaurant“ sei. Das Essen war ausgesprochen lecker und ich habe noch nie ein so zartes „Butter Chicken“ mit Cashew Nüssen, Ingwer, Garam Masala und Tomatensauce gegessen. Flo entschied sich für „Roasted Snapper“ mit Blumenkohl, Joghurt, Curry und Auberginen Püree. Als Beilagen wählten wir Knoblauch-Naan-Brot und Pilat-Reis. Die genauen Preise kann ich Euch leider nicht mehr sagen, aber auf jeden Fall solltet ihr für Euren Besuch im Restaurant etwas mehr Geld als auf Bali üblich einplanen.

Warung Nia

Im Warung Nia hatten wir auf jeden Fall die beste Begrüßung überhaupt! 😉 Das Personal singt nämlich für jeden neuen Gast ein kleines Ständchen. Erst waren wir total erschrocken und fanden es dann aber doch total witzig. Das Essen ist mindestens genauso toll wie die Begrüßung und preislich auch kaum zu toppen. Wir haben uns einen „Chicken Skewer“, einen großen Spieß mit Fleisch, gelbem Reis, Papaya-Salat mit Hähnchen, Gemüse mit Kokosnussmilch und Barbecue-Sauce, für gerade mal knapp 7,30 € bestellt. Der Warung ist nicht ganz einfach zu finden und liegt ziemlich versteckt in einer Art „Hinterhof“, aber es lohnt sich auf jeden Fall sich auf die Suche danach zu machen! 😉

Monsieur Spoon

Diese süße kleine French Bakery haben wir mehr oder minder aus Zufall entdeckt, als wir an einem Strandtag auf der Suche nach einem Mittagessen waren. Wir bestellten uns einen Latte Macchiato, einen Kakao, Mineralwasser, Schokoladenkuchen und Lemon Tart Meringue. Alles schmeckte sehr lecker und frisch und trotz der eher trubeligen Atmosphäre und den wenigen Sitzplätzen würden wir Euch einen Besuch bei Monsieur Spoon empfehlen. Besonders dann, wenn man seit mehreren Wochen auf Bali unterwegs ist und einem der Kopf nach europäischem Brot und Kuchen steht. Schmeckt zwar nicht wie daheim, aber durchaus gut! Die Preise sind leicht überteuert, was aber daran liegt, dass sich das Café mitten im stylischen Zentrum von Seminyak befindet.

Sea Circus

Bei einer der wohl am meisten fotografierten Food Location in Seminyak dürft ihr nicht aufs Geld schauen, wenn ihr hier essen geht. Klar, die Preise sind immer noch okay, aber wer die typischen „Bali-Preise“ erwartet, den muss man ganz klar enttäuschen, auch was die Portionsgröße betrifft. Wir haben uns einen Veggie Burger mit einem Patty aus „Homemade Tempe“ und braunem Reis, Mango, Zwiebel-Marmelade, Guacamole, Tomaten, Salat und Senf sowie Pommes Frites, und Chicken Tacos mit Avocado und Koriander bestellt. Preislich liegen wir hier bei jeweils ca. 5,50 € für die Tacos und den Burger. Die Location an sich ist ziemlich fancy und bietet auch die typischen Breakfast Bowls und Pancakes an.

Nostimo Greek Grill

Der Nostimo Greek Grill befindet sich in unserem Seminyak Ranking auf jeden Fall ziemlich weit oben! Yummy, das Essen war einfach wahnsinnig lecker. Ich habe mir eine sehr große und üppig beladene „Vegetarian Platter“ mit frischem Gemüse auf Spießen (Zucchini, Aubergine und Tomaten), Maiskolben, Pilzen, Salat, Pita Bread, Pommes Frites und Tzatziki für gerade mal ca. 5,80 € bestellt. Flo entschied sich für einen gemischten Grillteller mit Fleisch und ähnlichen Beilagen für einen Preis von sogar nur ca. 5 €. Wir beide waren wirklich absolut begeistert von diesem köstlichen Essen. So gut „griechisch“ gegessen, haben wir in Deutschland bisher noch nie.

The Luhron

Ziemlich versteckt und etwas außerhalb vom überfüllten Zentrum von Seminyak liegt das „The Luhron“. Rückblickend betrachtet, haben wir hier mit das authentischste balinesische Essen genießen dürfen. Die Speisen werden von Mama Luh zubereitet und die Tochter kümmert sich um den Service. Die Preise sind unglaublich fair und die Restaurantbetreiber sehr herzlich und zuvorkommend. Wer eine große Speisekarte erwartet, ist hier falsch, aber uns ist eine kleinere Speisekarte sowieso lieber, da die Zutaten dann meistens frischer sind. Wir haben Saté-Spieße mit Reis und Gemüse sowie ein klassisches Nasi Goreng bestellt und wurden nicht enttäuscht. Es war wirklich super lecker und alles wurde frisch zubereitet.

Fazit:

Ihr merkt schon, die Auswahl an Restaurants und Cafés in Seminyak ist breitgefächert und es sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Egal ob ihr Lust auf Burger und Pommes, Salat, traditionelles balinesisches Essen oder einfach nur eine kleine Zwischenmahlzeit habt, in Seminyak kann man gut und (meistens) günstig essen gehen. Manchmal lohnt es sich wirklich auch mal rechts und links von den touristischen Zentren zu schauen und sich dort auf die Suche nach coolen Food Locations zu machen. Dort ist das Essen oft sehr viel leckerer und die Räumlichkeiten sind nicht so überlaufen.

{Werbung/Pressereise} Blogger-Reise ins Superior Hotel Gräflicher Park Grand Resort

Am letzten Wochenende war es wieder soweit: Vanessa Pur lud 4 Blogger mit Begleitung und Flo plus mich zu einer wunderbaren Pressereise ein. Dieses Mal ging es ins Superior Hotel Gräflicher Park in Bad Driburg am Fuße des Teutoburger Waldes. Mitten in einem 64 Hektar großen über 230 Jahre alten englischen Landschaftspark gelegen, der zu den zehn schönsten in Deutschland gehört, lässt es sich ganz wunderbar entspannen, das kann ich Euch versichern. Ich habe so viele Eindrücke mit nach Hause genommen und denke immer noch jeden Tag an den Aufenthalt zurück. Wir haben nicht nur ganz wunderbare Menschen kennengelernt, bzw. wiedergesehen, sondern uns auch von dem tollen Resort verzaubern lassen. Dass wir nochmal zurückkehren wollen, steht für uns eigentlich schon fest, denn wir haben längst noch nicht alles gesehen. Zunächst möchte ich Euch aber erstmal einen kleinen Überblick über das Superior Hotel geben, damit ihr hoffentlich verstehen könnt, warum es uns so begeistert hat.

Das Resort und seine Geschichte

ZITAT: Die Anfänge des Gräflichen Parks liegen in der 1669 vom Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg angelegten doppelreihigen Lindenallee. Diese wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts durch eine hierzu rechtwinklig verlaufende Allee ergänzt. Noch heute bestimmen beide mit der im Kreuzungspunkt befindlichen Heilquelle die Grundstruktur des Parks. Bereits vier Jahre vor der Grundsteinlegung des Parks, hatte der Paderborner Fürstbischof dort die Driburger Quellen zur gesundheitlichen Nutzung fassen lassen.

Wir fanden es wirklich beeindruckend, wie lange es dieses wunderbare Fleckchen Erde schon gibt und mit wie viel Liebe zum Details alles eingerichtet und gestaltet wurde. Der Gräfliche Park ist wirklich ausgesprochen schön und verdient die zahlreichen Auszeichnungen, die er bereits erhalten hat, auf jeden Fall zu einhundert Prozent. Als ehemalige Biologie-Studentin konnte ich mich natürlich besonders für die Flora der Parkanlage begeistern und staunte nicht schlecht, als ich erfuhr, dass es dort über 80 verschiedene Pflanzensorten gibt und über 16.000 aufeinander abgestimmte Planzen auf 6.000 Quadratmetern gesetzt wurden. Ebenfalls sehenswert sind die Moorteiche, der „Hölderlin-Hain“ und der diesem zugewandte Teich  mit der Diotima-Insel und der große, teilweise über 200 Jahre alte, seltene Baumbestand. Diese und viele weitere Informationen erhielten wir im Rahmen einer Parkführung, die am Samstagvormittag stattfand.

Zimmer und Suiten

Das Grand Resort verfügt über 6 Logier-Häuser mit 135 individuell eingerichteten Zimmern und insgesamt 4 Zimmer-Kategorien: Komfort, Superior, Deluxe und Junior-Suiten. Des Weiteren bietet die Unterkunft über 13 zertifizierte Tagungs- und Veranstaltungsräume für 5 bis 500 Personen an.

Bei den Zimmern trifft Design historische Elemente und Antiquitäten. Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff hat zusammen mit der Innenarchitektin Helen zu Oettingen eine unverwechselbare Wohlfühlatmosphäre geschaffen und man fühlt sich wirklich direkt wie zuhause, wenn man sein Zimmer betritt. Besonders begeistert hat Flo und mich die traditionelle Bauweise der historischen Gebäude mit ihrer klassischen Stroh- und Lehmmischung (die wir übrigens auch für unser Haus-Sanierung-Projekt verwenden). Dadurch hat man nicht nur ein gesundes Raumklima sondern auch besseren Schallschutz.

Die Komfortzimmer sind in den verschiedenen Logierhäusern innerhalb des Gebäudekomplexes in unterschiedlichen Stilrichtungen eingerichtet. Sie sind als Einzel- oder Doppelzimmer buchbar und bieten alle Annehmlichkeiten, wie zum Beispiel Minibar, Zimmersafe, Badewanne/Dusche, Internetanschluss und SAT-TV, die man für einen Kurzurlaub benötigt. Die großzügigeren und größeren Zimmer der Superior-Kategorie bieten den Gästen angenehmes Wohnen in der ruhigen und grünen Lage des Gräflichen Parks. Die Zimmer der komplett neu gestalteten Deluxe-Kategorie sind besonders großzügig geschnitten und laden durch die eleganten hohen Räume und die individuelle Farbgestaltung direkt zum Wohlfühlen und Verweilen ein. In den wunderschönen Junior-Suiten dominieren helle und warme Farben und man merkt direkt, mit wie viel Liebe und Herzblut hier versucht wurde, eine luxuriöse Behausung zu schaffen (was auch mehr als gelungen ist!).

Wellness, Spa & Ayurveda

Natürlich mussten wir uns auch unbedingt die 2 Wellness-Bereiche ansehen, nämlich einmal den Garten-Spa mit einem 25 Meter langen beheizten Außenpool und zum anderen das Therapiezentrum mit medizinischen Wellnessanwendungen. Wir hatten im Vorfeld die Möglichkeit uns für eine Behandlung zu entscheiden und diese am Samstag auszutesten. Flo und ich wählten beide eine 45-minütige Aromaöl-Massage aus. Die Behandlung war sehr entspannend und man konnte für ein paar Minuten einfach nur die Seele baumeln lassen. Zum Abschied gab es dann sogar noch eine Goodiebag mit Clinique Produkten, die man übrigens vor Ort in großer Auswahl vorfindet. Nicht umsonst wurde das Wellness-Kozept des Resorts im „Relax Guide 2017“ bereits zum sechsten Mal in Folge mit drei Lilien ausgezeichnet und gehört somit zu den Top-10 der Wellness- und Gesundheitshotels.

Am Freitagabend hatten wir übrigens die Möglichkeit, kurz in die Welt des Ayurveda hinein zu schnuppern, denn wir besuchten das Ayurveda-Zentrum, in welchem der Ayurveda-Arzt Vaidya Kumaran Rajsekhar, der als Koryphäe auf dem Gebiet gilt, tätig ist. Der Leiter des Zentrums, Dr. Henk C. Hiertkamp hilft den Resortgästen schon seit über 20 Jahren bei der Mobilisierung körpereigener Abwehrkräfte und versucht mit einem intensiv-diätetischen Ansatz, Zivilisationskrankheiten entgegen zu wirken. Wir bekamen u.a. einige Informationen zu den  verschiedenen Ayurveda-Typen Vata, Pitta und Kapha, durften speziell zu uns passenden Tee verkosten und bekamen mit auf den Weg, dass es auch für jeden der drei Typen bestimmte Öle gibt, die für Massagen verwendet werden.

Das Essen

Am ersten Abend hatten wir die besondere Ehre, direkt am Chef’s Table mitten in „CASPAR’S Küche“ zu essen und bekamen ein Menü der Extraklasse mit korrespondierenden Weinen aufgetischt. Zunächst wurden uns Jakobsmuscheln mit Feldsalat, Mango-Chilisauce und Topinambur serviert, gefolgt von einer Kokos-Curry-Suppe mit gebratener Garnele und Gemüse. Anschließend gab es ein Himbeersorbet mit Gin, dann Filet und Bäckchen vom Limousinrind mit weißer Portweinsauce, Möhren und gebratener Kartoffelroulade und zum Abschluss zauberte das Küchenteam eine Variation von Rhabarber und Erdbeere mit Sauerrahm und Vanille. Lecker, Lecker, Lecker! Der Service im Gräflichen Park Grand Resort war generell zu jeder Zeit top. Egal ob beim Frühstück, beim Mittag- und Abendessen oder auch später in der  „OSCAR’S“ Bar. Die Servicekräfte waren stets freundlich und sehr bemüht, uns jeden Wunsch zu erfüllen. Tipp: Besonders empfehlen kann ich Euch die hauseigene Cola Zero (nicht so süß, aber super echt lecker!). Am Samstag durften wir unser Abendessen im Restaurant Pferdestall genießen. Es gab diverse frische Salate, ein Grillbuffet und mehrere fruchtige und schokoladige Nachspeisen. Das Frühstücksbuffet mit Sitzmöglichkeiten auf der „CASPAR’S“ Terrasse ließ ebenfalls keine Wünsche offen. Egal ob frische Eierspeisen oder Pfannkuchen, Croissants, Brötchen, Wurst, Käse, Lachs, Porridge, Kuchen, Müsli, Joghurt, frisches Obst, Marmelade und und und… wer da nicht satt wird, ist wirklich selbst Schuld!

Freizeit & Umgebung

Ganz in der Nähe des Resorts befinden sich viele sehenswerte Attraktionen, wie zum Beispiel die Porzellanmanufaktur Fürstenberg, die Adlerwarte Berlebeck, der Safaripark Stukenbrock, das Kloster Dalheim, das Hermannsdenkmal oder auch die berühmten Externsteine. Allerdings ist die gesamte Anlage des Resorts so wunderschön gestaltet, dass man sie bei einem Wochenendaufenthalt wirklich nicht verlassen muss, um den ganzen Tag Beschäftigung zu haben. Wer Lust auf Sport hat, kann zum Beispiel den 70 Hektar großen Golfplatz aufsuchen, sich beim Rasentennis auspowern oder eines der persönlichen Fitnessprogramme mit Personal-Coaches buchen.

Nachhaltigkeit

Für die Familie Graf von Oeynhausen-Sierstorpff spielen Themen wie Nachhaltigkeit und „Grünes Denken“ eine große Rolle. So werden zum Beispiel die Beete und Pflanzen mit dem hauseigenen Moor gedüngt, welches später in den eigenen Teichen regeneriert. Des Weiteren gibt es auch eine E-Tanksäule für alle Gäste, die mit dem Elektroauto anreisen, drei Blockheizkraftwerke, die eine selbstständige Stromversorgung möglich machen und eine eigene Wasserquelle, welche das Wasser zur Verfügung stellt, dass u.a. für die hauseigene Wäscherei verwendet wird.

Fazit

Das 4 Sterne Superior Resort ist ein Ort für Entspannung, Bewusstheit und anspruchsvollen Genuss, das kann, nein, das muss man so sagen! Wir haben uns unglaublich wohlgefühlt und würden jederzeit wieder eine Reise dorthin buchen. Man merkt einfach, dass die Familie Graf von Oeynhausen-Sierstorpff versucht, die Traditionen, die es ja wie gesagt schon seit 1782 gibt, aufrecht zu erhalten und trotzdem mit der Moderne zu verbinden. Traditionelle Heilmethoden und modernen Diagnoseverfahren gehen hier Hand in Hand ineinander über und ergänzen sich perfekt. Eine charakterstarke Bauweise, eine liebevolle Gestaltung der Zimmer, ein wahrhaft gräflicher Park und kulinarischer Hochgenuss machen das Superior Hotel Gräflicher Park Grand Resort zu einem perfekten Ziel für ein verlängertes Wochenende (oder mehr! ;-D)!

Hotelbericht: Resort Sea Breeze Candidasa (Indonesien – Bali)

Es ist mal wieder Zeit für einen Hotelbericht von unserer Bali Reise. Das Wetter in Deutschland lässt ja momentan wirklich zu wünschen übrig und umso mehr freue ich mich auf den kommenden Frühling und natürlich noch viel mehr auf den Sommer. Vielleicht kann ich Euch ja mit den sommerlichen Bildern aus dem Hotel Resort Sea Breeze Candidasa ein bisschen Summer-Feeling nach Hause zaubern. Wir waren dort übrigens vom 02.09. bis 05.09.2017 untergebracht und haben es uns wirklich sehr gut gehen lassen.

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Lage und Anreise

Candidasa ist ein kleines Fischerdorf an der Ostküste Balis und liegt fernab vom Massentourismus. Uns war vor der Anreise nicht so wirklich bewusst, dass wir in Candidasa das ursprüngliche Bali kennenlernen sollten. Viele grüne Hügel, Palmen und Felder, Reisterrassen und die Nähe zum Vulkan Gunung Agung machen den kleinen Ort zu einer ruhigen Idylle und einem perfekten Ausgangspunkt für Ausflüge. So haben wir uns zum Beispiel auch einen Tag einen Guide über GetYourGuide organisiert, der mit uns Ausflüge zu verschiedenen Tempeln und anderen Sehenswürdigkeiten unternommen hat. Darüber werde ich Euch aber noch mehr in einem anderen Beitrag erzählen.

Das Hotel Resort Sea Breeze Candidasa liegt direkt am Strand, mitten im „Urwald“ und ist nur sehr schwer mit dem Auto zu erreichen. Es empfiehlt sich, wenn möglich, mit dem Motorrad anzureisen. Unser Taxifahrer, den wir von Seminyak aus gebucht hatten, hatte arge Probleme über die unbefestigte Straße zum Hotel zu fahren und wir dachten das ein oder andere Mal, dass das Taxi an einer der vielen Bodenwellen hängenbleiben würde. Letztlich sind wir dann sicher (und mit einem intakten Taxi) beim Resort angekommen und wurden direkt sehr herzlich von der Hausdame mit einem Ingwer-Getränk empfangen.

Hotelanlage

Das Resort ist weitläufig angelegt und bietet einen tollen Blick direkt aufs Meer. Es gibt ingesamt 16 Zimmer und Suiten (verschiedener Kategorien), ein Chalet mit Gartenblick und eine Honeymoon-Suite zur Meerseite hin. Wir haben uns für die 60 qm große Honeymoon-Suite entschieden und ich sage Euch, es war auf jeden Fall die richtige Wahl! Wie Ihr auf den Fotos sehen könnt, ist die Suite (und das ganze Gebäude an sich) einfach wunderschön, der Ausblick gigantisch und der Pool direkt vor der Tür ein Traum. Wir hatten übrigens die komplette obere Etage inklusive des großen Balkons für uns alleine und haben uns dort den einen oder anderen schönen Sonnenuntergang angeschaut.

Zimmer

Alle Zimmer verfügen über einen Kühlschrank (Getränke und Snacks sind nicht inklusive), einen Kaffee-/Teekocher, WLAN und einen LED-Fernseher. Außerdem gibt es auch einen Deckenventilator, eine Klimaanlage, ein Telefon, kostenloses Mineralwasser, kostenlose Kosmetikartikel, einen Fön und einen Safe.

Essen

Aufgrund der sehr abgeschiedenen Lage blieb uns nicht viel anderes übrig als unsere Mahlzeiten im Hotel einzunehmen. Das war letztendlich aber auch die absolut beste Entscheidung, die wir hätten treffen können, da das Essen im Resort so ziemlich das beste unserer ganzen Bali Reise war. Ich habe nirgends wieder so leckere Satay Spieße, so ein frisches Gado Gado und so ein perfektes Frühstück gefunden. Wir haben uns abends meistens eine Vorspeise und einen Nachtisch geteilt, weil wir möglichst viel ausprobieren wollten. Zum Frühstück konnte man zwischen verschiedenen Menüs auswählen. Also zum Beispiel Rührei mit Brot und Obstsalat oder auch Pancakes mit frischen Früchten und Joghurt. Tipp: Wenn Ihr jemals die Gelegenheit haben solltet, probiert unbedingt mal Black Rice Pudding zum Nachtisch aus! An einem Abend wurde uns übrigens eine tolle Show geboten. Das Hotel hatte traditionelle balinesische Tänzerinnen eingeladen, die uns fast 2 Stunden lang ihre Tanzkünste präsentierten.

Wer nicht weiß, was er unternehmen soll, kann entweder einen ausgiebigen Strandspaziergang machen, in einem der beiden Hotelpools oder im Meer schwimmen gehen, schnorcheln und/oder tauchen, das Shuttle zum Einkaufszentrum nutzen oder eines der Angebote des Hotels wie zum Beispiel einen traditionellen Kochkurs oder einen Ausflug buchen. Ihr könnt es aber natürlich auch wie wir handhaben und Euch einen Guide via GetYourGuide organisieren und Euch für eine Tagestour vom Resort abholen lassen.

Fazit

Unser Aufenthalt im Hotel Resort Sea Breeze Candidasa war wirklich rundum toll. Es gibt nichts, was wir bemängeln könnten. Klar, nachts kann das Meer ganz schön laut sein, wenn es mal wieder stürmt und auch die Vögel und Insekten sind am Abend ziemlich gut zu hören. Aber wofür gibt es Ohrenstöpsel, wenn man schlafen möchte und sich von den Geräuschen gestört fühlt? 😉 Dafür ist man wirklich mitten in der idyllischen Natur untergebracht und weit weg vom Massentourismus. Das Hotelpersonal ist zudem ausgesprochen freundlich und hat versucht, uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Besonders loben können wir auf jeden Fall das super gute Essen. Einfach top!

Bali: Meine Top 6 Food Locations auf Gili Trawangan

Als Flo und ich unsere Bali Reise geplant haben, haben wir natürlich auch nach Empfehlungen für Food Locations gesucht. Wir wollten authentisches und hochwertiges Essen ausprobieren und dafür einen fairen Preis bezahlen. Für Bali selbst gibt es zig Empfehlungen auf Blogs und anderen Seiten, aber für Gili Trawangan leider nicht. Klar, bei TripAdvisor sind viele Restaurants gelistet und es gibt auch einige Bewertungen zu lesen, aber wir lesen persönlich lieber etwas ausführlichere Erfahrungsberichte, als nur ein kurzes „War lecker!“. Genau aus dem Grund haben wir Euch unsere „Top 5 Food Locations“ für Gili Trawangan zusammengestellt und sind ganz gespannt, was ihr dazu sagt, ob vielleicht sogar schon jemand eine der genannten Locations kennt oder bald vielleicht ausprobieren wird.

Kayu Café

Wir starten mal mit unserem absoluten Favoriten auf Gili Trawangan: das Kayu Café! Insgesamt waren wir 12 Tage auf der Insel und bestimmt 10 mal im Kayu Café. Nicht immer für eine „große Mahlzeit“, ab und an haben wir uns auch nur etwas zu trinken geholt oder den absolut besten und leckersten Nachtisch in ganz Indonesien genossen. Mein absoluter Favorit waren die Peanutbutter-Oreo-Balls. Und weil ich sie wirklich täglich gesuchtet habe, war das Team vom Kayu Café sogar so nett und hat mir das Rezept für daheim aufgeschrieben. Die angebotenen Gerichte sind übrigens größtenteils vegan oder vegetarisch, es gibt aber auch einige Speisen mit Fleisch. Alle Kuchen und Snacks sind zudem „Homemade“ und wie könnte es anders sein? Das schmeckt man auch! 🙂 An unserem Abreisetag haben wir uns übrigens mal keinen Nachtisch, sondern ein Frühstück gegönnt und es war wirklich wahnsinnig gut. Wir beide hatten eine Smoothie Bowl mit viel frischem Obst.  Falls ihr eher Hunger auf etwas Herzhaftes habt, kann ich euch das „Toasted Veggie Panini“ oder eine mexikanische Bowl mit Reis empfehlen.

Le Pirate Beach Club

Wie ihr bestimmt schon in meinem Blogpost über unseren Aufenthalt im Le Pirate Beach Club gelesen habt, hat uns das Essen dort sehr gut geschmeckt. Als Gäste der Unterkunft war unser Frühstück inklusive, aber man kann dort auch trotzdem morgens, mittags und abends essen, wenn man nicht im Le Pirate Beach Club übernachtet. Am besten haben uns das „Porridge“ mit Banane und Zimt-Äpfeln, das „Pirate Granola“ mit Joghurt und Apfelspalten und das „White Omelette“ mit Feta, Paprika, frischem Basilikum und Brot geschmeckt. Das Mittag- und auch Abendessen hat uns auch gut gefallen. Wir haben unter anderem das „Grilled Vegetable Baguette“ und den „Big Boy Burger mit French Fries“ ausprobiert und können beides definitiv weiterempfehlen. Die Preise sind nicht ganz günstig, aber auf Gili Trawangan ist das auch nicht verwunderlich, da die gesamte Insel auf Tourismus eingestellt ist.

Pearl Beach Lounge

Da gibt’s nur eins zu sagen: Wow! Was für ein wunderschönes Restaurant! Wir haben dort ingesamt zweimal zu Abend gegessen und es war beide Male unglaublich lecker. Schon allein die Atmosphäre, die in dem Restaurant herrscht, die offene Architektur, die tolle Beleuchtung und der Meerblick sind allesamt dicke fette Pluspunkte, die für einen Besuch der Pearl Beach Lounge sprechen. Ihr solltet unbedingt einen Tisch reservieren, wenn ihr dort essen gehen wollt. Einen Abend wurden wir zum Beispiel wieder weggeschickt, weil das Restaurant total ausgebucht und die Warteschlange auch schon sehr lang war. Besonders toll fanden wir auch, dass es als Geschenk des Hauses eine kleine Starter-Platte mit Brot und Dips gab. Ich habe dort übrigens zweimal das Gleiche gegessen: „THAI CURRY in mild spiced coconut cream and brown rice with vegetables“! Noch nie habe ich zuvor so ein verdammt leckeres Curry gegessen,  wie in der Pearl Beach Lounge. Flo hat die Variante mit Fleisch genommen und war auch mehr als begeistert vom Geschmack. Als Vorspeise haben wir uns an einem Abend zudem „HONEY GLAZED PUMPKIN WEDGES with sambal“ bestellt. Sehr ausgefallen, sehr lecker! Wir empfehlen euch zudem unbedingt mal einen „Granita“ (kein Alkohol) aus der Getränkekarte zu bestellen. Ihr werdet merken, wie eure Geschmacksknospen explodieren. Die Preise sind auch in dieser Location nicht wirklich low-level, aber es lohnt sich zumindest einmal dort zu essen! Direkt neben dem Eingangsbereich des Restaurants befindet sich übrigens ein kleiner Eisstand, der auch Backwaren verkauft. Dort solltet ihr auf jeden Fall die Zimtschnecken mit Rosinen probieren… so gut!

Casa Vintage Beach

Aufgrund der zahlreichen positiven Bewertungen, haben wir uns einen Abend zum Restaurant Casa Vintage Beach aufgemacht. Fußläufig war dieser Touristen Hotspot etwa 20 Minuten von unserem Hotel, dem Aston Sunset Beach Resort, entfernt. Wer hier einen Platz ergattern möchte, muss auf jeden Fall früh dran sein, denn die meisten Touristen machen hier einen kleinen Stopp, um den Sonnenuntergang zu bestaunen, den man vom Restaurant-Strand aus ganz wunderbar beobachten kann. Gegessen wird übrigens mitten im Sand, entweder an rustikalen Holztischen mit Bänken oder auf dem Boden. Zwei Abende hatten wir keinen Glück mit einem Tisch, am dritten Abend klappte es dann endlich. Bestellt haben wir uns zum einen einen „Potato Pie“ mit Knoblauch, Zwiebeln und Kokosnussmilch sowie einen „Falafel Humus Wrap“. Die Speisen waren frisch und lecker und vom Preis-Leistungs-Verhältnis her total okay.

Pituq Café

Eines der 10 besten Restaurants auf Gili Trawangan bei TripAdvisor mussten wir uns natürlich auch besuchen… das Pituq Café! Es handelt sich hierbei um ein veganes/vegetarisches Restaurant mit super Preisen. Zunächst sei gesagt, dass es sich hierbei keinesfalls um eine luxuriöse Location handelt, aber dafür bekommt ihr hier frisches und gesundes Essen, das Personal ist sehr nett und die Atmosphäre absolut entspannt. Die Drinks sind wirklich lecker und auch unsere gewählten Speisen haben total klasse geschmeckt. Flo hat sich für die „Pituq pasta“ (Linguini with winged beans, tempe, homemade tomato sauce and cashew cream) entschieden und ich habe mir das spektakulär klingende Gericht „Sweet potato, lentil and coconut patty with cumin-rosemary stick potato, long bean and chili-tomato sauce“ bestellt. Der Patty war echt on-point und ich haben selten so leckere selbstgemachte Pommes gegessen. Und auch die Pasta, die Flo geordert hat, war top! Ich hätte liebend gerne noch den berühmten „Cashew Snickers“ Nachtisch bestellt, allerdings war er schon nicht mehr vorrätig.

Gili: Aston Sunset Beach

Wie ihr bestimmt schon gelesen habt, haben wir für 10 Tage im Aston Sunset Beach Hotel übernachtet. Das Hotel verfügt zudem auch über ein Restaurant, in welchem wir direkt am zweiten Abend das große Barbecue Buffet Dinner ausgetestet haben. Das Angebot, dort zu essen, kann man natürlich auch in Anspruch nehmen, wenn man kein Hotelgast ist. Wenn ihr keine Lust auf ein Barbecue Buffet habt, könnt ihr natürlich auch ein Gericht aus der Speisekarte bestellen. Mir haben besonders die Sandwiches mit Pommes geschmeckt, die Pizza fand Flo aber auch ganz gut. Ein großer Pluspunkt ist auf jeden Fall, dass ihr direkt am Strand essen und dabei den Sonnenuntergang genießen könnt. Und zudem spielt auf der Hotelbühne jede Woche eine ziemliche coole Live-Band, die sogar echte Klassiker gerockt haben.

Ich hoffe, dass euch die Empfehlungen gefallen haben und ihr vielleicht beim Angucken der Bilder sogar Hunger bekommen habt. Solltet ihr mal Halt auf Gili Trawangan machen, probiert gerne eine der oben genannten Locations aus und lasst euch mit leckerem Essen verwöhnen. Von einem Besuch und Dinner auf dem Nachtmarkt können wir euch persönlich nur abraten. Mit viel Euphorie wollten wir dort ein günstiges und traditionelles Abendessen verspeisen und wurden bitter enttäuscht. Der Markt ist nicht nur völlig überfüllt, nein, das Warenangebot ist zum Teil wirklich schlecht. Der Fisch stank, die Fleischspieße lagen ungekühlt in Plastikboxen herum und überall war unfassbar viel stickiger Rauch. Man liest im Internet oft, wie toll dieser Nachtmarkt sein soll, aber sogar unser Local Guide, mit dem wir uns auf Bali angefreundet haben, hat uns vom Besuch dieses Marktes abgeraten. Außerdem waren die Preise teilweise total unverschämt. Zwei kleine Hähnchen-Spieße kosteten so viel wie ein ganzes Gericht im Restaurant nebenan. Falls ihr doch mal in die Nähe des Marktes kommt, geht lieber in eine der Seitenstraßen und schaut Euch das Restaurant „The Roast House“ (Mega leckeres Hähnchen!!!!!), die Pizzeria „Regina“ (die Pasta war super gut!) oder die Dinner Location „Thai Garden“ (die Frühlingsrollen müsst ihr einfach probieren!)  an. Hier gibt es qualitativ hochwertiges Essen, ihr könnt bequem sitzen und werdet freundlich bedient.

Hotelbericht: TS Suites Seminyak (Indonesien – Bali)

Unser Bali Abenteuer startete am 30.08.2017 im stylischen Hotel TS Suites in Seminyak. Wir hätten uns wahrscheinlich kein besseres Hotel für den Anfang aussuchen können. Zentral gelegen, aber trotzdem etwas weiter weg vom ganzen Trubel der Innenstadt. Insgesamt haben wir 3 Nächte hier verbracht, bevor es für uns weiter nach Candidasa ging. Das TS Suites ist super modern gestaltet worden und lässt kaum erahnen, dass es in Seminyak und Umgebung noch oberirdische und ziemlich wild konstruierte Stromleitungen, ursprüngliche Reisplantagen und ärmliche Straßenverkäufer gibt. Und wenn man ganz ehrlich ist… genau DAS ist auch wirklich das Spannende an Bali: der Kontrast zwischen Moderne und Tradition. Aber bevor ich abschweife, kommt jetzt hier meine Review zu unserem Aufenthalt.

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Lage

Das Hotel hat eine sehr gute Lage etwas außerhalb des „Touri“-Zentrums von Seminyak. Bis zum überlaufenen Seminyak Square sind es circa 3 Kilometer. Trotzdem ist man innerhalb weniger Gehminuten mitten im Geschehen und hat viele Shopping Möglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Direkt gegenüber des Hotels befindet sich zudem ein Mini Markt, der praktischerweise rund um die Uhr geöffnet hat. Nachdem wir am Ende unserer Reise ja nochmal nach Seminyak zurückgekehrt sind, aber in einem Hotel (IZE Seminyak) unmittelbar im Zentrum gewohnt haben, können wir sagen, dass sich das Hotel TS Suites für Reisende anbietet, die etwas Abstand vom touristischen Mittelpunkt der Stadt haben möchten. Die Taxifahrten sind zwar super günstig und man kommt für wenig Geld zum anderen Ende der Stadt, aber da es nur eine einzige Hauptverkehrsstraße gibt, kann das schonmal ewig dauern.  Wer also auf der Suche nach den angesagten Hotspots, Cafés und Restaurants ist, sollte sich lieber eine Unterkunft direkt im Zentrum suchen. Dort tummeln sich auch die coolsten Bekleidungsgeschäfte, viele Friseur- und Beautysalons und teure Interior Stores auf einem Fleck.

Wir haben während unseres Aufenthalts auch einmal das kostenlose Strand Shuttle des Hotels genutzt, welches uns innerhalb weniger Minuten direkt zum Double Six Beach gefahren hat. Der Strand an sich ist sehr schön und sauber, die Liegen und Schirme waren für unseren Geschmack jedoch zu teuer. Unserer Meinung nach reicht es vollkommen, wenn man sich einfach ein Handtuch zum Drauflegen mitnimmt und sich die überteuerte Liegen-Gebühr spart.

Hotelanlage

Das Hotel ist wirklich sehr modern und hochwertig ausgestattet. Schon wenn man die Lobby betritt, fällt einem direkt die architektonisch besondere Gestaltung der Decke auf. In dem stylischen Gebäude finden sich insgesamt 155 Zimmer auf 5 Stockwerken.

Neben einem Wellnessbereich, einem Restaurant und einem ziemlich coolen Rooftop-Außenpool bietet das Hotel auch noch kostenloses WLAN in den öffentlichen Bereichen, kostenlose Parkplätze (ohne Service) und ein umfangreiches Frühstücksbuffet an. Gegen Gebühr ist auch die Buchung eines Flughafentransfers möglich, wir empfehlen euch aber in Hinblick auf die Kosten ein Taxi (z.B. Bluebird) zu nehmen.

Zimmer

Die Zimmer des Hotels sind wirklich toll eingerichtet und super modern gestaltet. Uns hat besonders das offene Badezimmer mit der freistehenden Badewanne fasziniert. Designtechnisch gibt’s hier auf jeden Fall einen dicken Pluspunkt! Ebenfalls positiv fanden wir, dass die Minibar kostenlos ist und man jeden Tag diverse Getränke und auch Snacks darin vorfinden konnte. Des Weiteren verfügte unser Zimmer über einen LED-Fernseher, Kaffee-/Teekocher, Klimaanlage, Telefon, Haartrockner, kostenlose Kosmetikartikel, Zimmersafe, Hausschuhe und kostenloses Mineralwasser zum Zähneputzen.

Restaurant + Frühstück

Wir haben direkt am ersten Abend Burger und Pommes im Poolrestaurant gegessen. Das Essen war sehr lecker und die Preise für ein Hotelrestaurant völlig okay. Jeden Morgen zwischen 06:30 Uhr und 10:30 Uhr erwartete uns ein Frühstücksbuffet. Da wir an unserem ersten Morgen im Hotel allerdings verschlafen hatten (18 Stunden Flug sei Dank), konnten wir direkt mal den „All-day-breakfast“ Service in Anspruch nehmen. Im Rahmen dieses Service hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Frühstücksmenüs. Wir entschieden uns für die „American Breakfast“ Variante und bekamen u.a. Baked Beans, Würstchen und Toast serviert. Am nächsten Tag testeten wir dann aber natürlich das Frühstücksbuffet aus. Frisch in Indonesien angekommen, mussten wir uns erstmal zurechtfinden und feststellen, dass die Speisen alle sehr asiatisch angehaucht waren. Zu meinem Glück gab es allerdings auch Waffeln, Pancakes und verschiedene frisch zubereitete Eierspeisen. Flo freute sich über eine große Auswahl an exotischem Obst und diversen Törtchen- und Kuchenkreationen. Auch nach 5 Wochen Indonesien kann ich mich übrigens immer noch nicht mit gebratenen Nudeln und Reis zum Frühstück anfreunden! 😉

Pool

Der Rooftop-Infinity-Pool ist wirklich eine tolle Area, um mal so richtig zu entspannen. Angesagte Musik, bequeme Sonnenliegen, die praktischerweise halb im Wasser stehen, große Lounge Liegen und eine Poolbar direkt vor der Nase – besser geht’s nicht (und schon gar nicht mitten in der Stadt!). Das Einzige, was uns wirklich gestört hat, war der Chlorgehalt des Wassers. Die Schwimmbekleidung hat nach dem Baden so extrem nach Chlor gerochen, das habe ich wirklich noch nie erlebt. Auch nach mehrmaligem Waschen ging der Geruch nicht komplett aus den Sachen raus. Dafür ist der Ausblick über Seminyak einfach gigantisch. Wenn man ganz entspannt im Pool schwimmt, vergisst man relativ schnell, dass man gerade in einem Touristen- und Wohngebiet ist.

Fazit

Das Hotel TS Suites hat uns einen super Start in Bali ermöglicht und konnte uns mit den zahlreichen Annehmlichkeiten durchaus überzeugen. Besonders positiv fanden wir das moderne Design des Hotels und der Zimmer, die kostenlose Minibar und den tollen Rooftop-Infinity-Pool. Wer auf die lauten und überfüllten Straßen von Seminyak verzichten kann, der ist hier bestens aufgehoben. Unweit vom Strand, aber auch in der Nähe von zahlreichen Geschäften und Supermärkten, lässt es sich super ein paar Tage im TS Suites Hotel aushalten.

Hotelbericht: Le Pirate Beach Club (Indonesien – Gili Trawangan)

Ahoi! Während unserer Indonesien Reise durften Flo und ich uns für zwei Tage wie Piraten fühlen. Naja, zumindest fast, würde ich mal sagen. Das Hotel „Le Pirate Beach Club“ hatte uns nämlich eingeladen zwei Nächte dort zu verbringen und es uns getreu dem Motto “Simple luxury for the adventurous traveller”, so richtig gut gehen zu lassen. Schon vor unserer Abreise aus Deutschland stöberte ich stundenlang auf dem Instagram Feed der Unterkunft und war ganz verliebt in die hübschen weiß-türkisenen Häuschen mit bequemen Hängematten auf der Veranda und waschechten Palmen drumherum. Viel paradiesischer kann ein Ort wohl kaum aussehen, oder?

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Die Lage und Anreise

Der Le Pirate Beach Club liegt auf der größten der drei Gili Inseln, nämlich auf Gili Trawangan. Die Überfahrt von Bali aus ist nicht ganz so einfach zu organisieren, wie man denken könnte. Wir haben wirklich einige Stunden damit verbracht, ein Fährunternehmen zu finden, welches nicht ausschließlich schlechte bis durchschnittliche Bewertungen im Internet hat.  Letztendlich haben wir uns für Gili Getaway entschieden und waren sehr zufrieden mit der Abwicklung und dem Transport. Der Transfer kostet ungefähr 200 Euro und man kann sich sogar (kostenlos) am Hotel abholen lassen und wird direkt zum Hafen gefahren. Die Bezahlung der Speedboat Tickets erfolgt im Voraus über Paypal. Ich empfehle euch wirklich, die Tickets für eure Überfahrt auf die Gili Inseln und auch für die Rückfahrt nach Bali schon vorab online zu kaufen.  Wir sind von Serangan Harbour aus gestartet und nach ca. zweieinhalb Stunden ist man dann schon am Hafen von Gili Trawangan angekommen und kann sich auf zum Hotel machen. Denkt nur immer daran: Auf den Gilis gibt es keine motorisierten Fortbewegungsmittel. Entweder müsst ihr zu Fuß laufen, euch ein Fahrrad ausleihen oder mit einem Cidomo (Pferdetaxi) fahren. Viele Touristen meiden die „Taxis“ allerdings, da die Pferde oft sehr dehydriert und gebrechlich wirken und die Fahrtickets völlig überteuert sind.

Das Konzept

Viele Reisende denken, dass man auf Gili Trawangan nur Party machen kann und nirgendwo seine Ruhe findet. Unserer Meinung nach stimmt das aber überhaupt nicht. Spätestens als wir unser kleines Häuschen im Le Pirate Beach Club bezogen haben, konnten wir so richtig entspannen. Fernab von all dem Trubel und mitten im Paradies lässt es sich eben doch ziemlich gut aushalten. Dazu trägt natürlich auch das Personal des Hotels einiges bei. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und fühlten uns mehr als nur willkommen. Es war so, als wenn man zu guten Freunden zurückkehrt. Und das sage ich, obwohl wir noch nie zuvor dort Urlaub gemacht haben. Die balinesische Bevölkerung ist aber generell  sehr herzlich und alle tragen immer ein Lächeln auf den Lippen. Reisende werden sehr zuvorkommend behandelt und es wird ständig versucht, die Gastfreundschaft durch kleine Gesten zu zeigen. Nach unserer Ankunft am Hotel haben wir zum Beispiel erstmal eine „Treasure Island Map“ von Gili Trawangan überreicht bekommen, sodass wir nicht ganz orientierungslos über die Insel irren müssen.

Der Le Pirate Beach Club ist übrigens ein sogenanntes „eco friendly“ Hotel, was bedeutet, dass hier besonders auf die Umwelt und auf Nachhaltigkeit geachtet wird. Da in den Häusern Plastikflaschen nicht gerne gesehen sind, stehen Glasflaschen bereit, die man sich an der Hotelbar den ganzen Tag kostenlos mit frischem Trinkwasser auffüllen lassen kann. Die Idee dahinter fanden wir klasse, allerdings ist das ganze natürlich nicht so hygienisch wie mit verschlossenen Plastikflaschen. Die Unterkünfte sind sehr einfach gehalten und man darf keinen großen Luxus erwarten, aber da wir sowieso den ganzen Tag draußen verbracht haben, war uns das nicht besonders wichtig. Das Hotel verfügt übrigens auch über zwei kleine Pools und ein Outdoor-Kino. Den Pool haben wir gerne genutzt, da man am Strandabschnitt direkt vor dem Hotel aufgrund eines großen Korallenriffes nicht schwimmen kann. Wer lieber im Meer baden möchte anstatt im Pool, kann sich einfach auf eines der Fahrräder schwingen, die man sich gegen eine kleine Gebühr im Hotel ausleihen kann, und fährt zum nahegelegenen Beach. Dort lässt es sich übrigens super schnorcheln und tauchen und man kann der Schildkrötenaufzucht-Station einen Besuch abstatten.

„WE ARE NOMADS
WE ARE PIONEERS
WE ARE RULE BREAKERS
WE CHASE SUNSETS
WE MAKE STORIES
WE THRIVE FOR ADVENTURE
WE ARE PIRATES“

(Quelle: lepirate.com)

Die Hotelanlage

Die Hotelanlage ist wirklich sehr liebevoll gestaltet und die Mitarbeiter waren permanent damit beschäftigt die Palmen zurechtschneiden, die Blumen zu pflegen und die Bodenplatten vom Sand zu befreien. Auch der Pool war immer sauber und zu meiner großen Freude nur mit sehr wenig Chlor versetzt, was in Indonesien anscheinend nicht selbstverständlich ist. Die Liegen und Schirme am Pool waren ebenfalls in einem guten Zustand und auch die Möbel im Restaurant.

Was uns wirklich gestört hat, war die extreme Lautstärke eines Restaurants, welches bis tief in die Nacht sehr laute Techno Musik abgespielt hat. Wir hatten tatsächlich das Gefühl, dass die Musikanlage in unserem Zimmer neben dem Bett stehen würde und ich habe logischerweise kein Auge zugetan. Nichtmal meine Ohropax wollten mir beim Einschlafen helfen und so konnte ich nur beten, dass die Musik irgendwann endlich ausgeschaltet wird (was dann um circa 03:30 Uhr der Fall war).

Die Zimmer

Es gibt ingesamt 3 „Bunk rooms“ (Schlafkabinen) für drei Personen, vier „Beach Boxes“ mit Doppelbetten, zehn sogenannte“Sweets“ mit Doppelbetten und kleiner Veranda, vier „Sweets“ mit Meer-/Strandblick, zwei „Mega Sweets“ mit einem Schlafzimmer, einem Badezimmer und einem offenen Wohnzimmer und eine „Family Mega Sweet“ mit zwei Schlafzimmern, 2 Badezimmern und einem offenen Wohnzimmer.

Wir waren in einem „Sweet beach view“ untergebracht und es war auf jeden Fall ein abenteuerlicher Aufenthalt. Die kleinen Häuschen verfügen über einen Ventilator, eine Klimaanlage, ein privates „Freiluft“-Badezimmer, einen kleinen Safe und natürlich auch Wifi. Die Zimmer sind wirklich sehr sehr klein und es war schade, dass man kaum Platz hatte den Koffer irgendwo unterzubringen. Unter den Betten standen zwar kleine Körbchen als Ersatz für einen Kleiderschrank, aber unserer Meinung nach war das trotzdem noch zu wenig Stauraum. Klar, das Hotel ist für Backpacker und Abenteurer gedacht und das muss man bei der Bewertung auch im Hinterkopf behalten. Was uns wirklich herausgefordert hat, war das Bad. Es ist eine tolle Erfahrung unter freiem Himmel duschen zu können, aber man teilt sich das Bad natürlich auch mit (echt großen!!!!) Spinnen und vielen, vielen, vielen Ameisen. Der Toilettengang wird also zur Mutprobe und man kann nur hoffen, dass sich nicht gerade eine Horde Krabbeltierchen auf den Weg durchs Badezimmer macht. Handtücher werden vom Hotel gestellt (ein großes Handtuch pro Person) und auf Nachfrage bekommt man auch Poolhandtücher. Die Zimmerreinigung erfolgt übrigens nicht automatisch, sondern man muss seinen Schlüssel an der Rezeption abgeben und um Reinigung des Zimmers bitten.

Das Essen

Das Essen im Le Pirate Beach Club ist wirklich gut, aber die Portionen dürften gerne etwas größer sein. Viele Touristen gehen dort essen, obwohl sie nicht im Hotel wohnen. Das spricht meiner Meinung nach sehr für das Restaurant. Das Frühstück ist im Übernachtungspreis enthalten und man kann sich ein Gericht aus einer großen Karte aussuchen. Obstsalat und Getränke gibt es zusätzlich so viel, wie man möchte. Das Mittag- und Abendessen ist auch echt lecker und die Preise sind für einen Touristen-Hotspot vollkommen in Ordnung.

Fazit

Der Aufenthalt im Le Pirate Beach Club hat uns gut gefallen, auch wenn es uns reicht, einmal dort gewesen zu sein. Das wirklich extrem kleine Zimmer und das Freiluftbad, sowie die sehr laute Musik des benachbarten Restaurants haben uns leider nicht überzeugen können. Das Hotel ist optimal für Backpacker und Abenteuersuchende geeignet und wir können jedem nur empfehlen, zumindest eine Nacht im Le Pirate zu verbringen, wenn man eh auf Gili Trawangan unterwegs ist. Die Erfahrung ist es wirklich wert und wir fanden das Konzept des Hotels ziemlich cool. Wer Luxus sucht, ist hier falsch, aber das sollte einem vorher bewusst sein, wenn man sich für eine Backpacker-Anlage entscheidet.

Hotelbericht: Aston Sunset Beach Resort (Indonesien – Gili Trawangan)

Nun sind wir doch tatsächlich schon wieder einige Tage zurück in Deutschland und haben das wunderschöne Bali, die Gilis und auch Dubai hinter uns gelassen. Während unserer Reise waren wir insgesamt 12 Tage auf Gili Trawangan und 10 Tage davon im Aston Sunset Beach Resort an der Westküste der Insel. Im Vorfeld haben wir oft zu hören bekommen, dass es sich nicht lohnen würde, so eine lange Zeit auf den Gili Inseln zu „verschwenden“, da es dort langweilig und dreckig sein soll. Wir haben diese „unschönen“ Plätze (und die Langeweile!) vergeblich gesucht, denn die Gilis waren und sind für uns wirklich ein kleines Paradies.  Am liebsten wären wir tatsächlich noch ein paar Tage länger geblieben, aber es zog uns nach Bali zurück und wir mussten die kleinen Koralleninseln leider verlassen. Dass wir uns so wohlgefühlt haben, lag sicherlich auch an unserer schönen Unterkunft, die uns jeglichen Komfort geboten hat, den man sich wünschen kann.

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Die Umgebung

Das Aston Sunset Beach Resort ist ein sehr modernes Hotel mit einer wunderschönen und gepflegten Anlage. Man erreicht das Resort sehr schnell und unkompliziert vom Hafen aus (ca. 20 Minuten mit dem Fahrrad). Die Überfahrt von Bali aus mit dem Speedboat vom Serangan Harbor dauert ca. 2,5 Stunden und von Padang Bai Harbor ca. 2 Stunden. Wir haben uns gezielt für diese Unterkunft entschieden, da die Westküste fernab vom Party-Trubel an der Ostküste liegt und man trotzdem innerhalb kürzester Zeit mitten im Geschehen sein kann, wenn man das denn möchte. Es gibt nämlich einige Verbindungsstraßen, die einmal quer über die Insel führen und einen (mit dem Fahrrad) innerhalb von wenigen Minuten zu den Hotspots der Insel bringen. Ihr fragt euch bestimmt schon, warum ich immer von Fahrrädern spreche und nie Taxis oder Busse erwähne… Auf den Gilis gibt es keinen motorisierten Verkehr! Richtig gelesen. Man geht zu Fuß, nimmt das Fahrrad oder fährt mit einem der (umstrittenen) Cidomos oder auch  „Pferdetaxis“ genannt. Diese „Taxis“ sind allerdings sehr teuer und die Pferde in keinem guten Zustand.

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*Werbung/Ad* ||| Heute sind wir schon eine Woche auf Gili Trawangan 🌴 Ich sag's euch, es ist wunderschön hier und ich habe noch nie so tolle Sonnenuntergänge gesehen ☀️🌿 Wir haben unser Hotel @astonsunsetbeachresort an der Westküste der Insel. An der Ostküste ist es durch die Partyszene eher laut und es herrscht viel Trubel 😊 Zum ansehen vielleicht ganz nett, aber ich habe dann nachts doch lieber meine Ruhe und tagsüber viel Natur und einen schönen Strand um mich herum 👍🏻☺️ Sagt mal, wie alt seid ihr eigentlich alle???? 💗 ___________________________________________ #astonsunsetbeachresort #gilitrawangan #werbung #sponsored #ad #blogger_de #kissinfashion #americanstyle #fashionlove #styleinspiration #styleblogger #stylegram #girlswear #highlighter #tumblrgirls #pinterest #streetlook #prettylittleiiinspo #cybercorner

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Die Lage

Das Hotel ist bei vielen Reisenden  für seine tolle Lage bekannt, wenn es um Sonnenuntergänge geht. Besucher von der ganzen Insel kommen dorthin, um sich die „stunning sunsets“ anzusehen. Und was natürlich auch nicht fehlen darf, ist ein Erinnerungsfoto mit den wohl berühmtesten Schaukeln, die ich kenne. Wenn man die Gili Inseln googelt, wird einem meist zuerst das typische Schaukel-Motiv bei Sonnenuntergang angezeigt. Die Kulisse ist aber auch wirklich wunderschön und ich habe mich direkt in dieses bezaubernde Plätzchen Erde verliebt.

Wer die Gilis besucht, muss wissen, dass es sich um Koralleninseln handelt. Viele Reisende sind enttäuscht, dass sie an einigen Stellen nicht ins Wasser können, um schwimmen oder schnorcheln zu gehen. Auch auf Gili Trawangan sucht man Badestellen, bei welchen man wirklich ohne Probleme barfuß ins Meer laufen und getrost auf die Badeschuhe verzichten kann, eher vergeblich. Unser Rat ist deswegen: Nehmt euch Badeschuhe mit! Die Korallen, Steine und Muscheln sind wirklich scharf und man verletzt sich sehr schnell. Tauch-Fans kommen auf Gili Trawangan auf jeden Fall nicht zu kurz, denn mit Shark Point, Coral Fan Garden und Manta Point hat man die drei besten Tauchseiten direkt vor Ort.

Die Zimmer

Bei unserem Zimmer handelte es sich um ein 29m² großes Superior Zimmer mit privatem Balkon und Pool- bzw. Gartenblick. Insgesamt gibt es im Hotel 74 Zimmer dieser Kategorie, welche entweder mit einem Kingsize-Bett oder mit Twin-Betten ausgestattet sind. Die Superior Zimmer liegen im Erdgeschoss und dem ersten Stockwerk und verfügen über eine Regendusche, Klimaanlage, Kühlschrank, Fernseher, kostenloses Mineralwasser, Aufdeckservice, Hausschuhe, Telefon, Haartrockner, Safe,  Wasserkocher für Kaffee/Tee sowie WLAN. Im Preis ist das tägliche Frühstücksbuffet inkludiert, welches wirklich eine große Auswahl bietet.

Neben den Superior Zimmern gibt es auch noch die sogenannten Deluxe Rooms, die mit 31m² etwas größer sind und alle im ersten Stockwerk liegen. Außerdem bietet das Hotel auch noch 10 One Bedroom Villas an, die mit 60m² Wohnfläche deutlich mehr Platz bieten und außerdem über einen privaten Pool verfügen. Wir waren mit unserem Superior Zimmer jedoch vollends zufrieden und hätten gar nicht mehr Platz benötigt, da wir sowieso die meiste Zeit des Tages draußen unterwegs waren und die Zeit am Pool und am Strand genossen haben.

Sunset Grill and Bar + Frühstücksbuffet

Wir haben nicht jeden Abend im Hotel gegessen, sondern sind lieber rüber zur Ostküste gelaufen/mit dem Fahrrad gefahren, um uns in den Warungs oder den zahlreichen Restaurants durch alle Köstlichkeiten der balinesichen/indonesischen Küche probieren zu können. Insgesamt sind wir drei Mal in der Sunset Grill and Bar essen gegangen und waren jedes Mal sehr zufrieden. Das Essen reicht von typisch indonesischer Küche bishin zu westlichen Dauerbrennern, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Uns hat die Möglichkeit, bei Sonnenuntergang draußen unter freiem Himmel zu essen, echt begeistert.  Besonders gefreut haben wir uns auch, dass wir an unserem erstem Abend im Hotel an einem großen Barbecue Buffet teilnehmen konnten.

Das Frühstück war, wie schon erwähnt, stets sehr reichhaltig und wir sind keinen Morgen hungrig in den Tag gestartet. Es gab eine große Auswahl an indonesischen Speisen, eine kleine Brottheke, ein Kuchenbuffet, diverse Salate, Obst und ein paar Sorten Müsli und Cornflakes. Besonders lecker fanden wir auch die Eierspeisen, sodass wir uns eigentlich jeden Morgen ein Omelett bestellt haben. Vergeblich gesucht haben wir Wurst, Käse und Brotaufstriche wie Nutella oder Honig. Das ist aber nicht alleine ein Problem auf den Gili Inseln. Auch auf Bali haben wir keine deutschen/europäischen Frühstücksklassiker finden können.

Der Swimming Pool

Was uns im Aston Sunset Beach Resort besonders gut gefallen hat, war die große Poollandschaft mit einem großen Becken und einem höher gelegenen kleineren Pool. Von 7 Uhr morgens bis 19 Uhr abends konnte man sich hier wunderbar entspannen und braun werden. Für die Versorgung mit kalten Getränken und Essen war die Taman Gili Pool Bar zuständig.  Direkt im Swimming Pool wurden hier täglich von 10-19 Uhr leckere Drinks  und Snacks serviert. Es gab zudem auch ausreichend Liegen und Bänke und auch Schattenplätze (dank den vielen Palmen und Sträuchern).

Stylist Spa

Damit ich auch auf Gili Trawangan nicht auf meine neu gewonne Liebe zu Spa-Besuchen verzichten musste, war ich mehr als froh, dass unser Hotel über ein eigenes Spa verfügt hat. Täglich von 9 Uhr morgens bis 21 Uhr abends konnte man sich hier rundherum verwöhnen lassen. Egal ob Massagen, Peelings oder Haarmasken, alles wurde zu fairen Preisen angeboten.  Ich werde euch in einem weiteren Blogpost aber speziell nochmal etwas zu Spa-Besuchen in Indonesien erzählen und euch die besten Adressen nennen, wenn ihr euch während eurer Reise auch mal eine Massage, eine Pediküre oder eine Extraportion Haarpflege gönnen wollt. Flo und ich durften auf jeden Fall eine 60-minütige Massage genießen und es war wirklich ein Traum. Ich habe noch nirgends so eine gute Massage bekommen!

Fazit

Ihr merkt schon, uns hat der Aufenthalt im Aston Sunset Beach Resort wirklich gut gefallen und wir können euch das Hotel wärmstens empfehlen, wenn ihr auch mal vorhabt, auf die Gilis zu reisen. Einzig und alleine die Fahrräder, die man sich beim Hotel kostenlos ausleihen kann, benötigen mal eine Generalüberholung (aber dafür sind sie eben auch kostenlos) und die Auswahl an Brotbelag beim Frühstücksbuffet dürfte gerne etwas üppiger sein. Ansonsten konnte uns das Hotel wirklich auf ganzer Linie überzeugen. Die Poollandschaft ist sehr gepflegt und weitläufig, das Essen ist ebenfalls sehr gut und auch das Zimmer bot alle Annehmlichkeiten, die man für einen zehntägigen Aufenthalt an einem Ort benötigt.

Indonesien (Bali) Urlaub: Wo und wann buchen? Kosten? Flüge?

Euer Interesse an unserer Indonesien/Bali Reise scheint von Tag zu Tag zuzunehmen. Nicht nur via E-Mail, sondern auch bei Instagram und Facebook erreichen mich ständig Fragen zu unserer Urlaubsplanung. Da es sich um eine Individual- und nicht um eine Pauschalreise handelt, kann ich euch natürlich ziemlich viele Informationen liefern. Deswegen habe ich mir die am häufigsten gestellten Fragen notiert und werde sie in diesem Blogpost beantworten. Wo und wann habt ihr euren Urlaub gebucht? Mit welchen Kosten muss man rechnen? Was für ein Budget habt ihr eingeplant? Wo bucht man am besten die Flüge?

Unsere Bali Reise haben wir natürlich nicht mal eben so nebenbei gebucht. Das Raussuchen von Hotels, Flügen & Co. hat ungelogen mehrere Monate gedauert. Zwar findet man online relativ schnell Angebote, die verlockend klingen, aber es gibt einfach  so super viele Aspekte, auf die man achten muss. Damit meine ich nicht nur die Bewertung der Unterkunft im Hinblick auf Sauberkeit und Essen, nein. Zudem solltet ihr auch daran denken, dass Stern nicht gleich Stern ist.

Bevor ihr ein Hotel bucht, solltet ihr euch folgende Fragen stellen:

  • Möchte ich ein Hotel in Strandnähe oder wähle ich ein Hotel etwas weiter außerhalb und nehme ggf. etwas höhere Fahrtkosten (z.B. ins Zentrum) in Kauf?
  • Suche ich Entspannung und ein Hotel mit vielen Angeboten, wie zum Beispiel einem großen Wellnessbereich oder möchte ich einen Aktivurlaub machen und „nutze“ die Unterkunft nur zum schlafen?
  • Reise ich mit oder ohne Kinder und ist es  mir wichtig ein kinderfreundliches Hotel zu buchen bzw. möchte ich einen Aufenthalt in einem Erwachsenenhotel verbringen?
  • Möchte ich beim Essen flexibel bleiben und eventuell nur Frühstück im Hotel einnehmen oder möchte ich das Rundum-sorglos-Paket buchen und entscheide mich für einen All Inclusive Urlaub?
  • Welche Standards sind mir in einem Hotel wichtig (Kostenloses WLAN, Wäscheservice, etc.) und auf was kann ich auch gut verzichten?

Auch wir haben uns diese Fragen natürlich vor der Buchung der Unterkünfte gestellt und haben letztendlich genau die Hotels gefunden, die perfekt zu unseren Vorstellungen passten.  Es war uns wichtig, dass die Hotels einen gewissen Komfort bieten, möglichst zentral gelegen sind, ein gutes Frühstücksbuffet anbieten und kostenloses WLAN zur Verfügung steht. Bei einer 5-wöchigen Reise haben wir uns für einen Mix aus Entspannungs- und Aktivurlaub entschieden. Deswegen hatten alle unsere Hotels zwar einen  großen Pool und ein tolles Spa Center, aber trotzdem gab es in der Umgebung auch viele Möglichkeiten für Unternehmungen. Ich bin nämlich eigentlich eher ein „Meer“-Fan und verbringe die Tage am liebsten am Strand und nicht am Hotelpool.

Wo bucht man am besten die Hotels?

Wir haben unsere Unterkünfte alle bei Expedia gebucht. Dort konnten wir die besten Angebote finden und haben einige gute Rabatte bekommen. Letztendlich könnt ihr eure Individualreise aber natürlich auch bei jedem anderen Reiseportal buchen. Übrigens wurde mir auch häufig die Frage gestellt, ob wir uns auch im Reisebüro nach Unterkünften und Flügen erkundigt haben. Ja, das haben wir getan, aber letztendlich war es für uns günstiger, dass wir alles selbst rausgesucht haben.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dass ihr euch eure Schlafplätze zum Beispiel bei Airbnb sucht. Wir hatten tatsächlich zunächst vor, mit einem Rucksack durch Bali zu reisen und ausschließlich in privaten Unterkünften zu übernachten. Leider waren viele der schönen Zimmer und Häuser schon ausgebucht, obwohl wir schon relativ früh angefangen haben, danach zu suchen. Außerdem waren wir auch ein bisschen ängstlich, uns nur für den Anfang und für das Ende des Urlaubs eine Unterkunft zu buchen und den Rest spontan vor Ort zu organisieren, da es sich ja für uns beide um unsere erste mehrwöchige Fernreise handelt. Der Plan mit dem Rucksack steht aber noch und wir überlegen als nächstes durch Südamerika oder Australien zu reisen.

Wo bucht man am besten die Flüge?

Zunächst mal solltet ihr euch im Klaren darüber sein, dass der Preis für die Flüge günstiger wird, wenn ihr in Hinblick auf den Ablughafen und vielleicht sogar den Abflugtag möglichst flexibel seid. Für Flo und mich war klar, dass wir von Frankfurt am Main abfliegen wollen, da die Reisezeit nach Bali eh schon lang genug ist und wir nicht noch stundenlang zu einem anderen Flughafen fahren wollten, um eventuell ein paar Euro zu sparen. Wenn ihr da anders tickt als wir, könnt ihr aber bestimmt das ein oder andere Schnäppchen machen. Jedoch müsst ihr auch immer darauf achten, wie viele Zwischenstops eure Flugverbindung hat. Wir sind zum Beispiel sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug nur ein einziges Mal in Dubai umgestiegen. Auf dem Rückflug haben wir das ja dann letztendlich auch als Anlass dafür genommen, noch ein paar Tage in Dubai zu bleiben.

Günstige Flüge könnt ihr u. a. bei der Flugsuchmaschine Skyscanner finden. Dort haben wir auch das ein oder andere Mal geschaut und uns dann letztendlich für Emirates entschieden. Das ist bei Weitem natürlich nicht die günstigste Airline, aber da es sich um unseren ersten Langstreckenflug handelte, wollten wir uns dieses besondere Erlebnis einmal gönnen. Neben Skyscanner gibt es noch zahlreiche andere Flugsuchmaschinen und wenn man sich ein paar Stunden damit beschäftigt, kann man tolle Angebote ausfindig machen.

Tipp: Ihr solltet darauf achten, dass ihr bei Flügen mit einem Stop möglichst mit der gleichen Airline weiterfliegt und dass ihr bis zu eurem Anschlussflug ein Zeitfenster habt, was euch nicht in Panik verfallen lässt. Denkt immer daran, dass ihr auch bei einem Anschlussflug komplett neu einchecken müsst, wenn ihr mit einer anderen Airline weiterfliegt. Euer Gepäck wird dann nicht automatisch in die nächste Maschine weitergeleitet. Ist das Zeitfenster zwischen den Flügen also zu knapp, könnte es sein, dass ihr euren Anschlussflug verpasst. Wir hatten auf dem Hinflug knapp zwei Stunden Zeit, die wir aber ganz entspannt am Airport in Dubai verbringen konnten, da wir wie gesagt, auf allen Strecken  mit Emirates geflogen sind.

Wann bucht man am besten die Unterkünfte/Flüge?

Diese Frage ist einfach zu beantworten: so früh wie möglich! Ich dachte, dass Flo und ich mit unserer Reiseplanung schon relativ früh dran sind, aber falsch gedacht. Meiner Erfahrung nach, sollte man bei mehrwöchigen Fernreisen nicht auf tolle Last Minute Angebote hoffen. Bali ist für viele Menschen ein Traumreiseziel und besonders bei Backpackern sehr beliebt. Die Unterkünfte sind also rar und heißbegehrt. Mindestens genauso verhält es sich mit den Flügen. Die besten Flugzeiten zu den attraktivsten Preisen sind natürlich als erstes ausgebucht und man muss ziemlich schnell sein, um gute Angebote zu finden. Nachdem wir die für uns besten Angebote gefunden hatten, haben wir nicht lange gezögert und gebucht. Gut so, denn kurz danach waren die von uns gebuchten Flüge bereits restlos ausgebucht. Mit den Hotels war es übrigens genauso. Hier spielte allerdings auch die Preisentwicklung eine große Rolle. Man konnte quasi zusehen, wie die Preise von Tag zu Tag anstiegen. Hier spielen Angebot und Nachfrage also wirklich eine große Rolle.

Wie viel kostet ein Urlaub auf Bali?

Eine Fernreise ist nie „billig“ und ihr werdet einen mehrwöchigen Bali Urlaub nur schwer zum Schnäppchentarif buchen können. Zumindest gilt diese Aussage, wenn ihr in Hotels mit gewissen Standards unterkommen möchtet und nicht nur nach dem günstigsten Preis schaut. Wer die Flüge relativ früh bucht, sehr flexibel ist, was den Abflugort und die Abflugzeit betrifft und eventuell sogar mehrere Zwischenstops in Kauf nimmt, wird auf jeden Fall einen preiswerten Flug finden. Statt in Hotels könnt ihr natürlich auch in tollen Privatunterkünften schlafen, die ihr zum Beispiel über Airbnb findet. Auch hier lassen sich echte Preisknaller ergattern, die euch einen Traumurlaub zu super Preisen ermöglichen.

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Ich hoffe, dass euch meine Tipps weiterhelfen konnten, euch im Buchungs-Dschungel ein bisschen besser zurechtzufinden. Natürlich freue ich mich sehr, wenn ich euch für eine Indonesien bzw. Bali Reise begeistern konnte und ihr einige meiner Tipps vielleicht sogar direkt umsetzen könnt.

Wo bucht ihr immer eure Reisen?

Und was ist euer nächstes Reiseziel?

Indonesien (Bali) Reiseapotheke

Nun sind wir schon einige Zeit auf Bali unterwegs und ich habe euch schon zahlreiche Inspirationen auf meinem Instagram Feed, in meinen Instagram Stories und bei Snapchat gezeigt. Mich erreichen zudem jeden Tag einige Fragen zu unserer Reise und ob ich nicht einige Artikel darüber auf meinem Blog veröffentlichen möchte. Ich habe mir also die häufigsten Fragen notiert und werde sie nach und nach „abarbeiten“. Heute starte ich mit einem ziemlich wichtigen Thema, welches für eure Reiseplanung besonders wichtig ist: die Reiseapotheke. Natürlich ersetzt dieser Artikel nicht den Gang zu einem Arzt und ihr solltet vor Reiseantritt unbedingt mal im für euch zuständigen Tropeninstitut vorbeischauen. Das haben wir auch getan und uns direkt vor Ort u.a. gegen Tollwut und Typhus  impfen lassen. Außerdem gab es auch noch ein paar Ratschläge zu Malaria Prophylaxe & Co. mit auf den Weg. Denkt bitte auch immer daran, dass dieser Blogpost nicht eure persönlichen Vorerkrankungen berücksichtigt und auch nicht alle eventuell bestehenden Unverträglichkeiten abdeckt. Ich möchte euch einfach nur gerne zeigen, was wir alles eingepackt haben und euch auf diesem Weg eine Inspiration für eure Reiseapotheke für den ersten bzw. nächsten Indonesien Urlaub bieten. Da wir in der Kürze der Zeit nicht ganz Indonesien bereisen (können) und auf unserer Reiseroute stets viele gute Krankenhäuser und Ärzte in unserer Nähe haben, haben wir natürlich auch anders gepackt, als wenn wir uns an Orte begeben hätten, wo die fachkundige medizinische Versorgung eventuell sogar überhaupt nicht gegeben ist.

Viele werden jetzt denken: „Wofür brauche ich denn überhaupt so eine große Reiseapotheke, wenn es vor Ort doch überall Apotheken gibt?!“. Ja, es gibt tatsächlich viele Apotheken, „apothek“, auf Bali, aber ob man genau die gleichen Wirkstoffe, wie daheim bekommt, ist natürlich nicht immer garantiert. Außerdem kann es natürlich auch sein, dass der Apotheker euch einfach nicht versteht und nicht genau weiß, welches Medikament ihr haben möchtet bzw. benötigt. Für den  ersten Notfall ist es also gar nicht so verkehrt, wenn ihr ein paar Sachen dabeihabt, um euch zum Beispiel bei einer Erkältung (Klimaanlagen und Co. lassen grüßen) erstmal selbst zu helfen. Trotzdem ist es natürlich wahnsinnig wichtig, dass ihr eure Symptome und den Krankheitsverlauf genau im Auge behaltet, denn Fieber heißt nicht immer „Grippe“. Dahinter kann sich u.a. auch Malaria oder Denguefieber verbergen.

In der nachfolgenden Tabelle habe ich euch die Medikamente zusammengestellt, die wir auf jeden Fall mit in den Urlaub nehmen.

[table id=Reiseapotheke_Medikamente /]

Zudem kann ich euch ein Fieberthermometer empfehlen.

Außerdem haben wir bei unserem Beratungsgespräch im Tropeninstitut ein verschreibungspflichtiges (und angeblich gut verträgliches) Medikament zur Malaria Behandlung verschrieben bekommen, welches wir zur Vorsicht mitnehmen sollen. Falls sich also jemand von uns beiden infiziert, können wir nach Abklärung mit einem ortsansässigen Krankenhaus direkt mit der Behandlung beginnen.

Falls ihr nicht so eine umfangreiche Reiseapotheke mitnehmen möchtet, solltet ihr aber auf jeden Fall immer ein Medikament bei

  • Durchfall (z.B. Immodium),
  • Übelkeit (z.B. Ratiopharm Reisetabletten),
  • Schmerzen (z.B. Ibuprofen),
  • Fieber (z.B. Paracetamol)
  • sowie ein Repellent zur Malaria Prophylaxe (z.B. NoBite)

im Gepäck dabei haben. Des Weiteren ist ein guter Sonnenschutz (z.B. Australian Gold oder Lancaster) wirklich super wichtig und sollte auf keinen Fall in eurem Koffer oder Rucksack fehlen. Je nachdem wo ihr auf Bali übernachtet, ist es auch ratsam ein Moskitonetz mitzunehmen. Gerade in kleineren und eventuell etwas abgelegenen Privatunterkünften ist es nicht immer garantiert, dass Netze angebracht wurden.

Was packt ihr immer in eure Reiseapotheke?

Oder kauft ihr alles vor Ort, wenn ihr Medikamente benötigt?

Bali: Was kommt alles in den Koffer? Meine Packliste

Ihr glaubt gar nicht, wie lange ich mich damit befasst habe, was alles nach Bali mitkommt bzw. mit muss und was ich getrost daheim lassen kann. Stunden über Stunden habe ich mir Gedanken gemacht, was wir alles an Kosmetika und Medikamenten mitnehmen sollten und welche Kleidung wohl am besten geeignet ist. Klar, in Indonesien ist es sehr warm und ein dicker Strickpullover muss nicht mit auf Reisen kommen, aber bei Trekking-Kleidung, Bikinis und Sommerkleidern sieht das schon wieder ganz anders aus. Flo und ich haben zudem ewig lange überlegt, welche Objektive, wie viele Speicherkarten und ob wir eventuell sogar eine Drohne mitnehmen wollen. Dann gab es da noch das Problem mit den Koffern. Ein „Standardkoffer“ reicht für einen fünfwöchigen Auslandsaufenthalt definitiv nicht aus und einen großen Wanderrucksack mit 50 oder 60 Litern besitzen wir auch nicht. Letztendlich haben wir uns dafür entschieden, uns größere Koffer zu kaufen, aber dazu später mehr.

Kleidung & Schuhe

  • Unterwäsche
  • Tops, T-Shirts
  • kurze Hosen und ggf. lange Hosen
  • Kleider und Röcke
  • Bluse, Cardigan, Tunika
  • Sarong
  • Socken
  • Allwetterjacke

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Badebekleidung

  • Bikinis, Badeanzüge
  • Badehosen

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Schuhe & Accessoires

  • Sandalen, Flip Flops
  • Trekking-/Wanderschuhe, Turnschuhe
  • Sonnenhut, Baseball-Cap
  • Sonnenbrille

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Drogerie- & Stylingprodukte

  • Zahnpasta, Zahnbürste, Zahnseide und Mundspülung
  • Shampoo, Haarspülung, Duschgel
  • (Hand-) Desinfektionsgel
  • Taschentücher
  • Reisewaschmittel
  • Hygieneartikel für Frauen (Tampons, Binden & Co.)
  • Sonnenschutzmittel (für Körper und Gesicht)
  • After-Sun Produkte
  • Rasierer und Rasiergel
  • Tagescreme
  • Deodorant
  • Haarspray
  • Abschminktücher und Gesichtswaschgel
  • Wattepads, Q-Tips
  • Haarbürste, Tange Teezer und Zopfgummis
  • Glätteisen
  • Make-up

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Medikamente aka Reiseapotheke

Eine vollständige Liste unserer Reiseapotheke findet ihr ab dem 24.09. in meinem Post „Indonesien (Bali) Reiseapotheke„. Standardmäßig solltet ihr aber folgende Medikamente mitnehmen:

  • Schmerztabletten (z.B. Ibuprofen)
  • Fiebersenker (z.B. Paracetamol)
  • Medikamente gegen Durchfall (z.B. Loperamid, Perenterol, etc.)
  • Pflaster
  • Fieberthermometer
  • Repellent (z.B. NoBite mit 50% DEET; bestenfalls für den Körper und für die Kleidung)

Papiere & Unterlagen

  • Personalausweis
  • Reisepass
  • Kredit- und EC-Karte
  • Bargeld (Euro, IDR, Dollar)
  • Internationaler Führerschein
  • Krankenversichertenkarte
  • Impfausweis
  • Kopien aller wichtigen Unterlagen
  • Informationen über eure Unterkünfte und Flüge

Technik

  • Spiegelreflexkamera inkl. Zubehör (Ersatzakkus, Ladekabel, Speicherkarte(n), ggf. Mikrofon, Stativ)
  • GoPro inkl. Zubehör
  • Handy und Ladegerät
  • e-Reader (Kindle Paperwhite)
  • Selfie-Stick
  • Drohne
  • Powerbank
  • Laptop inkl. Zubehör
  • Kopfhörer

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Koffer oder Rucksack?

Diese Frage haben Flo und ich uns wirklich oft gestellt. Ein Rucksack bietet mehr „Freiheit“ und kann ganz einfach überall mit hin genommen werden, ist jedoch auf Dauer sehr schwer. Ein 50-60 Liter Rucksack muss es für 5 Wochen schon sein, jedoch soll ein Erwachsener nicht mehr als 1/3 des eigenen Körpergewichts tragen und das ist schon eher die Obergrenze. Ein Koffer darf hingegen bei so einem langen Aufenthalt bis zu 30 Kilogramm wiegen. Nach langem Hin und Her haben wir uns dann dafür entschieden, zwei große 138 Liter Koffer mit nach Bali zu nehmen. Bei Karstadt im Onlineshop konnten wir dank einer Rabattaktion zwei tolle Samsonite Koffer sehr viel günstiger ergattern. Bei dem Modell handelt es sich um den S’CURE Spinner mit einer Höhe von 81cm und einem Fassungsvermögen von 138 Litern. Der Koffer wiegt trotz seiner Größe nur knapp 5 Kilogramm, verfügt über ein Dreipunkt TSA-Schloss und die Doppelrollen sind in jede Richtung bewegbar, was den „Fahrkomfort“ natürlich erheblich steigert. Ich habe mich für die Hingucker Farbe „Fuchsia“ entschieden und Flo hat sich die Farbe „Pacific Blue“ ausgesucht. Ich sag’s euch, damit sind wir am Kofferband des Flughafens auf jeden Fall aufgefallen! 😉

Natürlich sind wir tagsüber nicht mit unseren Koffern unterwegs, sondern haben jeder einen Rucksack als Handgepäck dabei. Mein „Daypack“ ist der Fjallräven Kanken in „Deep Red“, den ich schon immer gerne mit zur Uni genommen habe. Die Fjallräven Rucksäcke sind zwar nicht ganz günstig, aber halten, was sie versprechen. Klein, kompakt und robust, also perfekt für einen Aktivurlaub geeignet. Ich nutze den Rucksack hier auf Bali wirklich täglich. Egal, ob wir zum Strand gehen, eine Sightseeing Tour machen oder einfach nur ein bisschen wandern gehen. Der Fjallräven bietet ausreichend Platz für eine große Flasche Wasser, Snacks, Sonnencreme und Co. Sogar meine Kamera und die GoPro passen noch hinein.

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Kamera Equipment

Für unser Kamera Equipment haben wir uns letztens extra eine Rollei Outdoor Kameratasche gekauft, da man sie innen flexibel aufteilen und erweitern kann und auch größere Objektive und Zubehörteile genug Platz finden. Die Tasche ist zudem äußerst wetterfest, kommt mit einem Regenschutz daher und hat einen abnehmbaren und gepolsterten Tragegurt. Wir haben die Tasche fast jeden Tag dabei, wenn wir eine Sightseeing-Tour planen. Sogar unser Joby Gorillapod Focus Stativ passt hinein. Das Stativ kann ich euch übrigens auch absolut empfehlen! Der Preis scheint zunächst relativ hoch zu sein, aber dafür ist die Verarbeitung auch einfach super. Eine robuste Aluminiumkonstruktion trägt bis zu 5 Kilogramm Gewicht und die beweglichen Stativbeine lassen sich an verschiedensten Gegenständen befestigen, sodass ihr beim Fotografieren nahezu keine Grenzen mehr habt. Flo und ich haben unsere Kamera dank des Stativs schon an Brücken, Zäunen und sogar an Baumstämmen befestigt und konnten somit super tolle Aufnahmen von uns beiden machen. Hierfür haben wir einen Fernauslöser verwendet, den ihr unbedingt dabei haben solltet (nicht nur, wenn ihr zu Zweit verreist).

Hier seht ihr mal unsere Kameraausrüstung für den Urlaub im Überblick:

  • Canon EOS 700D
  • Canon Objektiv
  • Canon EF-S 24mm 1:2:8 STM Objektiv (auch liebevoll „Pancake“ Objektiv genannt)
  • Canon Objektiv
  • Canon Gegenlichtblende
  • Canon RC-6 Infrarot-Fernauslöser
  • SanDisk Ultra 200GB microSDXC SD-Karte
  • Joby Gorillapod Focus Stativ
  • Rode Rycote Edition VideoMic Mikrofon
  • Rollei Outdoor Kameratasche

Ihr seht schon, dass man wirklich viel Zeugs mitnehmen kann und gerade im Bereich „Technik“ kennt Flo keine Grenzen. Wenn es nach ihm ginge, hätten wir wohl schon den halben Mediamarkt daheim. Letztendlich haben wir aber genau die richtigen Sachen eingepackt und selbst, wenn man das ein oder andere Teil sicherlich auch nicht unbedingt gebraucht hätte, bin ich stolz auf uns. Mir fällt es ja schon schwer, für 14 Tage Urlaub zu packen, aber für 5 Wochen?! Ich dachte, dass das für mich als „Koffer-bis-zum-Rand-Vollstopferin“ wirklich unmöglich sein würde! 😉

Packt ihr eigentlich auch immer viel zu viel ein?

Habt ihr eine bestimmte Kofferpack-Routine?

Die mit Stern* gekennzeichneten Links hängen mit dem Partnerprogramm von Rewardstyle zusammen. Sie dienen dem potentiellen Käufer als Orientierung und verweisen explizit auf bestimmte Produkte. Sofern diese Links genutzt werden, kann im Falle einer Kaufentscheidung eine Provision ausgeschüttet werden. Wo ihr eure Produkte kauft, bleibt natürlich euch selbst überlassen.